In Österreich wird das Friedenslicht am 24. Dezember flächendeckend in vielen christlichen Pfarrkirchen, Bahnhöfen, Rot-Kreuz-Stationen, Bundesheer-Kasernen und ORF-Landesstudios verfügbar sein.
In Österreich wird das Friedenslicht am 24. Dezember flächendeckend in vielen christlichen Pfarrkirchen, Bahnhöfen, Rot-Kreuz-Stationen, Bundesheer-Kasernen und ORF-Landesstudios verfügbar sein.
Rund 20 Delegationen werden beim Übergabe-Gottesdienst in Wien am 13. Dezember 2014 erwartet.
Pfadfinder aus Österreich und der ganzen Welt werden das Friedenslicht aus Bethlehem in einer ökumenischen Feier in der Gustav-Adolf-Kirche in Gumpendorf am 13. Dezember 2014 entgegennehmen und von dort aus in die Welt verteilen. Die Übergabe-Feier um 14 Uhr steht unter dem Motto "Freude teilen - Frieden ernten" und wird vom evangelischen Bischof Michael Bünker, dem katholischen Bischofsvikar Dariusz Schutzki, dem anglikanischen Bischofsvikar Patrick Curran und dem Vertreter des Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche, Diakon Athanasius Buk, geleitet.
Seit 1989 verteilen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen das Friedenslicht aus Bethlehem von Österreich aus in die ganze Welt. Zu den Ländern der ersten Stunde zählen Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei. Mittlerweile hat das Licht seinen Weg in rund 30 europäische Länder gefunden, aber auch in Argentinien und den USA leuchtet es zu Weihnachten in den Häusern. In Österreich wird das Friedenssymbol am 24. Dezember flächendeckend in vielen christlichen Pfarrkirchen, Bahnhöfen, Rot-Kreuz-Stationen, Bundesheer-Kasernen und ORF-Landesstudios verfügbar sein.
Dieses Jahr werden bis zu 20 Delegationen aus ganz Europa beim Übergabe-Gottesdienst erwartet. Mit dabei sein werden Vertreter von Pfadfinderverbänden aus sämtlichen mitteleuropäischen Staaten, aus Skandinavien, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal und voraussichtlich Polen, Kroatien und Bosnien-Herzegowina, so Karl Grohmann, Mitarbeiter im Kernteam der Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Österreich. In Zügen, Bussen und PKW´s bringen die Pfadfinder das Licht über das Wochenende von Wien in ihre Heimatländer. Am 11. Dezember findet das Licht mit einer AUA Maschine wie schon seit zehn Jahren seinen Weg in die USA. Von New York aus wird es bis nach Mexico verteilt, manchmal laut Grohmann sogar bis Argentinien.
Eine Delegation aus Oberösterreich, begleitet von Diözesanbischof Ludwig Schwarz und Landeshauptmann Josef Pühringer, wird das Licht aus Bethlehem am 15. Dezember nach Brüssel bringen und es dort an die oberösterreichischen Mitarbeiter im EU-Parlament übergeben. Im Rahmen des Mitarbeitergottesdienstes am 23. Dezember im Stephansdom wird die Übergabe des Friedenslichtes an Kardinal Christoph Schönborn erfolgen. Eine kleine Gruppe von Pfadfindern wird das Licht außerdem in die Amtsräume der Vorsteher der Übergabefeier bringen.
Eine großangelegte Feier wird es heuer auch wieder in der Erzdiözese München und Freising geben. Die Mitglieder der deutschen Pfadfinder bringen das Friedenslicht unter dem Motto "Friede sei mit dir - Shalom - Salam" am dritten Adventsonntag, 14. Dezember, in die Erzdiözese und setzen dabei vor allem auf interreligiösen Dialog und Völkerverständigung. Im Liebfrauendom feiern an diesem Tag der katholische Erzbischof Reinhard Marx, der evangelisch-lutherische Oberkirchenrat Michael Martin und der Bischöfliche Vikar in Bayern der griechisch-orthodoxen Metropolie in Deutschland, Erzpriester Apostolos Malamoussis einen ökumenischen Gottesdienst. Zu der Messfeier werden zahlreiche Vertreter der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden aus Deutschland kommen und das Friedenslicht in ihre Heimatgemeinden bringen.