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13.08.2015 · Pilgern

Weinviertler „Bibelweg“: Mose und die „grüne Kathedrale“

Morgenlob

Tägliches Morgenlob im Innenhof des Bildungshauses Großrußbach, einmal beim neuen Labyrinth.

5 Eucharistiefeiern an unterschiedlichsten Orten, vier Pilgerwanderungen und drei Vorträge prägten den diesjährigen Weinviertler „Bibelweg“ zum Thema „Aufbrüche mit Mose“. „Der Sonntag“ war vom 4. bis 8. August dabei.

Als „Einübung ins Kirche-Sein“, als „Exerzitium“ („Übungszeit“) bezeichnte Bischofsvikar und Weihbischof Stephan Turnovszky am 4. August in der Wallfahrtskirche Karnabrunn den 3. Weinviertler „Bibelweg“. Die mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pilgerten abends vom Bildungshaus Großrußbach zur traditionsreichen Dreifaltigkeits-Wallfahrtskirche. „Kirche ist dazu da, dass sie den Menschen hilft, ein Leben in Verbundenheit mit Gott zu führen, um in den Himmel zu gelangen und ein Leben in Fülle vor dem Tod zu führen“, sagte Turnovszky. Berufene wie Petrus oder Mose hätten ihre Berufung „nicht für sich selbst, sondern für andere“. Zwei Fragen gab er den Pilgerinnen und Pilgern mit: „Wie geht es Menschen, die erwählt sind von Gott für andere?“ und: „Wie geht es uns im Umgang mit den Erwählten?“

 


Ochenbauer: Die Bibel und die Perle

Mit einem fulminanten Vortrag zum Thema „Verheißen – Wer ist Mose?“ führte der Leitzersdorfer Pfarrer und Professor an der KPH Wien-Strebersdorf, Franz Ochenbauer, am 5. August in die Mose-Geschichte ein. Die Bibel sei „ein Glaubensbuch für Glaubende und doch ist auch Geschichte im Hintergrund“, unterstrich Ochenbauer. Er nannte die Perle, die sich bei der Entstehung um ein Staubkorn bildet, als Beispiel. Das Staubkorn sei „die Geschichte“, die Perle dann „die Theologie“. Ochenbauer bettete die Mose-Geschichte in die ersten fünf Bücher der Bibel, in den Pentateuch, ein. In Zeiten der Unterdrückung, die das Volk Israel seit dem Untergang des Nordreiches (722 v. Chr.) und später des Südreiches (586 v. Chr.) bis zur Staatsgründung 1948 erlebt hatte, sei „der Blick in die Geschichte hilfreich, damals und heute“.


Figuren, Bilder, Lieder

Vom 5. bis 7. August konnten sich die Teilnehmenden bei drei Workshops engagieren: Christine Macher stellte beim Workshop „Biblische Figuren“ mit den mitmachenden Frauen die bekannten „Egli-Figuren“ her, Eva Kroner lud zum Malen eines „Biblischen Bildes“ und Dechant P. Karl Seethaler OT leitete das „Bibel-Teilen“, begleitet von „Bibel-Liedern“, angeleitet von Josef Schwaiger. Abends feierte Bischofsvikar Turnovszky in der restaurierten Kapelle in Hipples einen Gottesdienst, nachdem die Teilnehmer bei hochsommerlichen Temperaturen dorthin gepilgert waren.

 

Unter dem Motto „Verlockt“ beleuchtete Rita Perintfalvi vom Katholischen Bibelwerk am 6. August die Wüstenwanderung des Volkes Israel anhand von vier markanten Stellen der Mose-Geschichte: Wolke und Feuer (Exodus 13,17-22), Brot/Mann, Wachteln und Murren (Exodus 16,1-21), das goldene Kalb (Exodus 32,1-35) und die Auflehnung/Rettung trotz Strafe, die Schlange aus Kupfer (Numeri 21,4-9). Neben einer Bild-Meditation stellte sie Fragen zu den Bibeltexten, die auch für Daheimgebliebene betrachtenswert sind: „Wie kann ich die Gegenwart Gottes in der Wüste des Lebens spüren? Wie kann ich im Hier und Jetzt leben? Wie kann ich die Gelassenheit des Glaubens leben? Was ist mein goldenes Kalb? Ist Gott barmherzig oder eher gerecht für Sie?“

 

Geschichten gegen die Angst

Wolfgang Schwarz, Leiter des Katholischen Bibelwerkes (das Bibelwerk hatte den „Bibelweg“ inhaltlich mitgestaltet) zeigte in einem fast zweistündigen „Vortrag“ im Rahmen eines Workshops ausgehend von der Verwandlung („Verklärung“) Jesu (Markus 9,1-10) die innere Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Ohne ein Wissen um die Bedeutung der beiden biblischen Gestalten Elija und Mose, die bei der „Verwandlung“ anwesend waren, sei diese biblische Geschichte nicht verstehbar. Für Schwarz sind die Geschichten des Evangelisten Markus „Stories gegen die Angst“. „Klezmer trifft Bibel“ – unter diesem Stichwort traf abends in der Pfarrkirche Großrußbach Musik auf Wort: Prälat Matthias Roch kommentierte vorgetragene Texte aus dem Buch-Exodus, die Gruppe „Kapelush“ bot ihre „Hochzeitslieder“ musikalisch dar.

 


Gottesdienst im Kletterpark

Einen Blick auf die alttestamentliche Mose-Geschichte aus der Perspektive des Neuen Testaments bot am 7. August der Marchegger Pfarrer P. Antal Jankovich csj von der Johannes-Gemeinschaft in Marchegg in seinem Vortrag zum Thema „Verbunden – Unterwegs als Kirche“. Mose sei „Figur und Vorbild für Christus, Fürsprecher und Retter und Gesetzgeber“, sagte P. Antal: „Christus, der neue Mose, bringt das neue und endgültige Gesetz.“ Am Abend des 7. August wurde zum „Ochys“-Kletterpark am Rande von Großrußbach gepilgert. In dieser „Kathedrale im Grünen“ feierte Bischofsvikar Turnovszky einen beeindruckenden Gottesdienst unter freiem Himmel, umgeben vom Grün des Waldes.

 


Neuer Bibelweg in und rund um Gaubitsch

Mit der Erstbegehung und Segnung des neu geschaffenen „Bibelweges“ in Gaubitsch erreichte der diesjährige „Weinviertler Bibelweg“ seinen Höhepunkt. Dechant und Pfarrer Christian Wiesinger führte am 8. August durch Kirche und Pfarrhof. Bei 35 Grad gingen mehr als 120 Pilgerinnen und Pilger diesen ausgezeichnet ausgeschilderten „Gaubitscher Bibelweg“ (der Start ist bei der Kirche), ein Rundweg mit ca. 7,5 Kilometer Streckenlänge, der mit 7 Stationen rund um durch die Ortschaft führt. Bischofsvikar Turnovszky erinnerte an das „Unterwegs-Sein mit der Bibel“. Auf dem Weg durch die Zeiten seien die Christen jene, „auf die man sich verlassen kann“. Beim abendlichen Festgottesdienst lud Turnovszky die Mitfeierden angesichts der Situation der Flüchtlinge ein, „neu die Ärmel aufzukrempeln und handfeste Hilfe auch mit Hilfe der Pfarr-Caritas zu leisten“.

 

 

Kraftquelle für Körper, Geist und Seele

Wie die Teilnehmenden den Weg erlebt haben? „Ich war dabei, als wir trotz abendlicher Stunde von Großrußbach nach Karnabrunn pilgerten! Es war heiß! Dabei auch beim fulminanten Vortrag von Prof. Ochenbauer über ,Verheißen – Wer ist Mose?’ Das war cool!“, sagt Margarete Höld, Pfarre Groß-
ebersdorf: „Der Pilgerweg und die Messe in der von der Ortsbevölkerung wunderschön renovierten Filialkirche von Hipples! Es war extrem heiß! Ich war glücklich und froh dabei zu sein in der Pfarrkirche Großrußbach bei ,Musik und Wort – Klezmer trifft Bibel’ mit der Gruppe Kapelush. Das war megacool.“

 

Für Fachinspektorin Christine Edlinger gab es beim „Bibelweg“ „interessante Vorträge, Zeit für Gemeinschaft, Zeit für sich, Zeit zur Anbetung und für Kreativität und Zeit, um die Seele baumeln zu lassen, Fragen zu stellen und Antworten zu finden“. Sie blickt „dankbar auf diese Tage zurück, sie waren Kraftquellen für Körper, Geist und Seele“.

 

„Der Bibelweg gab mir die Gelegenheit, meinen Glauben zu stärken und neue Menschen kennenzulernen“, sagt Rosi Klepp, Pfarre Eggendorf am Walde: „Beim gemeinsamen Singen, Beten und bei den Vorträgen erfuhr ich mehr über Moses und seine Rolle in der Bibel. Bei den Pilgerwanderungen ergaben sich oft interessante Gespräche“.

 

„Durch die Auseinandersetzung mit den Mose-Texten, den spirituellen Angeboten, den Workshops und den bereichernden Gesprächen und Begegnungen mit Gleichgesinnten ist mir vertieft bewusst geworden, immer als pilgernde Kirche unterwegs zu sein“, erzählt Anita Hummer, Pfarre Ollersdorf: „So konnte ich aus dieser Woche wieder Kraft schöpfen für meine Familie, für meinen Beruf und für die Aufgaben in der Pfarre.“

„Die Lebensgeschichte des Mose zählt für mich zu den außergewöhnlichsten des Alten Testaments. Als Vorbild und Orientierungsfigur war er in meinem Glaubensleben immer präsent“, sagt die stv. Vorsitzende des Vikariatsrates Unter dem Manhartsberg, Helga Zawrel: „Gott will seine Geschichte mit uns Menschen schreiben, heute und damals.“ „Ich bin bei dir und mit dir“ – diese Zusage will Zawrel „in Zukunft bei meinen Aufgaben, Entscheidungen, Glaubensgesprächen bewusster in mir tragen, besonders dann, wenn ich an einer schweren Wegkreuzung stehe“. Auch „Achtsamkeit“ und „Aufmerksamkeit“ werden laut Zawrel „gefragt“ sein: „Es gibt um mich Wegbegleiter, Erlebnisse, Feiern, die es mich immer wieder spüren lassen. Ich muss nur all meine Sinne wieder öffnen und pflegen.“ 

 

 

erstellt von: Stefan Kronthaler
13.08.2015
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Fotos

Biblische Figuren: Unter der fachkundigen Anleitung von Christine Macher, die auch den "Moses" für den "Bibelweg" geschaffen hat, fertigten die Teilnehmerinnen ihre biblischen Figuren. - Pfarrer und Professor Franz Ochenbauer hielt den Eröffnungsvortrag.

Weitere Informationen:

Der Bibelweg im Weinviertel

 

Der neu eröffnete Gaubitscher Bibelweg

 

Bildungshaus Schloss Großrußbach

 

 

 

Der Sonntag

Weitere Informationen zu "Der Sonntag" die Zeitung der Erzdiözese Wien

 

Der Sonntag Testabo

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Jubiläumspilgertag am Jakobsweg Weinviertel

Jubiläumspilgertag am Jakobsweg Weinviertel

Als „Pilger der Hoffnung“ war Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky mit einer großen Pilgerschar von Stockerau nach Hausleiten unterwegs.

Innenraum im Stephansdom

Mit Dank und Hoffnung als Pilgerinnen unterwegs

1945 – 2025: 80 Jahre Katholische Frauenbewegung Erzdiözese Wien. Dankgottesdienst im Stephansdom. Anmeldung bis 31. August.

PIlger mit dem Fahrrad

Pilger der Hoffnung – unterwegs mit Maria zu Jesus

Die Witterung konnte die Pilger nicht aufhalten. Aus allen Pfarren kamen Wallfahrer per Rad, Auto oder Traktor zur Wallfahrtskirche Maria Bründl.

Pilgerzeichen am Pilgerweg

Pilgerwege

"Antworten" von Kardinal Christoph Schönborn, aus der Zeitung HEUTE, am Freitag, 25. Juli 2025.

Jubiläum der Jugend: Rund 500 junge Österreicher pilgern nach Rom

Jubiläum der Jugend: Rund 500 junge Österreicher pilgern nach Rom

Bischöfe Krautwaschl und Marketz begleiten 16 Jugendgruppen auf Pilgerreise im Heiligen Jahr 2025. Papst-, Österreich- und Neugetauftentreffen zwischen 28. Juli und 3. August am Programm. Digitale Missionare feiern von 28. bis 29. Juli Jubiläum.

Pilgerstäbe am Jakobsweg im Weinviertel

Gemeinsam unterwegs am Jakobsweg: Ökumenischer Vikariatspilgertag 2025

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Jakobswegs Weinviertel laden das Vikariat Unter dem Manhartsberg und die Bildungsakademie Weinviertel zu einem Pilgertag ein – gemeinsam mit der evangelischen Pfarrgemeinde Stockerau und Weihbischof Stephan Turnovszky.

10. Wallfahrt der katholischen und zugleich die 5. ökumenische Wallfahrt der evangelischen und katholischen Religionslehrerinnen.

Pilgern mit Sinn: Liebe, Dienst und Gemeinschaft erleben

„Die Liebe hört niemals auf“ – Unter diesem Leitwort machten sich katholische und evangelische Religionslehrer:innen auf den Weg durch das Mühlviertel.

Blick vom Hospiz auf Jerusalem

Österreich-Hospiz in Jerusalem nimmt Betrieb wieder auf

Pilgergästehaus startet mit 10. Juli Nächtigungsbetrieb. Interim-Rektor Maier: "Es ist schwer, Außenstehenden zu vermitteln, dass hier zwei Tage nach einem Raketenangriff wieder völlige Normalität herrschen kann."

Sternwallfahrt nach Maria Schnee: Pilger der Hoffnung – immer noch auf dem Weg

Seit 20 Jahren pilgern Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse Volksschule mit ihren ReligionslehrerInnen nach Maria Schnee. Dieses Jahr haben sich 21 Schulen mit insgesamt über 500 SchülerInnen an der Sternwallfahrt beteiligt.

Volksschulen auf Klemens-Wallfahrt

228 Volksschulkinder aus der Erzdiözese Wien pilgerten nach Südmähren, um das Leben des heiligen Klemens Maria Hofbauer hautnah zu erleben. Ein Tag voller Gemeinschaft, Spiritualität und bewegender Momente – von selbst gestalteten Pilgerkreuzen bis zur feierlichen Messe in Tasswitz.

Pfarrkirche Enzersdorf

7-Kirchen Jubiläums Radwallfahrt am 17. Mai

Eröffnung der 7-Kirchen Rad-Rundfahrt mit »bike & pray« Plätzen im Pfarrverband Fischatal Nord.

Die zwölf Kirchen im Schatten des Petersdomes

Hinter der monumentalen Fassade des Vatikans pulsiert ein verborgenes Rom sakraler Stille. Zwölf Kirchen, wie stille Satelliten um den leuchtenden Stern des Petersdoms, bergen Jahrhunderte an Glauben, Kunst und unentdeckten Geschichten – ein intimer Einblick in das spirituelle Herz dieser heiligen Stätte.

Der Kreuzweg im Kolosseum: Eine spirituelle Reise durch Geschichte und Glauben

Seit dem 18. Jahrhundert pilgern Gläubige durch die Ruinen des Kolosseums, um den Kreuzweg Christi zu beten – eine bewegende Verbindung von Antike und tiefem Glauben.

10 Geheimtipps für Rompilger abseits der Touristenpfade

Entdecken Sie diese verborgenen Schätze und erleben Sie Rom von einer neuen, faszinierenden Seite!

Dombrand

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 11. April 2025

Zwischen Münzwurf und Menschenblick: über die "wahren Schätze der Kirche" von Rom

Hinschauen und (zumindest) ein aufmunterndes Wort - Mauritus Wilde OSB  zum Umgang mit den Armen in Rom und anderswo.

Tipp zum Hl. Jahr 2025: Rembrandt und Burnand in San Marcello al Corso

Hl. Jahr 2025 - Mit Rembrandt und Burnand auf der Suche nach dem Auferstandenen.

Dantes Himmel, Hölle, Fegefeuer - Schau zum Heiligen Jahr in Rom

"Göttliche Komödie" schildert Reise durch drei Reiche der jenseitigen Welt

Licht der Heiligen: Schönborns Installationen im Heiligen Jahr in Rom"

"In der römischen Kirche Santa Maria dell'Anima erstrahlen ab dem 19. März die 'Santi Pellegrini' von Philipp Schönborn. Die Lichtinstallationen der Heiligen Hildegard, Elisabeth und Nikolaus laden im Heiligen Jahr 2025 zur Kontemplation ein."

Römische Sommerfeste: Die Festa de’ Noantri und ihre Ursprünge

Zwei traditionllle römische Feste gaben mit der Verehrung der Muttergottes vom Berg Karmel zu tun- ein Zeugnis auch für die starke Präsenz des Karmeliterordens im Herzen Roms.

Der Hl. Laurentius - Mit Brot und Schicken

Am Donnerstag der ersten Fastenwoche führt der Weg vieler Gläubiger zur römischen Stationskirche San Lorenzo in Panisperna in der gleichnamigen Straße kurz nach bzw. vor der Einmüdung in die Via di Santa Maria Maggiore.

Ausstellung über Dichterin Ingeborg Bachmann im Goethe-Haus Rom

Schau rückt Orte in den Fokus, die die österreichische Schriftstellerin prägten, darunter Klagenfurt, München, Zürich und Rom, wo sie 1973 starb - 2026 folgt Jubiläum "50 Jahre Bachmann-Preis"

Das Wunder des heiligen Filippo Neri – Ein verborgenes Heiligtum im Palazzo Massimo

Wer am 16. März in Rom ist, hat die seltene Gelegenheit, den Palazzo Massimo alle Colonne kostenlos zu besichtigen. An diesem Tag öffnet sich für wenige Stunden die sonst verschlossene Kapelle des heiligen Filippo Neri, die an ein außergewöhnliches Wunder erinnert.

Santa Anastasia am Palatin – Eine Basilika zwischen Geschichte, Glaube und Ökumene

Santa Anastasia am Palatin: Von frühchristlichen Märtyrern über byzantinische und mittelalterliche Umbauten bis zur heutigen Nutzung durch die syro-malabarische Kirche spiegelt sie den Wandel der Jahrhunderte – ein lebendiges Zeugnis christlicher Einheit im Herzen Roms.

San Pietro in Vincoli: Die Stationskirche am Montag der ersten Fastenwoche

In Rom zählt die Fastenzeit zu den besonders bewegten Zeiten im Kirchenjahr. An jedem Tag steht eine andere sogenannte Stationskirche im Mittelpunkt – und am Montag der ersten Fastenwoche ist es San Pietro in Vincoli.

Vom Kolosseum zur Basilika Santi Giovanni e Paolo am Freitag nach Aschermittwoch

Am Freitag nach dem Aschermittwoch ist die Basilika SS Giovanni e Paolo am Monte Celio römische Stationskirche.

9. März- Gedenktag der Hl. Franziska von Rom

Ob zu Füßen des Kapitols oder oben am Palatin - überall findet man die Spuren der römischen Stadtheiligen Francesco Romana - Franziska von Rom

Renaissance-Genie Michelangelo wurde vor 550 Jahren geboren

Ein Pessimist mit Meißel und Pinsel .

Der Hl. Petrus als Philosoph

Die bronzene Statue des Heiligen Petrus in der Basilika von Sankt Peter im Vatikan gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Kunstwerken der christlichen Welt. Ihre Geschichte reicht weit zurück – und genau darüber gibt es einige faszinierende Diskussionen unter Historikern und Kunstexperten.

Madonnelle in Rom: Himmlische Kunstwerke an jeder Straßenecke

Rund 500 Marienbildnisse, von den Römern liebevoll „Madonnelle“ genannt, zieren die Fassaden der Ewigen Stadt. Sie sind stille Zeugen jahrhundertealter Frömmigkeit und verbergen faszinierende Geschichten, die Kunst, Glauben und Alltagsleben vereinen.

Pilgern in Rom: Die Basilika von San Sebastiano – Wo die Anfänge des Christentums lebendig werden

Rom – die Stadt der Heiligen, der Märtyrer und der tief verwurzelten Glaubensgeschichte. Doch die Ursprünge des Christentums finden sich weniger im Zentrum der pulsierenden Stadt. Es lohnt sich, den Stadtrand zu erforschen, etwa entlang der Via Appia...

San Lorenzo - die Basilka des römischen Diakons

Rom ist bekannt für seine ikonischen Stätten wie das Kolosseum und den Petersdom. Aber auch weniger bekannte Kirchen und Viertel, wie die Basilika San Lorenzo fuori le mura, sind faszinierend und bieten einen authentischen Einblick in die Geschichte von Rom.

San Giorgio in Velabro: Eine Kirche zwischen Legenden und Geschichte

Der zweite Tag der Fastenzeit beginnt in Rom in San Giorgio in Velabro, einer mittelalterlichen Kirche am Fuße des Palatin. Sie erzählt eine Geschichte, die tief in die Mythen und Traditionen Roms eingebettet ist. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise.

Die Stationsgottesdienste der Fastenzeit – Eine alte römische Tradition lebt weiter

 

Die römische Fastenzeit beginnt in Santa Sabina – Alte Wege neu beschritten

Die Fastenzeit in Rom beginnt traditionell in Santa Sabina. Sixtus V belebte im 16. Jahrhundert die alte Stationsliturgie neu – gegen den Widerstand der Kurie. Johannes XXIII. führte diese Tradition im 20. Jahrhundert endgültig zurück.

Im Schatten der Ewigen Stadt: Die verborgene Welt der Katakomben

Tief unter den Straßen Roms verbirgt sich ein Labyrinth aus Gängen und Kammern, das von den Hoffnungen, Ängsten und dem Glauben der ersten Christen erzählt. Hier, wo einst Tausende ihre letzte Ruhe fanden, spürt man den Hauch einer längst vergangenen Zeit

Pilgerreise nach Rom

Eindrücke von der Vikariatswallfahrt nach Rom

Vom 3. bis 7. Februar 2025 sind 170 Pilgerinnen und Pilger aus dem Vikariat Nord der Erzdiözese Wien mit Weihbischof Stephan Turnovszky anlässlich des Heiligen Jahres in Rom.

Die Katakomben von San Callisto: „Wir sind gekommen, um an den Quellen zu trinken“

Die Calixtus-Katakombe befindet sich an der römischen Peripherie. Als eines der etwa sechzig antiken unterirdischen Gräbersysteme war das Coemeterium Calixti die erste christliche Gemeindekatakombe und gehört zu den größten ihrer Art.

Die Basilika Santa Maria Maggiore: Herz Roms, Wiege des Abendlandes

Die Basilika Santa Maria Maggiore ist nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte, Spiritualität und Kunst in einzigartiger Weise verschmelzen.

Mit Helena und den Reliquien des Kreuzes: Wie Jerusalem in Rom ein Zuhause fand

Zu den sieben Hauptkirchen Roms zählt die Basilka vom Hl. Kreuz in Jerusalem. Ein ruhiger, beschaulicher Ort, der ganz von der Thematik des Kreuzestodes Christi durchdrungen ist.

Die Trophäe des Hl. Paulus an der Via Ostiense

Der Geheimtip für Rompilger, die nach einem Ort der Beschaulichkeit suchen: die Basilika San Paolo fuori le Mura auf der Straße Richtung Ostia.

San Giovanni in Laterano: Haupt und Mutter aller Kirchen auf dem Erdkreis

St. Johannes vom Lateran- die Bischofskirche von Rom, der Ortskirche, die nach Ignatius von Antiochien "den Vorsitz in der Liebe führt".

„Petrus ist hier“: Aus der Tiefe des Petersdoms

Der Petersdom ist eines der wichtigsten Pilgerziele weltweit. Nur wenige kennen allerdings die spannende Welt unter der größten Kathedrale der Welt.....

Die sieben Pilgerkirchen Roms oder von der Zumutung des Glaubens

Der „giro delle sette chiese” gehört traditionell zum Programm für Rompilger. Für unsere Kollegin Claudia Schuler war er der krönende Abschluss eines Pilgerwegs zu Fuß nach Rom. Krönungen wollen freilich erkämpft werden.

Heiligjahr-Pilgern auf Österreichs Romweg gestartet

Heiligjahr-Pilgern auf Österreichs Romweg gestartet

Mehrere Angebote geführter Pilgerwanderungen auf heimischen Streckenabschnitten der "Romea Strata".

Bischöfe werben für Heiliges Jahr 2025 in Rom und Österreich

Die Bischofskonferenz betont sowohl geistliche als auch gesellschaftspolitisch-diakonische Ausrichtung des Heiligen Jahrs und lädt zur Wallfahrt nach Rom ein.

Internationale Klemenswallfahrt am 7. September 2024

Internationale Klemenswallfahrt am 7. September 2024

Auch heuer fährt wieder ein Sonderbus zur Klemenswallfahrt von Wien nach Taßwitz.

Dieses Fenster ist im gotischen Stil gehalten und man sieht im Hintergrund die Bergkirche von Pitten

Der Franziskusweg im Süden Niederösterreichs: auf den Spuren der Schöpfung

Inge und Johann Weik sind Herz und Hirn des Pilgerweges im Süden von Niederösterreich. Johann Weik nimmt uns mit auf eine Reise zu Bienenstöcken, einem gläsernen Kreuzweg und öffnet uns so manch verschlossene Tür.

Schild am Jakobsweg

Pilgern 2024: Rekordjahr für Jakobsweg-Pilgerpässe erwartet

Laut Wallfahrtsstätte in Santiago haben bis Mitte Juli bereits 240.000 Pilgerinnen und Pilger ihr Ziel erreicht, darunter 1.570 aus Österreich.

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