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25.08.2022 · Österreich & Weltkirche · Papst Franziskus

Papst ernennt am Samstag 20 neue Kardinäle aus aller Welt

Mit den nunmehrigen Kardinalserhebungen steigt die Zahl der Papstwähler am Samstag von 116 auf (kurzfristig) 132, die Gesamtzahl der Kardinäle von 207 auf 227. Doch schon am 3. September erreicht Kardinal Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador die Altersgrenze von 80 Jahren und verliert damit sein Stimmrecht im Konklave.

Gesamtzahl der Kardinäle steigt von 207 auf 227, vorerst 132 wären zur Teilnahme an einem Konklave berechtigt.

Papst Franziskus wird am Samstag (27. August) im Petersdom 20 Männer in das Kardinalskollegium aufnehmen. Die Namen der neuen Purpurträger hatte Franziskus bereits Ende Mai bekanntgegeben. 16 der Kandidaten haben das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet und wären damit bei einem künftigen Konklave zur Papstwahl berechtigt.

 

Unter den neuen Kardinälen sind die Leiter der vatikanischen Klerus-und der Liturgiebehörde, Lazarus You Heung-sik (70) und Arthur Roche (72), sowie der Regierungschef des Vatikanstaats, Erzbischof Fernando Vergez Alzaga (77). Auch die Erzbischöfe von Marseille (Frankreich), Jean-Marc Noël Aveline (63), von Ekwulobia (Nigeria), Peter Okpaleke (59), und von Manaus (Brasilien), Leonardo Steiner (71), erhalten den Kardinalshut.

 

Als weitere Kardinäle will der Papst ernennen: Erzbischof Filipe Neri Ferrao (69) von Goa und Damao (Indien), Bischof Robert McElroy (68) von San Diego (USA), Erzbischof Virgilio Do Carmo Da Silva (54) von Dili (Osttimor). Außerdem die Bischöfe Oscar Cantoni (71) von Como (Italien), Anthony Poola (60) von Hyderabad (Indien), Paulo Cezar Costa (55) von Brasilia, Richard Kuuia Baawobr (63) von Wa (Ghana), William Goh Seng Chye (65) von Singapur, Adalberto Martinez Flores (71) von Asuncion (Paraguay) und Giorgio Marengo (48), Apostolischer Präfekt in Ulaanbaatar (Mongolei).

 

Zudem ehrt Franziskus zwei emeritierte, bereits über 80-jährige Erzbischöfe mit dem Kardinalshut: Jorge Enrique Jimenez Carvajal (80) von Cartagena in Kolumbien sowie Arrigo Miglio (80) von Cagliari auf Sardinien. Schließlich erhalten auch der italienische Theologe und Jesuit Gianfranco Ghirlanda (80) sowie Fortunato Frezza (80), Priester am Petersdom, die Kardinalswürde. Der im Mai von Papst Franziskus zunächst ebenfalls als künftiger Kardinal benannte belgische Bischof Luc Van Looy (80) hat hingegen auf seine Kardinalserhebung verzichtet. Im Hintergrund stehen Vorwürfe über den Umgang des früheren Bischofs von Gent mit Missbrauchsfällen in seiner Diözese.

 

Kurzfristig 132 Papstwähler

Mit den nunmehrigen Kardinalserhebungen steigt die Zahl der Papstwähler am Samstag von 116 auf (kurzfristig) 132, die Gesamtzahl der Kardinäle von 207 auf 227. Doch schon am 3. September erreicht Kardinal Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador die Altersgrenze von 80 Jahren und verliert damit sein Stimmrecht im Konklave.

 

Nach dem 3. September sind dann 82 Wähler von Papst Franziskus ernannt (62,6 Prozent), 38 von Papst Benedikt XVI. (2005-2013) und noch 11 - unter ihnen auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn - von Johannes Paul II. (1978-2005) Für eine gültige Papstwahl ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich; das wären derzeit 88 Stimmen. Künftig 27 Papstwähler gehören einem Orden oder einer geistlichen Gemeinschaft an; also mehr als jeder Fünfte.

 

Kardinalskollegium internationaler

Von den 16 ab 27. August zu einer etwaigen Konklaveteilnahme berechtigten neuen Kardinäle stammen sechs aus Asien und vier aus Europa. Drei Kardinalbiretts gehen dieses Mal drei nach Lateinamerika, eines nach Nordamerika; Westafrika wird zweimal bedacht.

 

Schon seit Pius XII. (1939-1958) ist das Kardinalskollegium konsequent immer internationaler geworden. Unter Papst Franziskus ist der Trend "weg von Europa" besonders augenfällig. Die früher quasi naturgesetzliche absolute Mehrheit der Europäer bei der Papstwahl ist schon länger gekippt; die von Europäern plus Nordamerikanern fällt spätestens im ersten Halbjahr 2023, wenn fünf europäische Wähler ausscheiden. Bis September 2023 überschreiten allein sieben Kardinäle aus Italien die Altersgrenze von 80 Jahren.

 

Das Konsistorium, bei der die neuen Kardinäle ernannt werden, ist das neunte unter Papst Franziskus als Kirchenoberhaupt. Am 29. und 30. August ist ein Treffen aller Kardinäle geplant, bei dem über die im März veröffentlichte Kurienkonstitution "Praedicate evangelium" (Verkündet das Evangelium) beraten wird. Der päpstliche Erlass dient der Reform der vatikanischen Verwaltungsstrukturen, der Kurie.

 

Von San Diego bis Ost-Timor: Die 20 neuen Kardinäle

1. Erzbischof Arthur Roche (72) leitet seit einem Jahr die Liturgie-Behörde im Vatikan; vorher war er neun Jahre lang deren Sekretär. Von 2004 bis 2012 war der gebürtige Brite Bischof von Leeds. Roche gilt als moderat und hatte zuletzt viel damit zu tun, Papst Franziskus' Einschränkung der sogenannten "Alten Messe" zu verteidigen. Nach einer internen Visitation ernannte ihn Franziskus 2021 zum neuen Leiter der vatikanischen Gottesdienstkongregation.

 

2. Erzbischof Lazarus You Heung-sik (70) war früher Erzbischof von Daejeon in Südkorea und ist seit Juni 2021 Präfekt (Leiter) des vatikanischen Klerusdikasteriums. You gilt als Vertreter einer Aussöhnung mit Nordkorea; Franziskus lernte ihn 2014 bei seiner Reise nach Südkorea kennen. Im Vatikan trat Erzbischof You bisher eher wenig in Erscheinung; er ist mit dem bekannteren philippinischen Kardinal Luis Tagle der zweite Ostasiate, der eine Vatikanbehörde leitet.

 

3. Erzbischof Fernando Vergez Alzaga (77) ist seit Oktober 2021 Präsident des Governatorats und damit Regierungschef der Vatikanstadt. Das Alltagsgeschäft führt dort indes die Ordensfrau Raffaella Petrini (52). Der Spanier Vergez gehört den Ordenspriestern der Legionäre Christi an. Im Zuge der Kurienreform wurde er mit mehreren Aufgaben betraut. An der Spitze der Verwaltung des Vatikanstaats stand traditionell immer ein Kardinal.

 

4. Jean-Marc Aveline (63) ist seit Herbst 2019 Erzbischof von Marseille; zuvor war er dort sechs Jahre lang Weihbischof. Geboren wurde Aveline 1958 in Algerien. Nach dem Studium in Marseille, Avignon und Paris wurde er 1984 in Marseille zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten in der theologischen Ausbildung und Gemeindeseelsorge wurde Aveline 2007 Generalvikar, 2013 dann Weihbischof. Von 2008 bis 2012 war er zudem Berater des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog. Als Erzbischof einer großen Hafenstadt am Mittelmeer ist Aveline zudem mit dem Thema Migration vertraut; verschiedentlich wurde über eine Papstreise nach Marseille spekuliert.

 

5. Peter Okpaleke (59) ist seit Frühjahr 2020 Bischof der südnigerianischen Diözese Ekwulobia. Zwar ist der Süden Nigerias nicht so von Gewalt betroffen wie der Norden, aber Okpaleke wird die Probleme und dahinter stehenden Entwicklungen kennen. Er selber hatte mit ethnischen Problemen zu tun, nachdem Papst Benedikt XVI. ihn 2012 zum Bischof von Ahiara ernannte. Okpaleke gehört der Ethnie der Igbo an, während die meisten Gläubigen Mbaise sind. Viele weigerten sich, ihn anzuerkennen. Obwohl Papst Franziskus noch einmal Loyalität forderte, trat Okpaleke 2018 schließlich zurück. Zwei Jahre später wurde er Bischof von Ekwulobia.

 

6. Leonardo Ulrich Steiner (71) ist seit Ende 2019 Erzbischof von Manaus. Als wichtiger Kirchenmann im Amazonasgebiet vertritt Steiner ein zentrales Anliegen des aktuellen Pontifikats, zu dem Franziskus 2019 eine eigene Sondersynode einberief. Besonders gefordert war die Kirche der Region während der Covid-19-Pandemie, als zeitweise allein in Manaus täglich 500 Menschen starben. Steiner, das 13. von 16 Kindern einer Einwandererfamilie aus Deutschland, trat 1972 dem Franziskanerorden bei und wurde 1978 zum Priester geweiht. Sein Onkel, Sao Paulos Kardinal Paulo Evaristo Arns, spendete ihm 2005 die Bischofsweihe. Später folgten Stationen als Bischof von Sao Felix im Mato Grosso sowie als Weihbischof in Brasilia.

 

7. Filipe Neri Ferrao (69) ist seit 2004 Erzbischof von Goa und Damao. Er stammt aus der Region und war dort seit 1993 bereits Weihbischof. Als Erzbischof von Goa trägt Ferrao den Ehrentitel "Primas des Ostens" und "Patriarch von Ost-Indien". Seit 2019 ist er Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz - als Nachfolger von Bombays Erzbischof Oscar Gracias, den der Papst in den Kardinalsrat für seine Kurienreform holte. Als Inder weiß Ferrao um die Schwierigkeiten des interreligiösen Dialogs, der in seinem Land durch Hindu-Fundamentalisten erheblich erschwert wird.

 

8. Robert Walter McElroy (68) ist seit 2015 Bischof der US-Diözese San Diego. Mit Blick auf die Migrationspolitik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump erklärte er 2019, die Regierung verbreite Angst und erkläre "Flüchtlinge und Einwanderer, die Amerikas historisches Lebenselixier waren, jetzt zum Feind". Im Streit der US-Bischöfe um den Kommunionempfang für katholische Politiker, die Abtreibung akzeptieren, warnte McElroy vor einem Jahr davor, "die Eucharistie zu einem politischen Werkzeug zu machen". Es sei bedenklich, dass ein Sakrament, "das uns einigen soll, für Millionen von Katholiken zu einer Quelle der Uneinigkeit wird".

 

9. Virgilio do Carmo da Silva (54) leitet seit 2016 die Diözese Dili in Osttimor, die 2019 zur Erzdiözese erhoben wurde. Der Salesianer Da Silva ist der erste Erzbischof - und künftig erster Kardinal - des seit 2002 als unabhängige Republik anerkannten Landes sowie Vizepräsident der Bischofskonferenz. Von den 1,3 Millionen Einwohnern gehören rund 97 Prozent der katholischen Kirche an. Eine für 2020 geplante Papstreise nach Indonesien und Papua-Neuguinea hätte auch auf Osttimor Station machen sollen. Sie wurde coronabedingt abgesagt; ein erneuter Versuch ist noch nicht in Sicht.

 

10. Oscar Cantoni (71) wurde 2016 von Franziskus zum Bischof von Como ernannt. Zuvor war Cantoni, der auch Großprior der norditalienischen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab von Jerusalem ist, Bischof von Crema. Bekannt wurde Cantoni, als er 2021 als Zeuge in einem Missbrauchsprozess rund um ein Ausbildungsseminar im Vatikan befragt wurde. Dieses wird von einer in seiner norditalienischen Diözese ansässigen Organisation betrieben. Es ging um Vertuschungsvorwürfe gegen einen seiner Vorgänger.

 

11. Anthony Poola (60) ist seit 2020 Erzbischof in Indiens viertgrößter Stadt Hyderabad - und künftig der erste Kardinal aus der unterprivilegierten Schicht der Dalit. Das Wort "Dalit" bedeutet auf Sanskrit "mit Füßen getreten", also noch unterhalb des Kastensystems. Katholische Dalits fordern seit langem mehr Vertretung in der Kirche Indiens. Poola, der 1992 zum Priester geweiht wurde, war von 2008 bis 2020 Bischof von Kurnool im Bundesstaat Andhra Pradesh, wo er in der Stadt Poluru geboren wurde. Von den gut 14 Millionen Einwohnern der Metropole Hyderabad sind nur 0,8 Prozent katholisch.

 

12. Paulo Cezar Costa (55) wurde 2020 von Papst Franziskus zum Leiter von Brasiliens Hauptstadt-Erzdiözese Brasilia berufen. Costa, der an der Päpstlichen Universität Gregoriana einen Doktortitel in Dogmatik erwarb, ist Mitglied des Päpstlichen Ökumene-Rates und in der Lateinamerika-Kommission. 2013 war er stellvertretender Leiter für die Organisation des Weltjugendtags in Rio de Janeiro.

 

13. Richard Kuuia Baawobr (63), Ordensgeistlicher und früherer Generaloberer der "Gesellschaft der Missionare von Afrika" (Weiße Väter), ist seit 2016 Erzbischof von Wa in seiner Heimat Ghana. Zuvor war er seit 2010 Kanzler des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien (PISAI) in Rom. 2020 berief ihn Franziskus zudem in den Päpstlichen Ökumene-Rat. Baawobr ist künftig auch Vorsitzender des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM).

 

14. William Goh Seng Chye (65), einst Student in Rom, leitet seit 2013 die Erzdiözese Singapur. Er wird der erste Kardinal von dort sein. Rund 360.000 der 5,7 Millionen Einwohner in der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Singapur, dem kleinsten Flächenstaat Südostasiens, sind Katholiken.

 

15. Adalberto Martinez Flores (71) wurde erst im Februar vom Papst zum Erzbischof von Paraguays Hauptstadtdiözese Asuncion ernannt. Zuvor war er Bischof von Villarrica; seit 2018 ist er Vorsitzender der nationalen Bischofskonferenz. Martinez wird der erste Kardinal aus Paraguay sein.

 

16. Giorgio Marengo (48), italienischer Consolata-Missionar, ist seit 2020 Leiter der Apostolischen Präfektur (Vorstufe einer Diözese) Ulaanbaatar in der Mongolei. Marengo, der schon seit 2001 in dem zentral- und ostasiatischen Land tätig ist, war noch wenige Tage vor seiner Ernennung zusammen mit einer Delegation von Christen und Buddhisten von Franziskus im Vatikan empfangen worden. Der frühere Pfadfinder und Fechter Marengo ist künftig der Jüngste im Kardinalskollegium. Seine kleine und junge Ortskirche hat Priester und Ordensleute aus 26 Ländern - aber erst zwei einheimische Priester.

Über-80-jährige Kardinäle

 

Die folgenden Geistlichen erhalten die Kardinalswürde am 27. August ehrenhalber. Weil sie bereits über 80 Jahre alt sind, sind sie bei einer Papstwahl nicht mehr stimmberechtigt.

 

17. Jorge Enrique Jimenez Carvajal (80) war bis Ende März Erzbischof von Cartagena in Kolumbien. Er ist Mitglied des Eudistenordens. Jimenez studierte in Chile Philosophie, Theologie und Sozialwissenschaften. Von 1995 bis 1999 war er Generalsekretär des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM und von 1999 bis 2003 dessen Vorsitzender. Die Erzdiözese Cartagena leitete er seit 2005. International bekannt wurde Jimenez, als marxistische Rebellen ihn im November 2002 für mehrere Tage entführten. Jimenez hat sich im Friedensprozess eingesetzt.

 

18. Arrigo Miglio (80) war bis Ende 2019 Erzbischof von Cagliari auf Sardinien. Von 1999 bis 2012 war Miglio Bischof seiner Heimatdiözese Ivrea, zudem Nationalseelsorger der Pfadfinder. In Italiens Bischofskonferenz profilierte sich Miglio immer wieder in sozialen Fragen. Cagliari beherbergt das Heiligtum der Madonna di Bonaria. Die Marienstatue aus dem Mittelalter wird nicht nur als Schutzpatronin Sardiniens, sondern auch der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires verehrt, der Heimat von Franziskus.

 

19. Gianfranco Ghirlanda (80) ist Jesuit und Experte für Kirchenrecht sowie für die Exerzitien des Ordensgründers Ignatius von Loyola. Von 2004 bis 2010 war er Rektor der Päpstlichen Universität Gregoriana. Ghirlanda war maßgeblich an der Redaktion der zu Pfingsten 2022 in Kraft getretenen Kurienverfassung "Praedicate evangelium" beteiligt, der Grundlage für Franziskus' Reform der päpstlichen Behörden. Zudem wurde er mit vatikanischen Untersuchungen bei der Laiengemeinschaft Memores Domini beauftragt sowie bereits 2014 als Berater für die Reform der Legionäre Christi und der Gemeinschaft "Regnum Christi". Als einer von wenigen Kardinälen hat er nicht die Bischofsweihe.

 

20. Fortunato Frezza (80) gehört seit September 2013 dem Domkapitel von Sankt Peter an. Er ist ausgewiesener Bibelwissenschaftler und in Italien auch als Vereinsseelsorger des AS Rom bekannt. 2014 berief ihn Franziskus zum Untersekretär der Bischofssynode; der Posten wurde dann 2021 zwischen einem Ordensmann und einer Ordensfrau aufgeteilt. Als einer von wenigen Kardinälen hat er nicht die Bischofsweihe.

erstellt von: red/kathpress
25.08.2022
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Kaplan Michael Semmelmeyer: Österreichs Moral war erstklassig, am Ergebnis wird gearbeitet

Sieg für Polen, Österreich 14. Erzdiözese Wien prägt das Team

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Aschermittwoch in Wien: „Ash to go“ und feierliche Domliturgie eröffnen die Fastenzeit

Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

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Kardinal in Interviews anlässlich des Papst-Begräbnisses: Päpste haben ohnmächtige Stimme, können jedoch Herzen berühren. Erbe von Franziskus noch nicht entschieden.

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Zum Papst-Begräbnis läuten alle Kirchenglocken in Österreich

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Nur wenige Verantwortungsträger bleiben im Amt. Camerlengo (Kämmerer) der katholischen Kirche und Dekan des Kardinalskollegiums zunächst die wichtigsten Personen. Kardinalskollegium übernimmt bis zur Wahl eines neuen Papstes die Verwaltung des Staates Vatikanstadt.

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Franziskus in Interview der italienischen Zeitschrift "Credere": "Der Segen sollte niemandem verweigert werden.

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Botschaft zum katholischen Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2024: Algorithmen sind nicht neutral. Künstliche Intelligenz müsse anhand ethischer Maßstäbe reguliert werden. Franziskus bricht zudem eine Lanze für den Journalismus.

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Papst Franziskus reist vom 1. bis 3. Dezember zum Weltklimagipfel COP28. Nicht nur die Sorge um die Umwelt treibt den 86-Jährigen nach Dubai. Dort werden fast alle Länder der Erde vertreten sein. Das bietet Chancen zum Dialog.

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Panorama of Dubai Business Bay skyline at night after sunset with colorful illuminated buildings and calm Dubai Creek water.

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Die Bekämpfung der Klimakrise und ihrer Folgen für Mensch und Umwelt sind große Anliegen des 86-jährigen katholischen Kirchenoberhaupts.

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Das Arbeitsprogramm für die Schlusswoche der Synodenversammlung im Vatikan hat sich leicht geändert. Am kommenden Montag soll ein "Brief an das Volk Gottes" abgestimmt und verkündet werden. Laut Teilnehmern wird es wohl erneut eine Kontinentalversammlungen im nächsten Frühjahr geben.

Papst ruft zu weltweitem Friedensgebet am 27. Oktober auf

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Die Einladung richtet sich auch an Gläubige anderer Konfessionen und Religionen. Im Nahost-Konflikt solle man "Partei ergreifen für den Frieden". Zugleich erinnerte der Papst an den Ukraine-Krieg.

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Papst Franziskus: Wir erleben einen Weltkrieg auf Raten

Papst Franziskus warnt in einem Interview auch vor "messianischen Clowns" in der Politik.

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Papst will Neuausrichtung der kirchlichen Morallehre

Franziskus in Schreiben: "Das Zentrum der christlichen Moral ist die Liebe".

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Papst bittet Hamas um sofortige Freilassung israelischer Geiseln

Franziskus betont Verteidigungsrecht Israels, äußert aber zugleich Sorge um Gaza-Blockade, die auch "viele unschuldige Opfer" treffe.

Petersplatz

Zweithöchste Position in Vatikan-Behörde mit einer Frau besetzt

Italienische Ordensschwester Simona Brambilla übernimmt zweithöchste Position in Vatikanbehörde für Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens

Synodenblog Teil 2 - Schweigen, Hoffnung und Klimawandel

In Zeiten der ständigen Informationsflut stehen Journalisten unter Druck, doch Papst Franziskus setzt auf Schweigen und Hoffnung. Währenddessen präsentiert er die Apostolische Exhortation "Laudate Deum" und Laien-Seelsorgerinnen und -Seelsorger aus aller Welt kommen zu Beginn der Synode in Rom zusammen.

Synodenstart in Rom: Neue Zusammensetzung und neue Fragestellungen

In Rom hat ein historisch einmaliges Experiment begonnen: Die Hierarchie und das "Volk Gottes" sprechen gemeinsam über die Zukunft der Kirche. Schon vor dem Start gab es Konflikte.

Eröffnung der Synode in Rom

Synodenblog - Teil 1: Vielfalt, Dialog und die Frage: Wie?

Kirche ist Kommunikation, so Papst Franziskus zu Beginn der Bischofssynode. Die Frage ist nur: Wie?

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