Unter dem Leitwort "Gott ist Barmherzigkeit" werden Christen aus aller Welt am Karfreitag 25. März 2016 den traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum begehen.
Unter dem Leitwort "Gott ist Barmherzigkeit" werden Christen aus aller Welt am Karfreitag 25. März 2016 den traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum begehen.
Christen aus aller Welt begehen unter Leitwort "Gott ist Barmherzigkeit" am Karfreitag traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum.
Unter dem Leitwort "Gott ist Barmherzigkeit" werden Christen aus aller Welt am Karfreitag 25. März 2016 den traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum begehen. Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" veröffentlichte am Montag, 21. März 2016 die Meditationstexte, die im Beisein von Papst Franziskus an den 14 Stationen der Passionsgeschichte Jesu verlesen werden. Verfasst hat sie in diesem Jahr der Erzbischof von Perugia, Kardinal Gualtiero Bassetti.
Die Texte erinnern unter anderem an das Leiden zerbrechender Familien sowie von Arbeitslosen und Jugendlichen ohne Aussicht auf eine Stelle, aber auch an die im Holocaust ermordeten Juden und die Qualen missbrauchter Kinder. Zudem geht es darin um die christliche Verantwortung für Flüchtlinge und Migranten. Vielen Menschen gehe es heute ähnlich wie Pilatus: Sie seien nicht imstande, Christus zu erkennen im Antlitz der Fremden und der Ausländer und Migranten.
Der Kreuzweg im Zentrum Roms beginnt am Karfreitag um 21.15 Uhr. Er findet traditionell am Kolosseum statt, in dem nach der Überlieferung in römischer Zeit zahlreiche christliche Märtyrer den Tod fanden. Am Karfreitag leitet Papst Franziskus um 17 Uhr im Petersdom die liturgische Feier des Leidens und Sterbens Jesu im Petersdom. Abends betet er den Kreuzweg am Kolosseum, der erst zu Mitternacht endet. Der Kreuzweg ist die längste der Kar- und Osterliturgien und dauert beinahe drei Stunden.
Strenge Sicherheitsvorkehrungen
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen will Papst Franziskus am Kolosseum in Rom mit Tausenden Pilgern den Kreuzweg beten. Anti-Terror-Einheiten und Spezialkräfte der Polizei sorgten für Sicherheit, berichteten italienische Medien.
Christen aus fast allen Kontinenten sollen bei der Feier das symbolische Holzkreuz tragen. Das Büro für die liturgischen Feiern des Papstes veröffentlichte am Karfreitag die Liste der Träger, die am Karfreitagabend die Stationen des Leidensweges Jesu mit dem Kreuz abschreiten. Sie stammen aus Italien, China, Russland, Paraguay, Bosnien, Ecuador, Uganda, Kenia, Mexiko, der Zentralafrikanischen Republik, den USA, Bolivien und Syrien. Außerdem wurden dazu Vertreter der italienischen Pilger-Hilfsorganisation U.N.I.T.A.L.S.I., einer Bildungseinrichtung für arbeitslose Jugendliche und Franziskaner aus dem Heiligen Land ausgewählt.