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26.09.2025

Unsere neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger werden gesendet

Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, um 18 Uhr, werden neun Frauen und drei Männer vom Apostolischen Administrator Josef Grünwidl im Stephansdom als Pastoralassistent*innen, Krankenhausseelsorger*innen und Pflegeheimseelsorger*innen in den diözesanen Dienst gesendet.

Herzliche Einladung zur Sendungsfeier unserer neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger am 2. Oktober um 18 Uhr im Stephansdom. 

 

Die Sendungskandidat*innen

 

Angelika Eberand, Pfarrverband Wagram-Au, Pastoralassistentin

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Geb. 1988 in Wien, verheiratet, 4 Kinder.

Vorberuf: Kindergartenpädagogin.

 

Ausbildungsweg: Wiener theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).

 

Aktueller Einsatzort: Pfarrverband Wagram Au.

 

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in

 

Im Laufe meiner Ausbildung begleiteten mich viele Bibelsprüche, einer ist geblieben, der auch stark mit meiner Motivation zusammenhängt:

 

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“

Gelebte Gemeinschaft, ein herzhaftes Miteinander, Begegnungen mit anderen Menschen erfüllen meinen Arbeitsalltag mit Freude und bestärken mich immer wieder auf diesem Weg der Nachfolge!

Anna Isabella Zurek, Pfarre Aspern, Seelsorgezentrum St. Edith Stein, Pastoralassistentin

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Geb. in Wien
Vorberufe: Ergotherapeutin, Übersetzerin.


Ausbildungsweg: Akademie für den Ergotherapeutischen Dienst Wien, Studium der Translationswissenschaften an der Universität Wien, Masterstudium „Trinitarische Ontologie“ an der Universität Sophia in Loppiano und „Philosophie und Ethik“ an der Universität Perugia; 

Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ)


Aktueller Einsatzort: Pfarre Aspern, Seelsorgezentrum St. Edith Stein.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht.“ (nach Röm 8,15)

Als Pastoralassistentin möchte ich dazu beitragen, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen willkommen und wertgeschätzt fühlen, Gemeinschaft erfahren und Gott, der alle Menschen unendlich liebt, begegnen können.

Sr. Bianca Petre CJ, CS Oberzellergasse, Pflegeheimseelsorgerin

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geb. 1974 in Roman, Rumänien, Schwester Congregatio Jesu seit 1991.

Vorberufe: Erzieherin, Pädagogin, Religionslehrerin in Rumänien und Italien; Sekretärin in der Botschaft des Vatikans in Rumänien und Republik Moldau.

 

Ausbildungsweg: Studium kath. Theologie an der Universität in Bukarest, Geistliche Begleitung in der Diözese Innsbruck, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA), Lehrgang Begleitung von Demenzerkrankten (Kardinal König Haus)

 

Einsatzort:, Caritas Socialis (CS) Rennweg Pflegeheimseeslorgerin, Sozia im Europäischen Noviziat der Congregatio Jesu

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in

 

Seelsorgerin hat für mich das Potenzial, Senior*innen, die nach Orientierung ringen, zur Seite zu stehen, deren Nöte und Ängste wahrzunehmen und ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Ganz nach dem Motto aus einem wunderschönen Lied zum Psalm 23:

 

„Ich bin bei dir, keinen Augenblick bist du allein…“

Christine Harrer, CS Kalksburg, Pflegeheimseelsorgerin

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geb. 1966 in Wien.
Vorberufe: Physiotherapeutin, Bäuerin, Pfarrhelferin (Diözese St.Pölten).


Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs; Lehrgang für ehrenamtliche Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge der Erzdiözese Wien, Lehrgänge zu den Themen Bibel, Pastoral, Trauerbegleitung, Demenz, Würdezentrierte Therapie 
Aktueller Einsatzort: CS Caritas Socialis Kalksburg, Pflegeheimseelsorgerin.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in


Jesus sagte zu ihnen:

 

....ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.  (Joh. 10, 10b )


Gerade bei Menschen mit dementiellen Veränderungen steht “Ich bin da” (vgl. Ex 3,14) im Vordergrund. Genau das ist wertvoll. Vom “Leben in Fülle” - davon möchte ich den Bewohner*innen, Angehörigen sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in der CS Kalksburg etwas erahnen lassen – durch Gespräche und Berührungen, Gebete und Rituale. Mit Gottes Hilfe.

 

Eva Tichawa, Pfarrverband Piesting- und Schwarzatal, Pastoralassistentin

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geb. 1972 in Mödling, verheiratet, zwei Kinder.
Vorberuf: Kindergartenpädagogin.


Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).


Aktueller Einsatzort: Pfarrverband Piesting- und Schwarzatal.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz …“  (vgl. Koh 3,1-8)

 

Ich erlebe mit großer Freude Begegnungen mit Menschen von jung bis alt. In der Begegnung entsteht eine Möglichkeit, in dem ein tiefer Austausch stattfinden kann: einander zuhören, sich bemühen, das Gegenüber zu verstehen und empathisch aufeinander einzugehen. denn alles wirkliche Leben ist Begegnung 

Maria Wagner, KH St. Josef, Krankenhausseelsorgerin

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geb. 1983 in Gmunden, verheiratet, 2 Kinder.
Vorberuf: Lehrerin, Musik und kath. Religion.


Ausbildungsweg: Studium Lehramt Musikerziehung und katholische Religion, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA).


Aktueller Einsatzort: Krankenhaus St. Josef, Krankenhausseelsorge, Schwerpunkt Eltern-Kind-Zentrum und Onkologie.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich leiten;“ Psalm 43,3a

 Im Krankenhaus begegne ich den Menschen auf Augenhöhe. Alle Facetten des Lebens, dunkle und strahlende Momente und alles Bunte dazwischen dürfen zur Sprache kommen. Dabei darf ich immer wieder dabei sein und darüber staunen, wie ganz im Stillen und Unscheinbaren so etwas wie Wandlung geschieht. In der Seelsorge wird für mich Gottes Gegenwart spürbar, das macht auch mein Leben reicher.  

 

Martin Krizek, Junge Kirche, Pastoralassistent

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geb. 1990 in Wien.
Vorberuf: Studentischer Angestellter.


Ausbildungsweg: Theologischer Fernkurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).


Aktueller Einsatzort: Junge Kirche Wien, Regionalstelle Wien Stadt. 

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in


Hier steht kein Leitspruch, ich habe für mich eine persönliche Bibelstelle gewählt. Das Gleichnis vom Sämann in dem beschrieben wird, wie viel der Sämann aussät. Einiges findet keinen fruchtbaren Boden, einiges geht sofort und schnell auf, einiges aber fällt auf fruchtbaren Boden, wird angenommen und bringt reiche Frucht. 


Dies entspricht auch meinem persönlichen Zugang. Ich bin gesendet in Jesu Nachfolge weiterzugehen und zu säen. 

Radoslaw Celewicz, Caritas Casa Pflege, Pflegeheimseelsorger

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geb. 1970 in Boleslawiec (Niederschlesien), verheiratet.

Ausbildungsweg: Theologiestudium in Krakau und in Graz, Ausbildung zum Krankenhaus- und Gefangenenhausseelsorger.


Aktueller Einsatzort: Casa Marienheim, Caritas Haus Baden, Caritas Haus-Schönbrunn.

 

Mein persönlicher Zugang zu Sendung in den pastoralen Dienst: 


Das Eigentliche kann man nicht machen – es ist ein Geschenk. 

Wieso habe ich mich entschieden als Seelsorger*in tätig zu sein? 
Wenn in Begegnungen und Gesprächen das UNFASSBARE fassbar wird - das fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. 

Sonja Reeh, Pfarre Hl. Mutter Teresa, Pastoralassistentin

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geb. 1983 in Wien.
Vorberufe: Angestellte in gemeinnützigen Organisationen und im öffentlichen Dienst.


Ausbildungsweg: Studium der Anthropologie und Theologie in London und Paris, Ausbildung Pastorale Berufe, Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).


Aktueller Einsatzort: Pfarre Heilige Mutter Teresa (14.).

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem Herzen! Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem Quellort.“

(Psalm 84: 5-7)

Tobias Sturm, Caritas Casa Sonnwendviertel, Pflegeheimseelsorger

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geb. 1991 in Erkelenz/Deutschland, verheiratet.
Vorberufe: Ordensmann, Sozialberatung, Verwaltungs- und Serviceangestellter.


Ausbildungsweg:  Studium Mathematik, Physik und kath. Theologie in Freiburg i.Br. und in Wien, Ordensausbildung, Ausbildung Geistliche Begleitung und Trauerbegleitung (KKH), Psychotherapeutisches Propädeutikum, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA).


Aktueller Einsatzort: Casa Pflegewohnhaus Sonnwendviertel - Seelsorge und Bewohnerservice, Caritas Haus St. Martin - Seelsorge.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst.“ (Gen 28, 15)


Als Jakob aus Beerscheba auszog, übernachtete er an einem Ort, den er später Bet-El (Haus Gottes) nannte. Dort träumte er von der Himmelsleiter, auf deren oberen Ende Gott stand und ihm die Verheißung zahlreicher Nachkommenschaft gab.
Für mich steckt darin Zusage und Auftrag: die Zusage, dass Gott uns auf unserem Weg begleitet; der Auftrag, dass wir im Wissen seines Beistands unseren Weg gehen – zu den Menschen gehen, für die Menschen da sind in Christi Nachfolge.

Ulrike Reiterer-Schörg, CS Pramergasse, Pflegeheimseelsorgerin

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geb. 1979 in Meran (Südtirol), verheiratet.
Vorberuf: Diplomierte Krankenpflegerin und als solche auch weiter tätig 
Ausbildungsweg: Wiener Theologische Kurse, Lehrgang für ehrenamtliche Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge der Erzdiözese Wien, Klinische Seelsorge.

 

Ausbildung für Hospiz-Seelsorge in München.


Aktueller Einsatzort: CS Caritas Socialis Pramergasse (9.), Hospiz, Trauerbegleitung.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in 


„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.“ Ps 23,1


So wie der Herr uns auf allen Wegen begleitet, so dürfen auch wir ein Stück des Weges mitgehen und begleiten. Nun kann ich beide Berufe (Krankenpflegerin und Seelsorgerin) ausüben, sie bereiten mir Freude und ergänzen sich sehr gut. 

Yasmin Kainer, Zentrum für Theologiestudierende, Pastoralassistentin

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geb. 1988 in Oberpullendorf.
Ausbildungsweg: Bachelor katholische Religionspädagogik, Master Theologische Spezialisierung; Ausbildung zur Pastoralassistentin im Zentrum für Theologiestudierende.


Einsatzort: Zentrum für Theologiestudierende.

 

Bibelleitspruch, ich als Seelsorger*in


„Für Gott ist alles möglich“ (Mk 10,27)

Die seelsorgliche Tätigkeit ist für mich eine schöne und herausfordernde Gelegenheit, Menschen ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen. An meiner Arbeit im Zentrum schätze ich besonders, dass es ein offener Ort ist, der Studierenden Raum für Austausch und Gemeinschaft ermöglicht.

 

 

 

 

Allgemein zu den Ausbildungswegen:

Die Ausbildung zum Beruf Pastoralassistent(in) beinhaltet umfassende Ausbildung in den Bereichen – Theologie, Spiritualität, Persönlichkeitsbildung, Praxiserfahrung und Reflexion, Auseinandersetzung mit pastoral relevanten Fragestellungen, institutionelle und strukturelle Kompetenz.

 

Auftrag, Aufgabe von Pastoralassistent*innen

Als Pastoralassistent*innen werden sie in der Pfarrpastoral, im Jugend- und Kinderpastoralschwerpunkt der Jungen Kirche und in der kategorialen Seelsorge ihren Dienst tun. Ihre Aufgabe wird sein, in den vielfältigen Stimmen der Menschen darauf hinzuhören, wo sich die Stimme Gottes Gehör verschafft. Damit machen sie die Kirche sensibler, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Die Entwicklung des Berufs Pastoralassistent*in ist somit auch Ausdruck einer Pluralisierung der Kirche und bietet die Möglichkeit in einer pluralen Gesellschaft anschlussfähig zu bleiben.

 

Das kirchliche Amt der Pastoralassistent*innen ist eine Bereicherung und ein wichtiges Potential für die pastoral-missionarische Sendung der Kirche. Sie sind Bereicherung und wichtiges Potential für die pastoral-missionarische Sendung der Kirche geworden. Ihr Tun besteht im Suchen, im Ermächtigen, in der Sorge um Bildung, im Vernetzen und im Begleiten ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen. Teamarbeit aufbauen, Eigenverantwortung fördern, Seelsorge in Kooperation mit Priestern, Diakonen und den unterschiedlichen Menschen in den größeren Räumen sind die großen Herausforderungen im diözesanen Entwicklungsprozess geworden.

Sie bieten „in Person“ Modelle einer gelebten Alltagspiritualität an und stärken die Glaubenden, Glauben zu leben und zu bezeugen.

 

An der Ausbildung interessiert?