Der Hl. Vinzenz von Paul, Gründer der Vinzentinerinnen und der Kongregation der Mission (Lazaristen)
Der Hl. Vinzenz von Paul, Gründer der Vinzentinerinnen und der Kongregation der Mission (Lazaristen)
Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf gibt den Tod zweier Mitschwestern bekannt.
Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul gibt bekannt, dass Sr. Burgharda Martina Hader am Samstag, 14. Februar 2026, um 21.15 Uhr auf der Pflegestation Rosalie in Laab im Walde im 100. Lebensjahr verstorben ist.
Geboren am 30. Dezember 1926 in St. Thomas am Blasenstein (Mühlviertel) als jüngstes von sechs Kindern, wuchs sie in einem tiefgläubigen Elternhaus auf. Nach dem frühen Tod der Mutter übernahm sie früh Verantwortung im familiären Umfeld. Durch den Kontakt zu den Barmherzigen Schwestern erkannte sie ihre Berufung und trat 1950 in die Gemeinschaft ein; 1953 legte sie die heiligen Gelübde ab.
Sr. Burgharda widmete ihr Leben der Krankenpflege, zunächst im Kaiserin-Elisabethspital, später im Krankenhaus Ried im Innkreis, wo sie Jahrzehnte lang Patienten auf Orthopädie und Unfallabteilung betreute. Ihre ruhige, gütige Art schenkte vielen Trost. Auch im hohen Alter blieb sie geistlich aktiv, besuchte Patienten, pflegte ihr wöchentliches Schriftenapostolat und betete besonders für Kirche und Welt. Ihre Lebenshaltung fasste sie einmal so zusammen: „Schatten und Licht führen zum ewigen Glück.“ Die Begräbnisliturgie fand am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, um 10.30 Uhr in der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern in Laab im Walde statt, anschließend erfolgte die Beisetzung auf dem Schwestern-Friedhof
Am Sonntag, den 15. Februar 2026 verstarb Sr. Lioba Maria Maurer im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien im 89 . Lebensjahr.
Sie wurde am 12. April 1936 in Frauenhofen (Niederösterreich) geboren. Früh vom Verlust ihres Vaters im Zweiten Weltkrieg geprägt, entwickelte sie früh Einfühlungsvermögen für Not und Leid. Nach der Pflichtschule lernte sie die Barmherzigen Schwestern kennen und trat 1956 in die Gemeinschaft ein; 1958 legte sie ihre Gelübde ab. Ihr Leben galt der Erziehung und Fürsorge. Zunächst arbeitete sie im St. Josef-Vinzentinum in Wien-Fünfhaus als Erzieherin, wo sie Kinder in Glauben und Menschlichkeit begleitete. Später übernahm sie als Hausoberin Verantwortung in mehreren Einrichtungen und leitete ab 2001 den Armendienst im VinzenzGwölb, wo sie Menschen in Not unterstützte. Bis ins hohe Alter blieb sie geistlich aktiv und fand Kraft in Natur und Gebet, besonders im Jesus-Gebet.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 10.00 Uhr auf dem Friedhof Wien-Penzing, Einwanggasse 55, 1140 Wien, statt; anschließend (ca. 11.30 Uhr) wird die Seelenmesse in der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern in Wien-Gumpendorf, Gumpendorfer Straße 108, gefeiert.