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27.10.2014 · Orden · Schönborn

Schönborn: "Edith Stein ermutigt zu vorurteilsfreiem Hinhören"

Edith Stein-Expertin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz spricht jetzt auf der Tagung im Festsaal des erzbischöflichen Palais über Edith Steins Menschenbild.

Eröffnungsgottesdienst zur "Edith-Stein-Tagung" und Vorträge über die Patronin Europas.

Auf die Vorbildwirkung der Heiligen Edith Stein mit "ihrer vorurteilsfreien Weise, sich Dingen und Phänomenen zu nähern, ihrer gelebten Berufung und der Gabe, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu deuten", hat Kardinal Christoph Schönborn am Freitag, 24. Oktober 2014, beim Auftakt-Gottesdienst zur diesjährigen "Edith-Stein-Tagung" im Stephansdom verwiesen.

Stein ermutige dazu, "das Wissen um unserer Erwählung als Kinder Gottes bewusst zu halten, Gott mit einem hörenden Herzen zu suchen und die Zeichen der Zeit zu erkennen und im Licht des Evangeliums zu deuten". Die diesjährige Edith-Stein-Tagung im Erzbischöflichen Palais in Wien steht unter dem Motto "Menschenbilder, Menschenwürde und Menschenrechte".


Mitpatronin Europas

In eindrucksvoller Weise habe Stein, die 1891 als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Breslau geboren wurde und später zum Christentum konvertierte und in den Karmel der unbeschuhten Karmelitinnen in Köln-Lindenthal eintrat, etwa zu Beginn der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 in einem Brief an den damaligen Papst Pius XI. vor einer schweigenden Kirche gewarnt und gleichzeitig eine klare Positionierung gegen den Nationalsozialismus und die aufkommende Juden-Verfolgung gefordert. Der Friede mit der Deutschen Regierung sei nicht durch Schweigen erkäuflich, bald werde in Deutschland kein Katholik mehr ein Amt haben, wenn er sich nicht der entsprechenden Ideologie beuge, habe die heutige Mitpatronin Europas damals in dem Brief die Entwicklung der kommenden Jahre vorausgesehen.

 

Stein war"leidenschaftlich Suchende"

Schönborn beschrieb Stein auch als "leidenschaftliche Suchende" von Jugend an, die ihr Ziel schließlich nach ihrer Konversion zum Christentum im Glauben an Gott gefunden habe. Die vorurteilsfreie Weise sich Dingen und Phänomenen zu näheren, die ihr zu eigen gewesen sei, habe ihr "hörendes Herz" ausgemacht, "das fähig war, die Stimme Gottes wahrzunehmen".

 

Expertin: Steins Tod war Substitution

Den Tod der Ordensschwester, der sie 1942 in einer Gaskammer in Auschwitz ereilte, umschrieb die deutsche Stein-Expertin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in einem anschließenden Vortrag im Erzbischöflichen Palais als "äußerte Übergabe", als Stellvertretungs-Tod. In ihrem Testament habe Stein bereits Jahre zuvor und ohne die genauen Umstände ihres Todes zu kennen, formuliert, Gott möge ihren Tod annehmen für die Kirche, ihre Familie, ihre Freunde, den Karmel, die Ignoranz der Juden Jesus gegenüber aber auch für Deutschland, "damit die Herrschaft des Antichrist ohne einen Weltkrieg zu Ende geht".

 

Stein sei in Auschwitz stellvertretend für das deutsche Volk gestorben und so eine jener Märtyrerinnen, "auf dessen Schultern wir versuchen können, in eine neue Zukunft zu gehen". Über die Ungeheuerlichkeiten der Nazi-Herrschaft könne "nicht einfach so hinwegspazieren" werden, stellte die Expertin klar. Dazu brauche es Heilung, die in die Tiefe geht. Die (Lebens-)Hingabe Edith Steins sei ein Stück solche Heilung, so Gerl-Falkovitz, die seit ihrer Emeritierung von der TU Dresden 2011 das neu gegründete Institut EUPHRat ("Europäisches Institut für Philosophie und Religion") an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz leitet.

 

Leben und Wirkung von Edith Stein

Eine bleibende Wirkung habe auch Steins Verständnis vom Menschen, das sehr stark von einer Leib und Geist umfassenden Ich-Du-Beziehung ausgehe, in der sich das Ich mit der Öffnung auf ein konkretes Du hin konkretisiere und entfalte. Gerade in einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung von Beziehungen, deren Kommunikation oftmals virtuell über Medien wie Telefon oder Computer passiere und so keine richtige Tiefe mehr erreiche, könnte die Anthropologie Edith Steins einen fruchtbaren Gegenentwurf bilden.

 

Gerl-Falkovitz konkretisiert das an einem Beispiel: "Eine Liebeserklärung über Telefon bleibt an der Oberfläche, weil die laue Mainacht fehlt, die Nachtigall, das rasende Herz, die versagende Stimme." Diese ausbleibenden seelischen und körperlichen Resonanzen machten den Menschen ein Stück ärmer, denn, "in dem ich mich körperlich und seelisch verausgabe - das rasende Herz, die bangen Gedanken, die krächzende Stimme - setze ich Potenzen und Energien in mir selber frei. Alles, das ich bin, mein Leib, die Kraft, die Bewegungsfreude kommt nicht in Schwung, wenn ich nur auf den Bildschirm starre."

 

Mensch im Zentrum der Tagung

Menschenbilder, Menschenwürde und Menschenrechte stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der "Edith Stein Gesellschaft Österreich" am 24. und 25. Oktober in Wien. Weitere Vortragende am Samstag, 25. Oktober, sind u.a. Anna Mayrhofer vom Verein Solwodi, der Wiener Aids-Seelsorger Clemens Kriz, Psychiater und Psychotherapeut David Oberreiter und die Wiener Sozialethikerin Ingeborg Gabriel. Begleitend dazu können auch von verschiedenen Referenten gestaltete Einkehrnachmittage, Exerzitien oder Vertiefungstage im "KarmelZentrum Wien" besucht werden.

 

Die Tagung wird von der Edith-Stein-Gesellschaft Österreich gemeinsam mit der Wiener Katholischen Akademie, dem Teresianischen Karmel in Wien und dem Institut für Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Wien veranstaltet.

 

Die "Edith-Stein-Gesellschaft Österreich" wurde im Herbst 2012 gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, "die Erinnerung an Edith Stein - als Frau, Philosophin, Tochter des jüdischen Volkes, Christin und Karmelitin und ihre Verehrung als Heilige und Mitpatronin Europas zu wecken, wach zu halten und zu vertiefen". Die Gesellschaft will das philosophische, pädagogische und spirituelle Erbe Edith Steins erschließen, in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs einbringen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Leben einer Heiligen

Edith Stein wurde 1891 als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Breslau (heute: Wroclaw) geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Psychologie. 1922 trat sie zum katholischen Glauben über. Sie wurde Lehrerin am Lehrerinnenseminar in Speyer, das von Dominikanerinnen geführt wurde. Stein lebte wie eine Ordensfrau. 1933 trat sie in den Kölner Karmel "Maria vom Frieden" ein; ihr Ordensname lautete Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz.

 

Nach dem NS-Pogrom am 9. November 1938 konnte auch Stein mit ihrer jüdischen Herkunft nicht mehr in Deutschland bleiben. Sie floh nach Holland und lebte dort im Karmel in Echt. Mit der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen und nach der Verlesung eines Hirtenbriefs der katholischen Bischöfe 1942 in niederländischen Kirchen, in denen sie gegen die Judenverfolgung protestierten, wurde es auch hier gefährlich.

 

Am 2. August 1942 wurden Stein und ihre mittlerweile ebenfalls getaufte und zu ihr nach Echt gereiste Schwester Rosa verhaftet. Wenige Tage später wurden die Frauen in das KZ Westerbork und von dort nach Auschwitz gebracht. Edith Stein gehörte zu jenen Gefangenen, die sofort getötet wurden.

 

Papst Johannes Paul II. sprach sie 1987 bei seinem Deutschlandbesuch in Köln selig. 1998 wurde sie heiliggesprochen und ein Jahr später zur "Mitpatronin Europas" erhoben.

erstellt von: red/kap
27.10.2014
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Edit Stein Gesellschaft

Weitere Informationen auf www.edith-stein-gesellschaft.at

 


 

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Benediktiner spricht bei "Disputationes"-Reihe in Salzburg über religiöse Wege im Umgang mit dem Schicksal. Anknüpfung an antike Philosophie, biblische Zeugnisse und eigene Erfahrungen. Glaube als Quelle innerer Freiheit und Vertrauen auf göttliche Vorsehung.

Am Sonntag, 6. Juli 2025, legte Frater Dominicus Maria Armbruster OP in der Wiener Dominikanerkirche S. Maria Rotunda im Rahmen der Heiligen Messe die Feierliche (auch: ewige) Profess ab und gelobte damit, sich auf Lebenszeit an den Orden der Predige

Versprechen auf Lebenszeit gegeben

Am Sonntag, 6. Juli 2025, legte Frater Dominicus Maria Armbruster OP in der Wiener Dominikanerkirche S. Maria Rotunda im Rahmen der Heiligen Messe die Feierliche (auch: ewige) Profess ab und gelobte damit, sich auf Lebenszeit an den Orden der Predigerbrüder zu binden.

Kirchliche Kulturvermittler erkundeten Wiener Kapuzinergruft

Kirchliche Kulturvermittler erkundeten Wiener Kapuzinergruft

Jahrestagung der ARGE Kulturvermittlung fand im Wiener Kapuzinerkloster statt und widmete sich "Erkundungen zwischen Leben und Tod".

 David Steindl-Rast

Neuer Chatbot ermöglicht virtuelles "Gespräch" mit David Steindl-Rast

Die KI-basierte Dialog-App mit spirituellen Inspirationen aus dem Gesamtwerk des Benediktinermönchs für den Alltag. Der Salzburger Entwickler und Informatikprofessor Pree: "App macht Bruder Davids Wissen für jüngere Generation lebendig".

Br. Georg Lichtenberger SVD

Bruder Georg Lichtenberger verstorben

Bruder Georg Lichtenberger ist am 24. Juni, nach schwerer Krankheit im Krankenhaus in Mödling verstorben.

Vor nicht langer Zeit, zu Allerheiligen, war Kardinal Prevost, der nunmehrige Papst Leo, zu Gast in Wien.

Papst Leo, Mozart & Bruckner

Vor nicht langer Zeit, zu Allerheiligen, war Kardinal Prevost, der nunmehrige Papst Leo, zu Gast in Wien. Er folgte der Einladung seiner Mitbrüder im Augustinerorden zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des Weihejubiläums der Augustinerkirche in der Inneren Stadt.

Sr. M. Petrina verstorben

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe geben den Tod ihrer Mitschwester bekannt.

Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck verstorben

Sein Wahlspruch war: "Der Herr ist wahrhaft auferstanden!"- Am Ostersonntag ist Altabt Gregor Henckel Donnersmarck 82jährig nach langjähriger Krankheit verstorben.

'Einblicke in die Vielfalt von St. Gabriel: Erfolgreicher Tag der offenen Tür'

"Einblicke in die Vielfalt von St. Gabriel: Erfolgreicher Tag der offenen Tür"

Die Lebenswelt St. Gabriel öffneten ihre Türen unter dem Motto "Ein altes Klosterdorf blüht auf". Hunderte Besucher genossen bei Frühlingswetter ein vielfältiges Programm mit Kulinarik, Führungen, Musik und Workshops.

In spiritueller Atmosphäre glauben und verstehen

Ab 22. April 2025, lädt „gamma – noch mehr Fragen“ mit Dominikaner P. Markus Langer zur Vertiefung in Aspekte des christlichen Glaubens ein.

Heilige Barbara

Griechisch-katholische Barbara-Kirche ist Jubiläumskirche

Kirche in der Wiener Innenstadt hat im Heiligen Jahr 2025 besondere Bedeutung. Kardinal Schönborn unterzeichnete entsprechendes Dekret.

Buch 'Atlas der unbegangenen Wege. Eine Reise zu dir selbst'

Melanie Wolfers: Gelegenheiten im Leben für Neuanfang nutzen

Ordensleute Wolfers und Knapp liefern in neuem Buch "Atlas der unbegangenen Wege" eine "innere Landkarte" für Umbruchszeiten und Neuanfänge.

Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in Wien

Seit 475 Jahren im Himmel und von Joseph Haydn verehrt: Johannes von Gott

Jedes Jahr am 8. März wird der Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder, Johannes von Gott, gefeiert. Heuer gibt es am Freitag, 7. März 2025, um 18:30 Uhr einen Festgottesdienst mit der Krönungsmesse von W. A. Mozart und anschließender Agape.

Stephansdom: Gebet für gerechten Frieden in der Ukraine

Stephansdom: Gebet für gerechten Frieden in der Ukraine

Kardinal Schönborn bei Ökumene-Gottesdienst im Stephansdom: "Gott soll die Herzen berühren, damit sie sich für den Frieden öffnen". Ukrainischer Botschafter Khymynets dankbar für "starkes Signal der Unterstützung für das ukrainische Volk und für den Frieden".

Grass blossom in the morning

Dominikaner laden zur Vortragsreihe „Fasten im Jubeljahr“ ein

In der Fastenzeit dieses Jahres, das die Kirche als Jubel- oder auch „heiliges“ Jahr begeht, laden die Dominikaner an fünf Abenden, zu der Vortragsreihe „Fasten im Jubeljahr - Ökologische Gerechtigkeit als biblisches Anliegen“ ein.

Kirchlicher 'Tag gegen Menschenhandel' mit Gebeten und Musical

Kirchlicher "Tag gegen Menschenhandel" mit Gebeten und Musical

Gottesdienst im Linzer Mariendom am Gedenktag der heiligen Bakhita (8. Februar). Musicalaufführung über die südsudanesische Sklavin im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien.

Beim Thementag auf „radio klassik Stephansdom“ ist unter anderem P. Christian Marte zu hören

Radiosendung portraitiert Ordensleute als "Pilger der Hoffnung"

Prominente Ordensleute erzählen auf "radio klassik Stephansdom" anlässlich des "Tags des geweihten Lebens" über ihre Berufungswege und Wirkungsbereiche.

Zahlreiche Feierlichkeiten zum 'Tag des geweihten Lebens'

Zahlreiche Feierlichkeiten zum "Tag des geweihten Lebens"

Gottesdienste und Veranstaltungen in den heimischen Diözesen rund um den 2. Februar.

Bernhard Eckerstorfer neuer Abt von Stift Kremsmünster

Bernhard Eckerstorfer neuer Abt von Stift Kremsmünster

Konvent des Stiftes Kremsmünster wählt Rektor des Päpstlichen Athenäums Sant'Anselmo zum neuen Abt des oberösterreichischen Benediktinerklosters.

Sr. Nathanaela Gmoser (li). gemeinsam mit Sr. Luzia Reiter von den Elisabethinen Linz. Für die Initiative „Gott ruft“ ist sie stets auf der Suche nach packenden Berufungsgeschichten - authentisch, direkt und echt lautet die Devise.

"Ordensleben ist nichts für Angsthasen"

Ordensfrau Sr. Nathanaela Gmoser im Podcast "Orden on Air" über den Schritt ins Kloster: "Irgendwann musst du springen, 100-prozentige Sicherheit gibt es nie". Orden-Thementag auf Radio Klassik Stephansdom am 31. Jänner.

Schönborn und Grünwidl: Gebet um neuen Erzbischof im Stephansdom

Schönborn und Grünwidl: Gebet um neuen Erzbischof im Stephansdom

Gemeinsame Feier und Begegnung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Ernennung eines Administrators für die Erzdiözese Wien.

 Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm

Schönborn-Alterssitz: Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm

Wenig bekannte Niederlassung des Bettelordens in multikulturellem Wiener Arbeiterbezirk nun mit prominentem Mitglied.

Papst nimmt Kardinal Schönborns Rücktritt an – Josef Grünwidl zum Apostolischen Administrator ernannt

Papst nimmt Kardinal Schönborns Rücktritt an – Josef Grünwidl zum Apostolischen Administrator ernannt

Papst Franziskus entscheidet sich für Interimsregelung. Josef Grünwidl verwaltet die Erzdiözese bis zur Amtsübernahme eines neuen Erzbischofs.

Thomas von Aquin

Dominikaner laden zum Thomas-Fest 2025

Am 28. Jänner lädt der Wiener Dominikanerkonvent zum Thomasfest. Beginn ist um 18 Uhr.

Arzt spricht mit Patientin

Barmherzige Brüder starten Haussammlung für Nichtversicherte

Ordensspital in der Wiener Leopoldstadt versorgt jährlich 15.000 Menschen ohne Versicherung.

30 Jahre Erzbischof Schönborn: Letzte Infos zum Dankgottesdienst

30 Jahre Erzbischof Schönborn: Letzte Infos zum Dankgottesdienst

Mehr als 4000 Personen werden den Dankgottesdienst mit Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn am 18. Jänner, 14.00 Uhr, im Stephansdom, der Jesuitenkirche und der Dominikanerkirche in Wien mitfeiern.

ORF: "kreuz und quer"-Porträt von Kardinal Schönborn

Der Film "Kardinal Schönborn ganz persönlich: Weil die Seele atmen muss" zeigt wichtige biografische Stationen des Wiener Erzbischofs. Der Dankgottesdienst im Stephansdom wird via ORF2 und radio klassik Stephansdom übertragen.

Pater Markus Langer OP

„beta – neue Fragen“ startet im Jänner 2025

Eine Vertiefung in verschiedene Aspekte des katholischen Glaubens bietet Dominikanerpater Markus Langer mit seinem Team allen Interessierten erneut ab dem kommenden Jänner an.

Wiener Erzbischof in 'Presse am Sonntag'-Porträt: 'Ich war junger Dominikaner, und ich war in einer Krise. Ich war drauf und dran, meinen Glauben zu verlieren'.

Schönborn: Sorge um Armutsbetroffene "ist in meiner DNA"

Wiener Erzbischof in "Presse am Sonntag"-Porträt: "Ich war junger Dominikaner, und ich war in einer Krise. Ich war drauf und dran, meinen Glauben zu verlieren".

Schönborn: Qualitätsjournalismus gerade heute notwendig

Schönborn: Qualitätsjournalismus gerade heute notwendig

Kardinal lud Medienschaffende zur Adventbegegnung ins Wiener Priesterseminar. ORF-Generaldirektor Weißmann würdigt Schönborns Verdienste um den Zusammenhalt in Österreich.

P. Andreas Hiller C.Ss.R. verstorben

P. Andreas Hiller C.Ss.R. verstorben

Der über Wien hinaus beliebte Seelsorger ist am Abend des 11. Dezember 2024 im 89. Lebensjahr heimgegangen.

Silvester im Kloster ist wie eine Pause-Taste im Leben

Silvester im Kloster ist wie eine Pause-Taste im Leben

Silvester im Kloster wird immer beliebter. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Stille und Ruhe – und Ordensgemeinschaften bieten genau das: eine Möglichkeit, den Jahreswechsel bewusst zu gestalten.

Der Wiener Kardinal mahnt in der ORF-Pressestunde bei den Themen Flucht, Migration und Integration 'weniger Emotion und mehr Sachverstand' an und 'unverhandelbare Grundwerte' ein.

Schönborn: Brauchen Brückenbauer und will als solcher wirken

Der Wiener Kardinal mahnt in der ORF-Pressestunde bei den Themen Flucht, Migration und Integration "weniger Emotion und mehr Sachverstand" an und "unverhandelbare Grundwerte" ein.

Anregende Podiumsdiskussion: Karin Mayer, Restaurator Andreas Hartl, Sr. Eva Maria Voglhuber, Aaron Ludescher und Marina Potesil (Studierende am Institut für Konservierung u. Restaurierung, Akademie der Bildenden Künste in Wien)

Wie ein Restaurierungsprojekt im Klausurkloster mehr Verständnis schuf

Eingespielte Zusammenarbeit des Wiener Heimsuchungs-Kloster der Salesianerinnen mit Studierenden bei Renovierung historischer Großdrucke.

Soziale Medien vermitteln Einblicke ins Leben in Orden

Soziale Medien vermitteln Einblicke ins Leben in Orden

"Ordenstag Young" in Wien-Lainz unter dem Motto "Junge Ordensleute - Neue Medien".  Junge Wiener Ordensfrau Sr. Helena Fürst stellte ihren Instagram-Account "sr.helena_ose" vor. Salesianer Don Boscos mit Video-Projekt "Frag den Don" aktiv.

Stadt Wien macht Kardinal Schönborn zum Ehrenbürger

Stadt Wien macht Kardinal Schönborn zum Ehrenbürger

Altbundespräsident Fischer und Bürgermeister Ludwig würdigen Wiener Erzbischof als "Brückenbauer" der Religionen und danken für jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Bundeshauptstadt und dem Staat. Schönborn kündigt Verbleib in Wien nach Emeritierung an.

Gewinner des 'Austria.on.mission.Award' 2024

Missionarische Persönlichkeiten für "Eselsarbeit" ausgezeichnet

Admonter Abt Hafner, Loretto-Gründer Mayr-Melnhof, Uganda-Missionarin Sr. Brunmayr und Bildungspionierin Rakotomamonjy aus Madagaskar erhielten bei Galaabend den "Austria.on.Mission.Award 2024" der Päpstlichen Missionswerke.

Dominikaner laden wieder zum „Mystik-Lesekreis“ ein

Dominikaner laden wieder zum „Mystik-Lesekreis“ ein

Die neue Reihe startet am 4. November mit Texten des großen mittelalterlichen Theologen Thomas von Aquin.

Pater Johann Kiesling

Trauer um Salesianermissionar Pater Johann Kiesling: Ein Leben für die Menschen im Kongo

In tiefer Trauer nehmen wir Salesianer Don Boscos Abschied von Pater Johann Kiesling SDB, der am 22. Oktober 2024 um 14.30 Uhr in Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo in die Ewige Heimat gerufen wurde.

Neuer Provinzial der Salvatorianer

Am 21. Oktober 2024 wurde P. Márton Gál aus Temeswar während des Provinzkapitels der Salvatorianer zum neuen Provinzial für Österreich und Rumänien gewählt.

Symbolbild - Menschenhandel - Mensch hält hand hoch auf der STOP steht.

Menschenhandel und Arbeitsausbeutung: Hunderttausende Betroffene

Sozialwissenschaftlerin Dubel: Viele Migranten wegen ihres prekären Rechtsstatus anfällig für Ausbeutung. Sr. Schlackl: "Ausmaß an sexueller Ausbeutung von Frauen und Mädchen katastrophal und Menschenhandel ständig im Wachsen".

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