Die eine Taufe mache Christen zu Brüdern, betonte der Papst. Nachdem die Kirchen lange mit einem "allzu menschlichen Blick" auf Differenzen und Verfehlungen geschaut hätten, seien sie jetzt auf dem Weg zur Überwindung der Spaltung.
Die eine Taufe mache Christen zu Brüdern, betonte der Papst. Nachdem die Kirchen lange mit einem "allzu menschlichen Blick" auf Differenzen und Verfehlungen geschaut hätten, seien sie jetzt auf dem Weg zur Überwindung der Spaltung.
Begegnung mit Delegation der presbyterianischen Church of Scotland.
Papst Franziskus hat den Willen der katholischen Kirche zur Ökumene mit Protestanten bekräftigt. Es sei ein "großes Geschenk" und Grund zum Dank, das Reformationsgedenkjahr "als echte Brüder und nicht mehr als Rivalen" begehen zu können, sagte er am Donnerstag, 16. Oktober 2017 vor einer Delegation der presbyterianischen Church of Scotland und deren oberstem Repräsentanten Derek Browning. Nach "zu vielen Jahrhunderten der Entfremdung und des Konflikts" seien Verständnis, Vertrauen und Zusammenarbeit gewachsen.
Die eine Taufe mache Christen zu Brüdern, betonte der Papst. Nachdem die Kirchen lange mit einem "allzu menschlichen Blick" auf Differenzen und Verfehlungen geschaut hätten, seien sie jetzt auf dem Weg zur Überwindung der Spaltung. Franziskus erinnerte auch an das Glaubenszeugnis verfolgter Christen. Die geschuldete Antwort darauf sei der ökumenische Dialog, der gemeinsame Dienst und die Verpflichtung, füreinander zu beten und die Wunden der Vergangenheit zu überwinden.