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29.10.2014 · Ökumene

Meilensteine in der Geschichte von "Pro Oriente"

"Wien war aus geschichtlichen und geographischen Gründen der geeignete Ort, um eine ökumenische Begegnung, einen Dialog zwischen Ost und West, zu versuchen", sagte Kardinal Franz König beim 30-jährigen Jubiläum der Stiftung.

Erste bahnbrechende Meilensteine der Aktivitäten der Stiftung waren die Wiener Christologische Formel (1971) sowie das "Erste Ekklesiologische Kolloquium – Koinonia" (1974).

Wenige Tage bevor die Bischöfe auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1964 das Ökumenismusdekret "Unitatis Redintegratio" verabschiedeten, gründete der Wiener Erzbischof Kardinal Franz König die Stiftung Pro Oriente.


"Wien war aus geschichtlichen und geographischen Gründen der geeignete Ort, um eine ökumenische Begegnung, einen Dialog zwischen Ost und West, zu versuchen", sagte Kardinal Franz König beim 30-jährigen Jubiläum der Stiftung. "Die Wiener Ortskirche sah gewissermaßen darin einen Auftrag aus ihrer Geschichte, solche menschliche, christliche Begegnungen zu suchen und Gegensätze und Spannungen zu überwinden. Damals hat niemand und auch ich selber nicht auch nur im Entferntesten darin denken können, dass einmal Papst Johannes Paul II. in einer Audienz sagen würde, dass die Stiftung eine hochherzige und angemessene Antwort gebe auf den Auftrag des Zweiten Vatikanischen Konzils", so Kardinal König.

In den 50-jährigen Geschichte der "Pro Oriente" gab es einigen bahnbrechenden Meilensteine:

 

Koinonia

Der Dialog mit den Kirchen der byzantinischen Orthodoxie war in den ersten 25 Jahren des Bestehens von PRO ORIENTE durch die politische Situation belastet: Alle orthodoxen Kirchen in Europa – mit Ausnahme der Kirchen von Griechenland, von Zypern und von Finnland – befanden sich im kommunistischen Machtbereich. Dass es überhaupt zu Kontakten und Gesprächen kommen konnte, war nur möglich, weil PRO ORIENTE von Wien, der Hauptstadt des neutralen Österreich, aus agierte. Als erster "Meilenstein" auf dem Weg des Dialogs sollte sich das "Erste Ekklesiologische Kolloquium – Koinonia“ erweisen. Es war in Begegnungen mit dem Ökumenischen Patriarchen Athenagoras I. und seinem Nachfolger Demetrios I. sorgfältig vorbereitet worden.

Eine besondere Rolle spielte Metropolit Damaskinos Papandreou, der Leiter des Orthodoxen Zentrums in Chambesy. Bei der Eröffnung von "Koinonia" hob er den inoffiziellen Charakter der Begegnung hervor: Die Teilnehmer seien mit dem Segen ihrer Kirchenleitungen nach Wien gekommen, aber eben nicht als offizielle „Repräsentanten“ ihrer Kirchen. Man wolle auf eine "freie, leidenschaftslose Weise" an der Ausräumung von Missverständnissen arbeiten, gemeinsam die Wahrheit prüfen und um die Erkenntnis ringen, dass die legitimen Verschiedenheiten Ausdrucksformen des einen Glaubens sind.
Koinonia schuf wichtige Voraussetzungen für den offiziellen Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche, der im Jahre 1980 auf Rhodos und Patmos begann. Einmal mehr zeigte sich, dass in Wien auf inoffizieller Ebene manches "vor-gedacht" werden kann, das dann auch Auswirkungen auf hochoffizieller Ebene hat.

 

Wiener Christologische Formel

 Im Jahr 1971 nahm die Stiftung das inoffizielle Gespräch mit den fünf orientalisch-orthodoxen Kirchen (armenisch-apostolische Kirche, syrisch-orthodoxe Kirche, koptisch-orthodoxe Kirche, äthiopisch-orthodoxe Kirche, indisch-orthodoxe Kirche) auf. Diese Kirchen hatten sich nach dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451 von der römischen Reichskirche getrennt. 1.500 Jahre hatte zwischen diesen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche Feindschaft und Skepsis geherrscht.

Bereits bei der ersten der fünf inoffiziellen Wiener Konsultationen orientalisch-orthodoxer und römisch-katholischer Kirchenvertreter kam es zu einem kirchenhistorischen Durchbruch. Der damals noch junge koptisch-orthodoxe Bischof Shenouda – der kurze Zeit später zum Papst-Patriarchen gewählt werden sollte – machte den Vorschlag, auf die überkommenen kontroverstheologischen Begriffe zu verzichten und lieber aufzuschreiben, wie der Glaube an Jesus Christus als "wahrer Gott und wahrer Mensch" in Liturgie und Gebet zum Ausdruck gebracht wird. Siehe da: Es zeigte sich weitgehende Übereinstimmung. Mit der sogenannten Wiener Christologischen Formel konnte ein 1.500 Jahre dauernder christologischer Streit beendet werden.

Der Dialog der Wiener Konsultationen wurde später durch ein ständiges Gremium weitergeführt, das sogenannte Standing Committee. Die Ergebnisse wurden in Regionalsymposien in Indien, Deutschland, Libanon etc. verbreitet.
Der 2004 zwischen Rom und den orientalisch-orthodoxen Kirchen begonnene offizielle Dialog benützt die Ergebnisse des inoffiziellen "Pro Oriente"-Dialogs mit dieser Kirchenfamilie als eine seiner wesentlichen wissenschaftlichen Grundlagen.

 

Friedensinitiativen

 Die "Wende" von 1989 hatte zunächst auch viele ökumenische Hoffnungen geweckt. Der jahrzehntelange Druck des kommunistischen Staatsatheismus war dahin, die Kirchen konnten sich wieder frei entfalten. Manche – wie der US-amerikanische Politologe Francis Fukuyama – sahen "das Ende der Geschichte" gekommen. Aber sehr bald machte sich das Erbe der Geschichte kräftig bemerkbar.

In der Ukraine und in Rumänien stiegen die ("unierten") katholischen Ostkirchen aus den Katakomben, in denen sie in der Zeit des kommunistischen Totalitarismus heroisch überlebt hatten. Auf orthodoxer Seite wurde diese „Auferstehung“ der „unierten“ Kirchen überaus kritisch beobachtet.

Und in Jugoslawien, einem Land, in dem katholische und orthodoxe Kirche ungefähr gleich stark vertreten waren, machten sich dramatische Zerfallserscheinungen bemerkbar, die zum blutigen Bürgerkrieg und zur Auflösung des Staates führen sollten.
Die von den Kommunisten „zugedeckte“ und geleugnete Geschichte machte sich auch im Hinblick auf den ökumenischen Dialog bemerkbar. „Pro Oriente“ reagierte mit einer Reihe von Friedensinitiativen. Beginnend mit dem Jahr 1991 wurde zu drei Irenischen (Versöhnungs-) Initiativen nach Wien eingeladen. Dabei regten die teilnehmenden katholischen und orthodoxen Bischöfe aus ehemals kommunistisch beherrschten Ländern die Aufarbeitung der gemeinsam erlebten, aber unterschiedlich wahrgenommenen Geschichte an. „Pro Oriente“ nahm die Anregung auf und errichtete 1994 eine Kommission für südosteuropäische Geschichte, die aus Historikern und Theologen aus Südost- und Westeuropa besteht. Ziel dieser Kommission ist es, durch historisch-kritische Analysen eine gemeinsame Sicht der Geschichte dieser Region zu erarbeiten, um damit die Versöhnung zwischen den verschiedenen Ethnien und Religionsgemeinschaften voranzubringen und dem Abbau von Vorurteilen zu dienen.

 

 

Dialog: Zwischen Geschichte und Theologie

 Durch die Erfahrungen der intensiven Zusammenarbeit von orthodoxen und katholischen Theologinnen und Theologen sowie Historikerinnen und Historikern, war für Verantwortliche der Stiftung „Pro Oriente“ deutlich geworden, dass das Zusammendenken von Geschichte und Theologie ein wichtiger Beitrag auch für das ökumenische Gespräch sein kann. Daher startete die Stiftung drei weitere Projekte, die auch der Vertrauensbildung zwischen den durch die Konsequenzen der „Wende“ entzweiten Kirchen dienen sollten:

  • Forschungsvorhaben zur Brester Union und zur Siebenbürgener Union. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit von römisch-katholischen, griechisch-katholischen und orthodoxen Experten werden gemeinsam publiziert.
  • Patristische Tagungen mit orthodoxen und katholischen Theologinnen und Theologen aus mehr als 20 europäischen Ländern.
  • Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen der russisch-orthodoxen Kirche zu aktuellen Fragen der christlichen Anthropologie. Diese Kooperation mündete 2012 in die Publikation des vielbeachteten Handwörterbuchs Theologische Anthropologie, das gleichzeitig in deutscher und russischer Sprache erschien.

Syrischer Dialog

 Die Kirchen der syrischen Tradition hatten 1.500 Jahre weitgehend isoliert voneinander gelebt, als „Pro Oriente“ sie im Jahr 1994 aus ihren Heimatländern (dem Nahen Osten und Indien) und ihrer Diaspora in Wien zusammenführte. Die Apostolische Kirche des Ostens (die Kirche des alten Perserreichs, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet war und das Evangelium bis nach Indien, China, Japan brachte) wurde erstmals in ein ökumenisches Gespräch mit der katholischen Kirche einbezogen. Diese Kirche hatte sich bereits im Jahr 431 nach dem Konzil von Ephesos von der römischen Reichskirche getrennt – freilich in erster Linie aus politischen Gründen, weil sie im Kampf der beiden damaligen Weltmächte Rom und Persien nicht als fünfte Kolonne der Römer gelten wollte.
„Pro Oriente“ ist nach wie vor das einzige Forum, auf dem diese Kirchen einander – auf inoffizieller Ebene – begegnen. Das Langzeitprojekt gilt dem Studium und der Bewahrung des gemeinsamen theologischen, liturgischen und spirituellen Erbes. Die Ergebnisse der Konsultationen werden von „Pro Oriente“ publiziert. Die wissenschaftliche Arbeit wird vom „Forum Syriacum“ getragen, das in regelmäßiger Folge auch „Colloquia Syriaca“ veranstaltet.

erstellt von: Der Sonntag / Erich Leitenberger / Markus Langer
29.10.2014
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Die Stiftung Pro Oriente

Pro Oriente ist eine Stiftung zur Förderung der Beziehungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen. Gegründet 1964 vom damaligen Erzbischof von Wien, Franz Kardinal König.

Hofburg, Marschallstiege II
A-1010 Wien
Tel.: 43/1/533 80 21

E-Mail: office@pro-oriente.at

 

"Es gibt keine vergleichbare katholische Organisation, irgendwo in der Weltkirche, die so umfassend, so entschieden und so nachhaltig das Gespräch mit dem christlichen Osten geführt hat, wie Pro Oriente" (Kardinal Christoph Schönborn)

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Präsentation des Pro Oriente-Films "Listening to the East" und des gleichnamigen Buches, die die Vielfalt synodaler Erfahrungen und Traditionen im Leben der orthodoxen und orientalischen Kirchen aufzeigen.

Globus in Händen

20 Jahre ökumenisches "Sozialwort": Kirchen starten neue Initiative

Beim Projekt "Sozialwort 20+" sollen österreichweit in Gottesdiensten Gäste aus jeweils anderen Kirchen kurze aktuelle Impulse zu Themen des "Sozialworts" geben oder bisher noch fehlende aktuelle Themen aufgreifen.

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Mitternachtsgebet des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener Deutschordenskirche beschloss "Lange Nacht der Kirchen".

Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um Religionsdialog. Gästeliste mit prominenten Religionsvertretern war Spiegelbild für gutes Verhältnis der Glaubensgemeinschaften in Wien.

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Zwei-Päpste-Treffen im Vatikan mit gemeinsamen Gebet

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Der Generalvikar der katholischen Ostkirchen in Österreich feierte am Samstag im Stephansdom "Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus" in deutscher und ukrainischer Sprache. Vorsitzender des ökumenischen Rates in Österreich kritisierte fehlende Friedensverhandlungen und Aufrüstung.

'Weltgebetstag der Frauen' 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

"Weltgebetstag der Frauen" 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

Älteste Ökumene-Frauenbewegung unterstützt heuer Christinnen und Christen in dem ostasiatischen Inselstaat. Liturgie für Weltgebetstag am 3. März von taiwanesischen Frauen.

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Auf Einladung der Stiftung Pro Oriente sind Ende Jänner 22 junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu einem internationalen Nahost-Jugendtreffen in St. Pölten zusammengekommen.

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Ökumene braucht nicht nur das Streben nach Einheit unter den christlichen Kirchen, sondern auch interreligiöse Offenheit. Dafür hat Kardinal Christoph Schönborn bei seinem traditionellen Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen geworben.

'Holodomor'-Gedenken

"Holodomor"-Gedenken am 26. November

Ökumenische Gottesdienste mit Österreichs Bischöfen für die Millionen Opfer der absichtlich herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine vor 90 Jahren. Gebet gilt auch dem Frieden in der Ukraine heute und den Opfern des Krieges.

"Mechaye Hametim": Christen gedachten der Novemberpogrome 1938

Ökumenischem Gottesdienst in Wiener Ruprechtskirche. Wiener Superintendent Geist erinnert an NS-Opfer Jochen Klepper, einen der bedeutendsten religiösen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ein kaum bekannter Brauch der Ehrerweisung:  Die Medizinische Universität Wien gedenkt jedes Jahr in einem ökumenischen Gottesdienst der Verstorbenen, die ihren Körper der Anatomie überlassen haben. Auch heuer findet diese Feier kurz vor Allerheiligen (27. Oktober, 18.00 Uhr) in der Votivkirche statt.

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Orthodoxer Metropolit Arsenios, katholischer Weihbischof Turnovszky und evangelische Oberkirchenrätin Bachler feierten mit Parlamentariern ökumenischen Gottesdienst in Wiener Hofburgkapelle.

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe Kirche

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe

Kirche "Am Schöpfwerk" in Wien-Meidling gehört künftig zur serbisch-orthodoxen Kirche. Schönborn bei Schlüsselübergabe an Bischof Andrej (Cilerdzic): Nach vielen Jahrzehnten lebendigen Glaubenslebens wird am Schöpfwerk auch in Zukunft das "Wort Jesu Christi verkündet und die Eucharistie gefeiert".

Ökumenische Sommerakademie mit Appell "Mehr Vertrauen wagen" eröffnet

23. Ökumenische Sommerakademie in Kremsmünster vom 13. bis 15. Juli zum Thema "Gesellschaft ohne Vertrauen - Risse im Fundament des Zusammenlebens". Theologe David: "Wir leben in einem Zeitalter des Misstrauens".

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Erste Begegnung dieser Art seit Beginn der Pandemie. Kultusministerin Raab und Bischofskonferenz-Vorsitzender Lackner betonen ausgezeichnetes Verhältnis von Staat, Kirche und Religionen in Österreich.

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Schönborn: Katholische Ostkirchen sind großer Schatz für Österreich

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

"Pro Oriente"-Kommission für Begegnung zwischen der katholischen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen tagt bis Donnerstag in Wien.

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

"Campus der Religionen" setzte Zeichen der Solidarität am Sonntagnachmittag in der Wiener Seestadt. Bischofsvikar Schutzki: "Wichtiges Zeichen" der Religionsgemeinschaften.

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Gebet am Aschermittwoch in griechisch-katholischer Pfarre St. Barbara - Aufruf an Verantwortliche zur Einstellung der Kämpfe.

'Weltgebetstag der Frauen' am 4. März im Zeichen der Hoffnung

"Weltgebetstag der Frauen" am 4. März im Zeichen der Hoffnung

Bei Gottesdiensten am 4. März wird in Österreich und weltweit für Hilfsprojekte für Frauen und Kinder gesammelt. Hilfe aus Österreich geht u.a. nach Albanien, Kamerun und bleibt auch im Land.

Abgase

Aktion "Autofasten" heuer mit Fokus auf Gesundheit

Ökumenische Initiative lädt dazu ein, in der bevorstehenden Fastenzeit das eigene Mobilitätsverhalten überprüfen und Alternativen zum Auto auszuprobieren.

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Domdekan Prokschi betonte Verbindung zu Menschen in der Ukraine - Botschafter hofft, dass Krieg vermieden werden kann.

Friedensgebet für die Ukraine im Wiener Stephansdom

Kardinal Schönborn ruft zum Frieden auf und lädt für 19. Februar zum ökumenischen Gebet. Ostkirchen-Generalvikar Kolasa: Sicherheit ganz Europas in Gefahr.

Drei neue Mitglieder im Weltkirchenrat

Jetzt 352 Mitgliedskirchen im weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen. Mehr als 500 Millionen Christen aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen u.a. Traditionen repräsentiert.

Holocaust-Gedenktag: 'Niemals vergessen!'

Ökumenischer Rat zum Holocaust-Gedenktag: "Niemals vergessen!"

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Menschenverachtenden Ideologien mit aller Kraft entgegentreten.

Klosterneuburg: Fürnsinn ruft zu Gebet für christliche Einheit auf

Ökumenischer Gottesdienst in Klosterneuburger Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud am 22. Jänner.

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum 'Tag des Judentums'.

Kirchen um vertieften Dialog mit Judentum bemüht

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum "Tag des Judentums". Heftige Kritik von Weihbischof Scharl an Instrumentalisierung des Davidsterns durch demonstrierende Impfgegner.

Tag des Judentums: "Gemeinsam feiern und lernen"

Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt zu Veranstaltungsreihe.

Kirchen begehen am 17. Jänner den "Tag des Judentums"

Gottesdienste und Veranstaltungen in ganz Österreich zeigen Verwurzelung des Christentums im Judentum. Zentraler Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener orthodoxer Dreifaltigkeitskathedrale.

Orthodoxe feiern am 6. Jänner "Große Wasserweihe"

Beim Ritus am Donaukanal mit Metropolit Arsenios wird auch an Verpflichtung der Christen zum Umweltschutz erinnert. Orthodoxe Wasserweihen im Jänner in ganz Österreich.

Wien: Ökumene-Symposion mit Schönborn, Chalupka und Kardamakis

Veranstaltung am 28. Oktober im Wiener Erzbischöflichen Palais ist auch dem Gedenken an den katholischen Publizisten Erich Leitenberger gewidmet.

Weihbischof Scharl feierte Gottesdienst zum Auftakt am heurigen "Marsch fürs Leben"

Bei Gottesdienst für Teilnehmer in der Peterskirche verwies Weihbischof Scharl auf Konzilskonstitution "Gaudium et spes" - "Jeden Menschen als ein 'anderes Ich' sehen, und daher ist nicht erlaubt, ihn durch u.a. Abtreibung und Euthanasie zu schädigen"

Kardinal Schönborn besucht Christen in Syrien

Wiener Erzbischof folgt Einladung des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. und weiterer Kirchenoberhäupter.

Hilarion Alfejew / Alfeyev, Kardinal Christoph Sch?nborn, Kardinal Kurt Koch

Schönborn: Freundschaften wichtige Voraussetzung für Ökumene

Festakt im Wiener Kardinal-König-Haus zum 20-Jahr-Jubiläum der Patristischen Tagungen. Moskauer Außenamtsleiter Metropolit Hilarion würdigt ökumenische Initiative.

665.000 Kinder im Religionsunterricht der Kirchen

Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich betont Bedeutung des Religionsunterrichts und begrüßt zugleich Ethikunterricht für alle Schüler, die keinen Religionsunterricht besuchen.

Kirchen-Appell an Regierung: Besonders gefährdete Afghanen aufnehmen

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Auch Österreich soll sich an Aufnahmeprogramm des UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR beteiligen.

Kardinal Christoph Schönborn und  Patriarch Daniel I. (Ciobotea) beim Patriarchengottesdienst 2009 vor der Altsimmeringer Kirche.

Schönborn gratuliert rumänischem Patriarchen zum 70. Geburtstag

Den Wiener Erzbischof und Patriarch Daniel verbindet lange persönliche Freundschaft.

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf 'schwankenden Boden'

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf "schwankenden Boden"

22. Auflage der traditionsreichen Sommertagung heuer verkürzt und Online aus der KU Linz. Theologin Guanzini: Fragilität des Menschen bleibt wichtige Lehre aus Krise.

Ökumenische Initiative 'Österreich betet gemeinsam' gestartet

Ökumenische Initiative "Österreich betet gemeinsam" gestartet

Online-Plattform vernetzt Beter und bietet bis Pfingstmontag täglich aus allen neun Bundesländern geistliche Impulse von Mitgliedern der teilnehmenden Kirchen und Gemeinden an.

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Wiener Erzbischof hebt in erster Reaktion auf Wahl des neuen serbisch-orthodoxen Patriarchen hervor, dass sich dieser schon bisher sehr für Versöhnung und Dialog eingesetzt hat.

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Online-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Kirchen gedachten des verstorbenen ÖRKÖ-Pressesprechers Leitenberger und engagieren sich sozial in Syrien.

Papst: Einheit der Christen ist Gnade Gottes

Franziskus in Gebetswoche für die Einheit der Christen: "Gebet ist die Seele der ganzen ökumenischen Bewegung". Livestream-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich am Mittwochabend.

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