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17.03.2017 · Bischof

Integration, PGR-Wahl, Menschen mit Down-Syndrom, Agenda 2030

Bischofskonferenz Frühjahrvollversammlung 2017

 

Wortlaut der Presseerklärungen der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz.

Wortlaut der Presseerklärungen der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die vom 13. bis 16. März 2017 in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg tagte:

 

1. Gelungene Integration

Krieg, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen - ob in der Ukraine, seit nunmehr schon sechs Jahren in Syrien oder in anderen Ländern - sind eine schockierende Realität. Die Antwort darauf kann nur der bedingungslose Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sein, der die politischen Verantwortungsträger und alle Kräfte in der Gesellschaft gleichermaßen betrifft. Dafür setzt sich die katholische Kirche weltweit ein, und Papst Franziskus hat wiederholt vor einer Haltung des Verdrängens, Wegschauens und des Abstumpfens angesichts des massenhaften Leids gerade von geflüchteten Menschen gewarnt. Wer verfolgt wird oder vor dem Krieg flieht, hat ein Recht auf Hilfe, und es ist für Christen eine Pflicht zu helfen. Wer als Flüchtling Aufnahme findet, braucht auch Unterstützung bei der Integration, die für ein friedliches und menschenwürdiges Zusammenleben notwendig ist.

 

Gelungene Integration geht nicht von selbst, und daher ist es sehr zu begrüßen, dass sich Politik und Gesellschaft immer mehr ihrer Verantwortung dafür bewusst werden. Papst Franziskus hat im Blick auf die Geschichte Europas an die "Fähigkeit zur Integration" erinnert, bei der es nicht nur um eine bloße geografische Eingliederung von Menschen, sondern auch um kulturelle Beheimatung gehen muss. Österreich kann und soll sich dabei durch jene Erfahrungen bestärken lassen, die schon in der Vergangenheit das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Sprache, Nationalität und Religion in unserem Staat ermöglicht haben.

 

Zentral für eine gelingende Integration ist der Spracherwerb. Es ist daher nur zu begrüßen, dass die Politik die Anstrengungen in diesem Bereich verstärken will. Damit wird deutlich, dass Integrationsmaßnahmen immer Hilfe zur Selbsthilfe sein müssen. Zugleich mit der Sprache müssen aber auch die Grundsätze der Staats-, Rechts- und Gesellschaftsordnung, zu denen Österreich als demokratischer Rechtsstaat verpflichtet ist, vermittelt werden. Wer nach Österreich kommt und hier leben will, muss die unbedingte Geltung der Menschenrechte, der Religionsfreiheit und der gleichberechtigten Stellung von Mann und Frau anerkennen. Diesem Anliegen und der kulturell-religiösen Orientierung dient unter anderem die Broschüre "Grüß Gott in Österreich". Sie wird von der Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Integrationsfonds herausgegeben und will Asylwerbern Auskunft "über ein Land mit christlichen Wurzeln" geben.

 

Damit Integration gelingen kann, braucht es neben dem Spracherwerb den Zugang zur Bildung und die Anerkennung bereits im Ausland erworbener Qualifikationen. Integration erfolgt über Arbeit, von der man leben kann und die Sinn gibt. Daher ist der möglichst rasche Zugang zum Arbeitsmarkt so wichtig. Rechtssicherheit über den Aufenthaltsstatus, Zugang zu leistbarem Wohnen, zum Gesundheitssystem und zur sozialen Absicherung sind nur die wichtigsten Aspekte einer lösungsorientierten Integrationspolitik.

 

Die Kirche und zahlreiche engagierte Christen tragen sehr viel zur konkreten Hilfe für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge bei. Dies betrifft den Bereich der Grundversorgung, wo nach wie vor Pfarren und Ordensgemeinschaften gemeinsam mit der Caritas viel leisten, genauso wie die vielfältigen Initiativen etwa in Form von Integrationspatenschaften und Sprachpatenschaften. Persönliche Begegnung ist der vielversprechendste Weg für eine nachhaltige Integration, und die Bischöfe danken allen, die dazu bereit sind und für das vielfältige Engagement.

 

Versäumnisse in der Vergangenheit machen deutlich, dass Integration nicht von selbst gelingen kann. Daher ist es richtig, dass die Politik verstärkt Integration fördern und gestalten will. Dafür braucht es eine umfassende, differenzierte und realistische Sicht auf alle Aspekte einer nachhaltigen Integration. Engführungen der öffentlichen Debatte auf gesetzliche Bekleidungsvorschriften laufen dabei Gefahr, die eigentlichen Herausforderungen aus dem Blick zu verlieren. Daher hat die Bischofskonferenz in differenzierter Weise zum geplanten gesetzlichen Verhüllungsverbot eine Stellungnahme abgegeben und begründet, weshalb sie den vorliegenden Gesetzesentwurf in diesem Punkt nicht unterstützt. Die Bischöfe unterstützen das Anliegen, dass Integration die Bereitschaft zur Kommunikation voraussetzt. Wir leben in einer Kultur des offenen Gesichts, die nicht zuletzt in diesem Punkt auch christlich geprägt ist. Daher bewerten die Bischöfe die Vollverschleierung im öffentlichen Raum als ein gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten. Statt eines allgemeinen Verbotes schlagen die Bischöfe aber vor, klar zu regeln und zu begründen, in welchen konkreten Fällen das Gesicht zu zeigen ist, beispielsweise in der Schule und im Gericht. Dessen ungeachtet muss gewährleistet sein, dass niemand aus welchen Gründen auch immer zu einer verhüllenden Bekleidung gezwungen werden darf, noch dazu, wenn sich dieser Zwang nur gegen Frauen richtet. Im Grunde geht es in dieser Frage um das hohe Gut der persönlichen Freiheit. Ihr ist im Zweifelsfall gerade in unserer Gesellschaftsordnung der Vorzug zu geben.

 

2. Pfarrgemeinderatswahlen 2017

Wenn am kommenden Sonntag (19. März 2017) die 2.970 Pfarren aller Diözesen in Österreich die neuen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte wählen, vollzieht sich wieder gleichsam eine frühlinghafte Erneuerung der Kirche in unserem Land. Rund 28.000 Frauen und Männer werden, ausgestattet mit dem Vertrauen der Gläubigen, für die nächsten fünf Jahre Verantwortung für die Gestaltung des kirchlichen Lebens vor Ort übernehmen. Dieser ehrenamtliche Dienst an der kirchlichen Basis hat sich in den letzten Jahrzehnten seit dem Konzil sehr bewährt. Ein großes Vergelt's Gott gilt allen, die in den vergangenen fünf Jahren auf diese Weise auch ein persönliches Zeugnis in der Öffentlichkeit und der Kirche ein konkretes Gesicht gegeben haben. Dieser Dank gebührt ebenso allen Frauen und Männern, die sich erneut oder erstmals für den Pfarrgemeinderat zur Verfügung stellen.

 

Das Motto dieser Wahl - "ich bin da.für" - ist Ausdruck einer positiven Haltung, die aus Freude am Glauben Verantwortung übernimmt. Die Pfarrgemeinderäte bilden in der Zusammenarbeit mit Priestern, Diakonen und anderen hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeitern eine Gemeinschaft. Sie bilden ein Netzwerk für die zahlreichen Talente der Gläubigen, damit alle gemeinsam gleichsam als Mitarbeiter Gottes Kirche und Welt gestalten können. Pfarrgemeinderäte kommen aus allen Teilen der Gesellschaft und unterschiedlichen Altersgruppen. Diese Vielfalt der Charismen und Lebensgeschichten bereichert die Kirche und macht sie sensibel und tatkräftig für die Nöte, Anliegen und Hoffnungen der Mitmenschen. Das Motto dieser Pfarrgemeinderatswahl meint in seiner tiefsten Dimension, dass christliche Existenz immer auch ein Dasein für Gott ist und für das, was er in dieser Welt wirken will.

 

Rund 4,6 Millionen Katholiken sind zur Pfarrgemeinderatswahl berechtigt. Wir Bischöfe laden alle Gläubigen ein, sich an dieser Wahl zu beteiligen. Alle im Volk Gottes können auch auf diese Weise an der Sendung der Kirche zum Heil der Menschen beitragen.

 

3. Menschen mit Down-Syndrom

Der am 21. März weltweit begangene Down-Syndrom-Tag ist ein wichtiges Zeichen der Humanität, und es werden damit zu Recht Menschen mit Trisomie 21 in den Mittelpunkt gestellt. Wie viel Lebensfreude, Teamgeist und sportliche Leistungen Menschen mit Down-Syndrom haben können, wird bei den derzeit in der Steiermark stattfindenden Special Olympics erlebbar. Rund 2.700 Athletinnen und Athleten mit intellektueller Behinderung aus 107 Staaten nehmen an der heuer weltgrößten Sport- und Sozialveranstaltung teil und werden dabei im Sinne ihres Mottos den "Herzschlag der Welt" vorleben. "Jedes Leben ist wertvoll, jeder Mensch ist ein Geschenk, und die Inklusion bereichert jede Gemeinschaft und Gesellschaft." Das hat Papst Franziskus kürzlich beim Besuch von österreichischen Bischöfen mit Sportlern und Verantwortlichen der Special Olympics gesagt und dabei die ganze Gesellschaft angesprochen.

 

Dem widersprechen aber Entwicklungen, die gerade im Blick auf Menschen mit Down-Syndrom immer bedrohlicher werden. Immer stärker wird im Rahmen der Schwangerenuntersuchungen nach ihnen gleichsam "gefahndet", vielfach mit subtilem Druck auf Frauen. Behinderung wird dabei als Störfaktor für ein geglücktes menschliches Leben abqualifiziert und gleichzeitig wird das scheinbare Ideal eines "genetisch unauffälligen Kindes" geschürt. Gefördert wird dies durch eine sich immer mehr ausbreitende Fortpflanzungsmedizin und dem damit verbundenen Geschäft mit den Hoffnungen der Menschen. Diese Tendenzen tragen bei zu einer latent vorhandenen eugenischen Grundhaltung in der Gesellschaft, die zutiefst abzulehnen ist.

 

Ambivalent ist das mediale Bild von Menschen mit Down-Syndrom, was zuletzt in Frankreich deutlich geworden ist. So wurde im November ein Verbot verhängt, den prämierten Kurzfilm "Dear future mom" im französischen Fernsehen zu zeigen, weil die dabei sichtbare Lebensfreude von Menschen mit Down-Syndrom für Frauen, die über eine Abtreibung entscheiden, verstörend sein könne. Eine medienwirksame Aktion wie die Moderation der Wettervorhersage durch eine Frau mit Down-Syndrom im französischen Fernsehen ist demgegenüber ein erfreuliches Zeichen. Es kann dennoch nicht über den Nachgeschmack einer beklemmenden Grundhaltung hinwegtäuschen.

 

Das Maß wahrer Menschlichkeit in einer Gesellschaft zeigt sich im tatsächlichen Umgang mit Menschen mit Behinderung, mit Krankheit oder mit altersbedingter Gebrechlichkeit. Dafür braucht es eine offene, unterstützende und wertschätzende Gesellschaft, die bürokratische, soziale oder finanzielle Hürden beseitigt, damit Eltern und Kinder Förderung erfahren. Als Bischöfe setzen wir uns für eine Welt ein, in der Menschen mit Down-Syndrom eine vitale Rolle in unserem Leben und unserer Gemeinschaft spielen. Das ist die Botschaft am Welt-Down-Syndrom-Tag und ein Auftrag zum Handeln.

 

4. Hilfe für die Christen im Irak

Die Lage im Nordirak ist dramatisch. In diesen Tagen entscheidet sich, ob die Christen in der Region eine Zukunft haben werden, wo sie seit den Anfängen der Kirche beheimatet sind. Alle rund 120.000 Christen mussten im Sommer 2014 vor den IS-Terrormilizen aus Mossul und der angrenzenden Ninive-Ebene, einem uralten christlichen Siedlungsgebiet, fliehen, um ihr Leben zu retten. Sie haben seither vor allem in den sicheren Gebieten der autonomen Region Kurdistan Aufnahme gefunden. Obwohl der IS inzwischen aus der Ninive-Ebene vertrieben wurde und die gänzliche Befreiung von Mossul immer näher rückt, steht die Existenz der Christen vor Ort noch auf der Kippe.

 

Nicht wenige christliche Flüchtlinge haben inzwischen den Irak verlassen und sind in westliche Staaten emigriert. Die meisten Menschen wollen aber zurück in ihre Heimat. Wenn die Christen in der Ninive-Ebene eine Zukunft haben wollen, müssen sie möglichst rasch zurückkehren und ihre Dörfer und Städte wieder aufbauen können. Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Sako, der kürzlich von einer kirchlichen Delegation aus Österreich besucht wurde, ermutigt die Flüchtlinge zur Rückkehr, denn nur so können sie vor Ort auch ihre Besitzansprüche und Rechte wahren.

 

Die Situation in der Ninive-Ebene stellt sich sehr unterschiedlich dar: Einige Dörfer und Kleinstädte sind fast völlig dem Erdboden gleichgemacht, andere nur verhältnismäßig leicht beschädigt. Letztere könnten rasch wieder besiedelt werden. Einige hundert Familien sind bereits wieder unterwegs in ihre angestammten Ortschaften. Doch auch in den weniger zerstörten Siedlungen muss die Infrastruktur neu aufgebaut werden, müssen Häuser, Schulen, Kindergärten, Kirchen renoviert oder neue Brunnen gegraben werden. Klar ist, dass die Menschen dies aus eigener Kraft nicht schaffen werden. Sie brauchen Hilfe.

 

Die österreichischen Bischöfe unterstützen Patriarch Sako in seinem eindringlichen Appell an den Westen, die Christen im Irak nicht im Stich zu lassen. Ein Weg dabei können die vom Patriarchen vorgeschlagenen Patenschaften von Ländern der EU für konkrete Städte und Dörfer sein, um auf diese Weise beim Wiederaufbau zu helfen. Österreich sollte sich daran beteiligen und mit gutem Beispiel vorangehen.

 

Gleichzeitig sollte sich unser Land mit allen politischen Mitteln dafür einsetzen, dass Sicherheit und Stabilität in der Region Mossul/Ninive-Ebene gewährleistet und Christen als gleichwertige Mitbürger von den dortigen politischen Autoritäten voll anerkannt werden. Schließlich geht es darum, das verloren gegangene Vertrauen zwischen Christen und Muslimen wieder aufzubauen. Die Kirche im Irak will an der Versöhnung in der Gesellschaft mitwirken und ermutigt die Christen dazu.

 

In den letzten Jahren hat die Kirche in Österreich ihre Hilfe für die Menschen im Nahen Osten deutlich verstärkt, vieles davon aufgrund von Spenden. So wurden die Mittel von 1,5 Millionen Euro (2009) auf zuletzt 7,6 Millionen (2016) erhöht, mit denen im vergangenen Jahr 185 Projekte unterstützt werden konnten. Konkrete Zeichen der Solidarität waren auch die Besuche von Bischof Manfred Scheuer vor wenigen Wochen sowie von Kardinal Christoph Schönborn im letzten Jahr im Nordirak, die fortgesetzt werden sollen. Die Hilfe darf gerade jetzt nicht nachlassen und muss verstärkt werden, damit die Menschen in der "Wiege des Christentums" weiter eine Zukunft haben.

 

5. Bedrohte Menschenrechte auf den Philippinen

Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat die Philippinische Bischofskonferenz in einem Hirtenwort die Pläne zur Wiedereinführung der Todesstrafe und die grundrechtswidrigen Maßnahmen unter Präsident Rodrigo Duterte kritisiert. Die Bischöfe warnen vor einem "Reich des Terrors", zu dem sich der Inselstaat immer mehr zu entwickeln drohe. Zwischenzeitlich wurden die ersten parlamentarischen Beschlüsse für die Zulassung der Todesstrafe bei mehreren Tatbeständen gefasst. Die diskutierten Vorschläge stehen im Widerspruch zu internationalen Menschenrechtsstandards und bedrohen zudem Kinderrechte.

 

Die Wiedereinführung der Todesstrafe wird seitens der Regierung mit der Bekämpfung der Drogenkriminalität begründet. Dieses politische Ziel hat seit dem Amtsantritt von Präsident Duterte vor knapp einem Jahr eine erschreckende Welle der Gewalt ausgelöst. Seit damals wurden im Drogenkrieg über 2.500 Menschen von der Polizei getötet, dazu sind fast doppelt so viele Menschen unter ungeklärten Umständen und als Folge der grassierenden Lynchjustiz gewaltsam ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auffällig viele Menschenrechtsaktivisten. Der Erzbischof von Manila, Kardinal Luis Antonio Tagle, hat mehrfach das "straflose Massaker" an Suchtkranken und Dealern angeprangert, und er steht an der Spitze des kirchlichen Widerstands gegen die Todesstrafe. Sie ist eine Verletzung des Menschenrechts auf Leben und zugleich die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste Form der Bestrafung.

 

Die österreichischen Bischöfe solidarisieren sich mit dem Widerstand der Philippinischen Bischofskonferenz gegen die Todesstrafe und unterstützen das Eintreten der dortigen Kirche für Gerechtigkeit. Aus diesem Grund ersuchen die Bischöfe die politischen Verantwortungsträger in Österreich, sich dafür einzusetzen, dass Menschenrechte auf den Philippinen geachtet werden. Die Bundesregierung und europäischen Institutionen werden dringend gebeten, alle zur Verfügung stehenden diplomatischen und politischen Mittel zu nutzen, um internationale Aufmerksamkeit auf diese Menschenrechtsverletzungen zu lenken.

 

6. Nachhaltige Entwicklung

Vor 50 Jahren hat Papst Paul VI. mit der Enzyklika "Populorum progressio" ein bedeutendes Dokument der kirchlichen Soziallehre veröffentlicht. "Entwicklung ist der neue Name für Frieden", dieser einprägsame Satz des Papstes hat bleibende Gültigkeit und unzählige kirchliche Entwicklungsprojekte weltweit zur Folge gehabt. Mit dem Lehrschreiben "Laudato si" hat Papst Franziskus die bedrängenden globalen Fragen im Blick auf die Umwelt und Armut in das Zentrum gerückt. Es geht dabei um die weltweite "Sorge um das gemeinsame Haus", die für die Menschheit zur Schicksalsfrage werden kann.

 

Weil die Kirche alle weltweiten Bemühungen um eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung unterstützt, hat Papst Franziskus im September 2015 die Vereinten Nationen besucht. Anlass dafür war der Beschluss der Ziele für nachhaltige Entwicklung durch die internationale Staatengemeinschaft. Diese "Agenda 2030" ist vor einem Jahr in Kraft getreten. Sie ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass eine positive Veränderung der Welt möglich ist und dass die Weltgemeinschaft Probleme gemeinsam lösen will und muss. Sie setzt konkrete Ziele für die zentralen Politikbereiche von Gesundheit, Armut, Bildung, Wirtschaft, Infrastrukturen und Arbeitsplätze bis zu Energie und Umweltschutz. Mit ihren ambitionierten und langfristigen Zielen hat diese Agenda das Potenzial, dringend notwendige sozial-ökologische Veränderungen in Gang zu setzen. Sie ist eine vielversprechende Strategie, um den verbreiteten Ängsten vor Globalisierung, sozialem Abstieg, Massenmigration, Klimawandel und Umweltzerstörung zu begegnen.

 

Die österreichische Bundesregierung hat sich schon im vergangenen Jahr zu einer kohärenten Umsetzung der Agenda 2030 entschlossen. Daher erwarten die Bischöfe, dass rasch engagierte und konkrete Schritte in dieser Richtung unternommen werden. Dafür braucht es einen Umsetzungsplan mit klaren Zuständigkeiten und einer breiten Beteiligung aller zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung bereits engagieren. Dringlich ist zudem der Start jener Programme, die bisherige Lücken in der Umsetzung der 17 Entwicklungsziele schließen, wobei auf eine höchstmögliche Kohärenz zwischen Entwicklungs- und Umweltzielen zu achten ist.

 

Eines der insgesamt 17 Ziele der Agenda betrifft den weltweiten Kampf gegen Hunger. Wie aktuell diese Herausforderung ist, zeigen die dramatischen Entwicklungen in Ostafrika und in der Sahelzone, wo nach einer außergewöhnlichen Dürreperiode Millionen Menschen von Hunger bedroht sind. Die Caritas hat daher ihre Hunger-Nothilfe verstärkt und ein Spendenkonto eingerichtet. Jetzt helfen, lautet die Devise.

erstellt von: red/kap
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Weitere Informationen:
Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz
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Telefon: 01-51611-0
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Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Ordensspitäler schaffen vier Milliarden Euro Wertschöpfung

Eine neue Studie zeigt: Österreichs 23 Ordensspitäler erzeugen vier Milliarden Euro Wertschöpfung und sichern über 41.000 Arbeitsplätze.

Starkes Team für starke Bildung: Neue pädagogische Leitung der Privatschulen der Erzdiözese Wien

Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

Tag des geweihten Lebens 2026 – Einladung zur Vesper im Stephansdom

Am 30. Jänner 2026 lädt die Erzdiözese Wien alle Frauen und Männer des geweihten Lebens zur Pontifikalvesper um 16 Uhr in den Stephansdom ein.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Josef Grünwidl feierte erste Messe als Erzbischof mit 100 Armutsbetroffenen

Seine erste Messe als Erzbischof feierte Josef Grünwidl am Sonntag, 25. Jänner 2026, mit 100 Armutsbetroffenen. Danach lud er Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Mikl-Leitner zu Grünwidl: "Mit Herz und Seele eine Stimme des Glaubens"

Die Ansprache der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Josef Grünwidl im Wortlaut

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Die Ansprache des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig

Eine bewegende Bibelstelle, ein Blick auf Führung in stürmischen Zeiten und ein Dank an Kardinal Christoph Schönborn – verbunden mit dem herzlichen Willkommen für den neuen Erzbischof Josef Grünwidl. 

Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Was Sie über Erzbischof Josef Grünwidl vielleicht noch nicht wussten

In der langen Reihe der Wiener Oberhirten setzt Erzbischof Josef Grünwidl bemerkenswerte Akzente. Mehrere kirchengeschichtlich einzigartige Konstellationen prägen seine Biografie – stille, aber eindrucksvolle Premieren.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

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Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

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Schüler:innen aus Laa an der Thaya besuchen ihren Bischofsvikar. Weihbischof Turnovszky stellt sich den kritischen Anfragen der jungen Leute.

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Erzabt Hortobágyi in Predigt bei Messe mit österreichischen Bischöfen: "Kirche soll Evangelium vorleben und Menschen dienen". Bischofskonferenz befasst sich u.a. mit Synodalem Prozess und politischer Lage nach der Regierungsbildung.

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Salzburger Erzbischof Lackner prangert "entfesselten Terror in diesem furchtbaren Krieg" an und bekräftigt Ruf nach Frieden als Auftrag für alle politisch Verantwortlichen: "Himmelschreiende Sünde" von Russlands Angriffskrieg "muss enden".

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Jedes Jahr am 1. Jänner feiert der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky eine Neujahrsmesse in einer anderen Kirche eines Dekanates im Vikariat Unter dem Manhartsberg. 

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Der Innsbrucker Bischof präsentierte in Wien sein neues Buch "hörgott. Gebete in den Klangfarben des Lebens" - "Gebet ist solidarische Verbundenheit".

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Erklärung der in Laab im Walde (NÖ.) tagenden Bischofskonferenz anlässlich der Novemberpogrome des Jahres 1938: "Hasserfüllter Krieg der Bilder und Worte befeuert Antisemitismus".

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