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28.09.2016 · Seelsorge · Priester

Seelsorge-Studie: Ein „Mehr“ an Lebensqualität

Seelsorger im Gespräch

Es geht um ihre ganz persönliche Zukunft.

 

 

Prof. Christoph Jacobs über die große Studie zur Situation der Seelsorgerinnen und Seelsorger.

 

 

In den Monaten Oktober und November 2016 wird in der Erzdiözese Wien die „Seelsorgestudie“ durchgeführt.

 

Eine deutsche Forschungsgruppe, die diese Studie bereits in 22 deutschen Diözesen durchgeführt hat, befragt rund 1.300 Priester, Diakone und Laien, die im hauptberuflich pastoralen Dienst stehen.

 

Es geht unter dem Motto „Wie es mir als Seelsorger/in heute geht?“ um die Lebens- und Arbeitssituation von Seelsorgerinnen und Seelsorgern in der Erzdiözese Wien.


Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hat sich mit einem Schreiben an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewandt und geschrieben, dass er der Bitte der Forschungsgruppe diese Studie in der Erzdiözese Wien durchzuführen gerne zugestimmt hat: „Der Fragebogen ist recht umfangreich, trotzdem bitte ich herzlich, die Zeit und die Mühe für das Ausfüllen zu investieren.

 

Es ist für das Gelingen der Studie wichtig, dass sich möglichst viele beteiligen. Dann können wir alle von den Ergebnissen profitieren.“

 

 

1. Warum ist es wichtig, dass Priester, Diakone und Seelsorger/innen aus der Erzdiözese Wien an der Befragung zu Lebens- und Berufssituation von Priestern, Diakonen und Laien im hauptberuflichen pastoralen Dienst teilnehmen?

 

Prof. Christoph Jacobs:  Wenn sich eine Organisation wandelt, dann führt das häufig zu größerer Belastung: mehr Arbeit, andere Tagesabläufe, andere Lebensorte, neue Arbeitsanforderungen.

 

Das Ziel muss sein: Ein „Mehr“, nicht ein „Weniger“ an Lebensqualität.

 

Die Frage dabei wird sein: Wie kann dabei die Gesundheit erhalten werden? Wie kann die Diözese für die Lebensqualität ihrer SeelsorgerInnen sorgen? Was können und was müssen sie selber leisten?

 

Ein bedeutsamer Punkt ist die Motivation: Es muss darum gehen, dass unsere Priester und Laien mit Überzeugung sagen können: "Ich engagiere mich gerne für die Verkündigung des Glaubens in unserer Diözese!" 

 

3. Welchen Beitrag zum Gelingen des Lebens von Seelsorgerinnen und Seelsorgern kann das „Ergebnis“ der Befragung leisten?

 

Prof. Christoph Jacobs: Es ist eigentlich erstaunlich, wie wenig gesichertes Wissen wir darüber haben, was unseren Seelsorgerinnen und Seelsorgern das Leben leicht oder schwer macht.

 

Wir wissen eigentlich nicht, woran ihre Gesundheit, ihre Zufriedenheit, ihre Motivation wirklich hängt.

 

Es hat sich bereits deutlich gezeigt: Es existieren viele vorgefasste Meinungen, die nicht unbedingt der Realität entsprechen. Wir brauchen Fakten, die wir bei der Planung der Seelsorge der Zukunft berücksichtigen müssen.

 

Der Maßstab der Organisation muss immer der Mensch sein. Das sind auf der einen Seite die Gläubigen. Auf der anderen Seite sind das aber auch die SeelsorgerInnen.

 

Wenn wir Fakten haben über die SeelsorgerInnen, dann brauchen wir nicht mehr spekulieren: dann können und müssen ihre Wünsche, ihre Lebensdynamiken und ihre Motivationen in den Prozess der Zukunftsgestaltung einbezogen werden.

 

4. Kommen die großen Veränderungen für die Seelsorgerinnen und Seelsorger (Stichwort „Entwicklungsprozess in der Erzdiözese Wien“) genügend in den Blick der Verantwortlichen?

 

Prof. Christoph Jacobs: Jede Organisation hat zunächst Interesse daran, dass sie sich selbst "in die Zukunft rettet“. Das gilt auch für die Kirche.

 

Wenn Verantwortliche klug sind, dann investieren sie bei jeder Reform Energie in die Frage: Wie können wir „unsere Leute“ mit auf den Weg nehmen?

 

Das tut jetzt die Erzdiözese Wien auf dem Weg ihres Entwicklungsprozesses. Der Fragebogen-Teil der Erzdiözese Wien ist richtig gut auf den Prozess abgestimmt. Er nimmt die realen Fragen ernst.

 

Besonders gespannt bin ich dabei auch auf die Antworten der Ordenspriester und der Priester aus anderen Ländern, deren große Zahl ein besonderes Kennzeichen der Erzdiözese Wien sind."

 

Als Forschungsgruppe der Seelsorgestudie sagen wir: für die Lebensqualität der SeelsorgerInnen könnte sicher überall mehr getan werden, als es tatsächlich geschieht. Es geht dabei auch um die Zukunft der Seelsorgeberufe selbst:

 

Menschen müssen sagen können: „Wenn ich Priester oder Diakon werde oder als Laie/Laiin in den pastoralen Dienst gehe, dann wird sich das lohnen, dann wird mein Leben gelingen, dann werde ich glücklich!“.

 

5. Weiß man jetzt in Deutschland nach den Studien besser, wie es Seelsorgern und Seelsorgerinnen wirklich geht?

 

Prof. Christoph Jacobs: Eindeutig: Ja! Die Ergebnisse haben ein hohes Potential für Konsequenzen für die Entwicklung für die Pastoral, für den Personaleinsatz und die Gesundheitsförderung.

 

In Deutschland haben 22 Diözesen mit 8500 Personen an der Studie teilgenommen. Das ist eine sehr hohe Zahl.

 

Dass die Ergebnisse viel Interesse erzielen und von hoher Bedeutung sind, sehen wir auf den Rückmeldeveranstaltungen in den Diözesen.

 

Es haben Hunderte, ja Tausende daran teilgenommen. Das gilt ebenso für die Verantwortlichen in den Diözesen.

 

Es gibt keine Gruppe von Verantwortlichen, die nicht Sonderkonferenzen zu den Ergebnissen der Studie veranstaltet hat oder noch veranstalten wird.

 

Manche Diözesen haben eigene Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die an der Umsetzung der Ergebnisse für die eigene Diözese arbeiten.

 

Darüber hinaus finden die Ergebnisse, die wir in Deutschland erarbeitet haben, sogar international Beachtung, wie unsere Veröffentlichungen zeigen. 

erstellt von: Der SONNTAG / Stefan Kronthaler
28.09.2016
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Steckbrief Seelsorgestudie

Aktuelle Detailinformationen auf: www.erzdioezese-wien.at/seelsorgestudie

 

Titel:

„Wie es mir als Seelsorger/in heute geht …“ Fragebogen zur Lebens- und Berufssituation von Priestern, Diakonen und Laien im hauptberuflichen pastoralen Dienst in Zeiten kirchlichen Wandels

 

Wer ist angesprochen? Wer kann mitmachen?

Alle Priester und Diakone, die im Auftrag der Erzdiözese Wien in der Erzdiözese tätig sind, und alle Pastoralassistent/inn/en (im territorialen wie kategorialen Einsatz) und Jugendleiter/innen erhalten einen Fragebogen zugeschickt – bitte bis 11.11. antworten!

 

Personen, die auf dem Gebiet der Erzdiözese in der Seelsorge beruflich tätig sind, aber bis 10.10. keinen Fragebogen erhalten haben, können sich unter seelsorgestudie@edw.or.at melden.

 

Wie funktioniert die Befragung?

Die Zielgruppe bekommt einen Fragebogen mit Rücksendekuvert zugeschickt und schickt diesen ausgefüllt (unfrei) an die Forschergruppe zurück. Der Fragebogen kann auch online ausgefüllt werden. Ihn auszufüllen, dauert etwa eine Stunde und ist eine großartige Gelegenheit zur Selbstreflexion.

 

Wann läuft die Befragung?

Ab Anfang Oktober bis 11. November.

 

Wie anonym ist das Verfahren?

Die Fragebögen werden ohne Absender zurückgeschickt. Wer teilgenommen hat, bleibt anonym. Die Diözese bekommt keinen Einblick in die Rohdaten; von den Auswertungen her kann keinesfalls auf einzelnen Personen zurückgeschlossen werden. Das Verfahren entspricht internationalen Standards.

 

Wie repräsentativ ist die Studie?

Je mehr Menschen aus der Zielgruppe an der Befragung teilnehmen, umso valider sind die Ergebnisse. In den 22 deutschen Diözesen, in denen die Studie bisher durchgeführt wurde, haben mehr als 40% der Angeschriebenen die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt. Das ist für diese Art Befragung eine sehr hohe Rücklaufquote, die gut abgesicherte Ergebnisse liefert. Es ist wichtig, dass auch in der EDW viele mitmachen!

 

Wer ist für die Befragung zuständig? An wen kann man sich bei Fragen etc. wenden?

In der Erzdiözese Wien koordiniert Pastoralamtsleiterin Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel in Kooperation mit dem Referat für Personalangelegenheiten alle Agenden zur Studie. Fragen und Anliegen schreiben Sie bitte an seelsorgestudie@edw.or.at

 

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse dienen der Diözesanleitung als Ausgangspunkt für weitere Überlegungen und Grundlage für Entscheidungen.
Am 17.2.2017 werden die Ergebnisse präsentiert. Danach wird bei Studientagen und in Arbeitsgruppen damit gearbeitet. Bis spätestens Sommer 2018 sollen konkrete Maßnahmenvorschläge für den Erzbischof vorliegen.

Es geht um Unterstützung und Förderung der Menschen im kirchlichen Dienst.

 

zur Person:

Prof. Dr. Christoph Jacobs.

Kath. Priester

Professor Dr. theol., Klinischer Psychologe (Lic. phil. / Diplompsychologe)

www.cjacobs.de

 

Kontaktadresse in der Erzdiözese Wien: seelsorgestudie@edw.or.at

 


 

Weitere Informationen zu "Der SONNTAG" die Zeitung der Erzdiözese Wien 

Der Sonntag

Der SONNTAG
Die Zeitung der ED. Wien
Stephansplatz 4/VI/DG
1010 Wien
T +43 (1) 512 60 63
F +43 (1) 512 60 63-3970

E-Mail-Adresse: redaktion@dersonntag.at

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Unsere neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger werden gesendet

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Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, um 18 Uhr, werden neun Frauen und drei Männer vom Apostolischen Administrator Josef Grünwidl im Stephansdom als Pastoralassistent*innen, Krankenhausseelsorger*innen und Pflegeheimseelsorger*innen in den diözesanen Dienst gesendet.

Trauriger Jugendlicher

Weltsuizidpräventionstag: Jugendliche in Krisen brauchen ein offenes Ohr

Am 10. September ist Weltsuizidpräventionstag. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter Ängsten und sind psychisch belastet. Erste Hilfe bietet ein Gespräch mit einem verständnisvollen Gegenüber. Die TelefonSeelsorge ist telefonisch, per Chat und via WhatsApp für Betroffene da. 

Dompfarrer Toni Faber, Sakristeidirektor Georg Rejda, der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer, der in der Österreichischen Bischofskonferenz als Protektor die Anliegen der Mesnerinnen und Mesner vertritt Martin Salzmann, Bundesobmann der österreich

Stephansdom: Hohe Auszeichnung für Sakristeidirektor Georg Rejda

Mit einem Festgottesdienst im Stephansdom ist die österreichweite zweitägige Mesner:innen-Wallfahrt am Dienstag, 26. August 2025, zu Ende gegangen.

Stiftskirche Klosterneuburg durch eine Glaskugel

Rund 400 österreichische Mesner pilgern nach Klosterneuburg und Wien

Auftakt im Augustiner-Chorherrenstift am 25. August. Festgottesdienst mit Weihbischof Hansjörg Hofer am 26. August im Stephansdom.

Paul Weß

Trauer um Theologen und Priester Paul Weß

Der weit über die Grenzen der Erzdiözese hinaus bekannte Pastoraltheolge starb am 14. Juli im 90. Lebensjahr.

Seelsorge im Krankenhaus

Neuer Lehrgang für ehrenamtliche Seelsorger:innen

Im Oktober 2025 startet ein neuer Ausbildungslehrgang der Erzdiözese Wien zum/r ehrenamtlichen Seelsorger:in in Krankenhäusern und Pflegeheimen. 

Dreifaches Jubiläum von Pater Hans Schwarzl SDB feierlich mit einem Dankgottesdienst am Sonntag, den 6. Juli 2025 in seiner Heimatgemeinde Föllim begangen.

Ein Leben in Gottes Dienst

Dreifaches Jubiläum von Pater Hans Schwarzl SDB feierlich mit einem Dankgottesdienst am Sonntag, den 6. Juli 2025 in seiner Heimatgemeinde Föllim begangen.

Ausflug der AKH-Ehrenamtlichen: 'Wiedermal raus aus dem Krankenhaus'

Ausflug der AKH-Ehrenamtlichen: "Wiedermal raus aus dem Krankenhaus"

Der jährliche Ausflug der ehrenamtlichen Krankenhausseelsorgenden des AKH Wien am 26. Juni 2025 begann mit einer Führung in der Russisch-Orthodoxen Kathedrale zum heiligen Nikolaus in der Jauresgasse und wurde mit einer Ausstellungsbesichtigung im Belvedere fortgesetzt.

"Denk Dich Neu": Kirchliche Jugendinitiative startet in Festivalsommer

"Denk Dich Neu" ist mittlerweile ein "Erfolgsprojekt für zeitgemäße Seelsorge", sagt Pastoralinstituts-Leiterin Eder-Cakl.

Sad girl (age 10) reading a bullying post on social media. Real people. Copy space

Telefonseelsorge startet Messenger-Beratung

Ratsuchende können ab sofort die Telefonseelsorge per WhatsApp-Messenger kontaktieren. Telefonseelsorge-Leiterin Breitwieser: Niederschwelliges Angebot der Unterstützung und Begleitung gerade für jüngere Zielgruppen.

Vernetzungstreffen der Interkulturellen Akademie für Priester

Vernetzungstreffen der Interkulturellen Akademie für Priester

35 Priester aus unterschiedlichsten Diözesen der Weltkirche trafen sich beim ersten Vernetzungstreffen der  Interkulturellen Akademie für Priester.

NS-Märtyrer Roman Karl Scholz

Stift Klosterneuburg erinnert an NS-Märtyrer Roman Karl Scholz

Chorherr von Stift Klosterneuburg war federführend im Widerstand gegen die Nazis tätig und wurde 1944 hingerichtet.

Urbane Seelsorge: Netzwerktreffen in Wien

Urbane Seelsorge: Netzwerktreffen in Wien

Wie kann Kirche im hektischen Stadtleben spirituelle Erfahrungen ermöglichen? Diese Frage stand im Fokus des Netzwerktreffens Citypastoral Österreich am 10. und 11. April 2025 in Wien.

Österreichs Priester erreichten Platz 8 bei Priester-EM in Ungarn

Österreichs Priester erreichten Platz 8 bei Priester-EM in Ungarn

Polen gewinnt Priester-Fußball-Europameisterschaft in Ungarn. Team-Kapitän Semmelmeyer: Sportevent gab Chance, über die eigenen Pfarrgrenzen hinauszuschauen.

Seelsorge im Krankenhaus

Krankenhausseelsorge: 1.000 Seelsorgende österreichweit im Einsatz

Welttag der Kranken (11. Februar) im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber allen, die sich haupt- und ehrenamtlich engagieren. Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausseelsorgenden: "Ein christliches Leben zu führen bedeutet, jenen Menschen, die leiden und eine Herausforderung zu bewältigen haben, beizustehen".

Gesprächsinsel: 20 Prozent mehr Gespräche

Seit einem Jahr ist die Gesprächsinsel Teil der Österreichischen Ordenskonferenz. Nun präsentierte Leiterin Verena Osanna die Zahlen. Diese zeigen: „Das Angebot der Gesprächsinsel wird gebraucht und geschätzt.“

Priesternotruf: neue Nummer, neue Organisation

Eine neue, kostenlose Rufnummer löst die bisherige Organisation des Priesternotrufes in Wien ab.

abriele Neuwirth

Katholischer Publizistenverband trauert um Gabriele Neuwirth

Die Ehrenvorsitzende des Verbands katholischer Publizistinnen und Publizisten verstarb nach langer schwerer Krankheit.

Magdalena Tschmuck: Glaube, Musik und Hoffnung

Magdalena Tschmuck verbindet Glauben und Musik als Kraftquelle inmitten schwerer Krankheit. Trotz unheilbarem Krebs schöpft sie Hoffnung aus Gottes Plan und berührt Menschen mit ihrer Stimme: „Ich singe, was ich glaube.“

Kardinal Schönborn verleiht die Missio Canonica auf Dauer an 60 Religionslehrerinnen und Religionslehrer

Mit den Worten „Lebt und verkündet das Evangelium Christi in Wort und Tat“, beauftragte Kardinal Christoph Schönborn die Religionslehrerinnen und -lehrer im Stephansdom.

Der langjährige Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien, Hubert Petrasch, geht in Pension.

Wechsel an der Spitze der Erwachsenenbildung

Der langjährige Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien, Hubert Petrasch, geht in Pension. Ihm folgt Katja Eckert nach.

Mit Herz und Gnade: Neue Diakone für die Kirche

Mit Herz und Gnade: Neue Diakone für die Kirche

Kardinal Christoph Schönborn betont bei der Weihe der sechs neuen Diakone den Dienst und die spirituelle Verbundenheit mit der Kirche, die Geschenk der Gnade Gottes sind.

Burning candle and cross in a cemetery against black background.

Trauer um Karl Richard Essmann

Religionspädagoge und Erwachsenenbildner mit 76 Jahren überraschend verstorben.

Diakonenweihe am 9. November 2024: Sechs Kandidaten stellen sich vor

Diakonenweihe am 9. November 2024: Sechs Kandidaten stellen sich vor

Kardinal Christoph Schönborn weiht am 9. November 2024 um 15.00 Uhr in St. Stephan sechs neue Ständige Diakone. Mit Livestream.

Freiwilligenmesse im Rathaus Wien: Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge war dabei!

Freiwilligenmesse im Rathaus Wien: Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge war dabei!

Die Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge präsentierte sich dieses Jahr erfolgreich mit einem eigenen Stand auf der Freiwilligenmesse.

Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Priesterräte

Priesterräte-Tagung: Rückgang von Religiosität schwächt Demokratie

Referentin Polak vor deutschsprachigen Priesterräte-Vertretern: Glaube kann demokratiefördernd wie auch demokratiegefährdend wirken, aber aktiv religiöse Menschen sind tendenziell solidarischer, toleranter und demokratiebewusster.

Schulamt öffnete Türen für Religionslehrer:innen

Schulamt öffnete Türen für Religionslehrer:innen

Das Erzbischöfliche Amt für Schule und Bildung hatte eingeladen: Rund 200 Religionspädagog:innen folgten dem Ruf des Wiener Schulamtes und besuchten dessen ersten Tag der offenen Tür im Curhaus am Stephansplatz.

Telefonseelsorge: Einsamkeit hat im Sommer Hochsaison

Telefonseelsorge: Einsamkeit hat im Sommer Hochsaison

Gerade im Sommer leiden viele unter Einsamkeit, denn Entlastungsangebote wie Therapeuten und Ärztinnen machen Sommerpause. Die Telefonseelsorge 142 ist rund um die Uhr für alle Sorgen, Anliegen und Probleme erreichbar und sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Logo KPH Wien/Krems

Ulrike Greiner ist neue Rektorin der KPH Wien/Krems

Kardinal Schönborn bestellte Bildungsexpertin, die bereits von 2006 bis 2010 Gründungsrektorin war, zur neuen Leiterin der größten privaten Pädagogischen Hochschule Österreichs.

Festivalseelsorge: Intensive Gespräche bei 'Shutdown Festival'

Festivalseelsorge: Intensive Gespräche bei "Shutdown Festival"

Ökumenisches Team aus 11 katholischen und evangelischen Festivalseelsorgern war beim Festival auf AKW-Gelände bei Zwentendorf im Einsatz.

Personalnachrichten der Erzdiözese Wien - August 2024

Folgende personelle und strukturelle Veränderungen wurden im Wiener Diözesanblatt vom August 2024 bekannt gemacht.

BRENNPUNKT.SEELSORGE

Tiefer Glaube - bringende Hoffnung - gelebte Liebe. Die Leistungen und Dienste unserer haupt- und ehrenamtlichen MItarbeiterinnen und MItarbeitern in der Kategorialen Seelsorge in dem neuen Magazin.

Panoramic View of Paris from Tour Eiffel, France

Olympia-Kaplan Lackner bereits in Startlöchern für Paris

Tiroler Priester: Spitzensport als "Vorbild für Christen, die himmlische Goldmedaille zu gewinnen".

'Mindful Crew' bietet Seelsorge bei 'Electric Love Festival'

"Mindful Crew" bietet Seelsorge bei "Electric Love Festival"

35 Seelsorgerinnen und Seelsorger betreuen Festivalbesucher am Salzburgring in "emotionalen Ausnahmezuständen". Small Talk und rund 1000 tiefergehende Gespräche werden erwartet.

Rupert Santer und Schwester Pauline Jacobi

Initiative „Gott ruft“ will dem Ruf Gottes innovativ Gehör verschaffen

Mehr Sichtbarkeit für das gottgeweihte Leben ermöglichen: Das ist das Ziel der Initiative „Gott ruft“. Mit zeitgemäßen und innovativen Medienformaten sollen junge Menschen bei ihrer Berufungssuche begleitet und das Interesse für unterschiedliche geistliche Berufungen geweckt werden.

Neun Männer am Apostelfest 'Peter und Paul' zu Priestern geweiht

Neun Männer am Apostelfest "Peter und Paul" zu Priestern geweiht

Priesterweihen im Salzburger und im St. Pöltner Dom. Erzbischof Lackner an Neupriester: "Menschen mehr zuhören, als sie zu belehren". Unter insgesamt 20 Neupriestern in Österreich erneut etliche "Spätberufene".

Hunderte Seelsorge-Gespräche am Donauinselfest

40 katholische und evangelische Seelsorgerinnen und Seelsorger führten auf Europas größtem Open-Air-Festival 800 Gespräche. Die meisten Gesprächspartner waren unter 30 Jahre alt.

Margarete Jandl wurde von ihren Wegbegleitern und Wegbegleiterinnen in Wr. Neustadt besucht.

Wurzeln der Pastoralassistentinnen

Schon vor den Pastoralassistentinnen und -Assistenten, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiern, gab es die Seelsorgehelferinnen. Eine dieser Frauen, Margarete Jandl, wurde in Wiener Neustadt von Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern besucht.

Auf der Berufsinformationsmesse BeSt in der Stadthalle konnte man sich zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten beraten lassen. Mit dabei waren unter anderem die Berufungspastoral und die Personalentwicklung der Erzdiözese Wien, das Canisiuswerk und d

Arbeiten mit Sinn: Berufen zum Priester, VolksschullehrerIn oder Ordensfrau/-mann?

Auf der Berufsinformationsmesse BeSt in der Stadthalle konnte man sich zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten beraten lassen. Mit dabei waren unter anderem die Berufungspastoral und die Personalentwicklung der Erzdiözese Wien, das Canisiuswerk und die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems.

Dominik Farthofer

Dominik Farthofer ist neuer Leiter der Jungen Kirche

Dominik Farthofer ist seit 1. Jänner 2024 Leiter der Jungen Kirche. Im Gespräch erzählt er von Persönlichkeiten, die ihn geprägt haben, seinem Aufwachsen in einer Pfarre und dem nächsten großen Projekt der Jungen Kirche.

Menschen mit und ohne Behinderung haben am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung, der jährlich am 3. Dezember begangen wird,einen gemeinsamen barrierefreien Gottesdienst im Wiener Stephansdom gefeiert. Gestaltet wurde die in Gebärdensprach

Welttag der Kranken am 11. Februar: Segen für erkrankte Menschen im Stephansdom

Am Sonntag, dem 11. Februar 2024, lädt der Wiener Weihbischof Franz Scharl um 12:00 Uhr zu einem speziellen Gottesdienst für alle Menschen ein, die an körperlichen oder psychischen Krankheiten leiden.

Wiener Bischofsvikar P. Schutzki ließ sechs Kandidaten zur Diakonenweihe zu - Diakonenweihe durch Kardinal Christoph Schönborn am 9. November im Stephansdom.

Schutzki: Diakone sollen "Feuer des Geistes" nicht verlieren

Wiener Bischofsvikar P. Schutzki ließ sechs Kandidaten zur Diakonenweihe zu - Diakonenweihe durch Kardinal Christoph Schönborn am 9. November im Stephansdom.

Weihbischof Stephan Turnovszky

Turnovszky: Kern des Priesterberufs heute immer mehr freigelegt

Wiener Weihbischof zum veränderten Priesterbild: Priesterberuf nicht mehr für jene, die "materielle Absicherung, gehobenen Sozialstatus und verfügbare Ressourcen" suchen.

Gefängniskorridor

Gefängnisseelsorger: Mehr Betreuung psychisch kranker Gefangener

Zahl der Gefängnisinsassen, die sich im letzten Jahr das Leben nahmen, verdoppelt. Seelsorger: Mangelndes Personal und Unterstützungsangebote Teil des Problems.

Dach des Stephansdoms

Strukturelle und personelle Veränderungen in der Erzdiözese Wien mit Jänner 2024

Folgende personelle Veränderungen wurden im Wiener Diözesanblatt vom Jänner 2024 bekannt gemacht.

Notfallseelsorge ist Erste Hilfe für die Seele in außerordentlichen Notfällen und Krisensituationen. Sie wendet sich an Menschen, die durch elementare Ereignisse in ihrer Lebensgewissheit schwer erschüttert sind. Insbesondere sieht sie ihre Aufgabe i

Notfallseelsorge als "Erste Hilfe für die Seele"

Blaulichtorganisationen fordern Seelsorge für Angehörige bei Unfällen und Suiziden an.

Woman feeling alone during christmas holiday

Telefonseelsorge: „Weihnachtsungeheuer“ trübt Feiertagsfreude

Viele erleben Weihnachten als kein heiles, sondern belastendes Fest. Konflikte, Trauer und Ängste haben zu den Feiertagen Hochkonjunktur. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für alle Sorgen und Nöte unter der Nummer 142 kostenlos erreichbar.

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