Wednesday 24. August 2016

Entwicklungsraum: Die ersten Schritte

Die Verantwortlichen im Entwicklungsraum „Sitzendorf Süd“ haben erste Überlegungen über die Zukunft angestellt. Wichtig ist einmal das gegenseitige Kennenlernen. "Der SONNTAG" berichtet.


Seit dem 1. Adventsonntag gibt es im Dekanat Sitzendorf den Entwicklungsraum „Sitzendorf Süd“

 

Dazu gehören die Pfarren:

 

Zur endgültigen Namensfindung für diesen Entwicklungsraum werden alle Pfarren eingeladen, Vorschläge zu bringen.


Auf Initiative von P. Christian Blauensteiner (Ravelsbach) haben sich am 20. Jänner alle verantwortlichen Priester, ein Pensionist, der Pastoralassistent und der Dekanatsvertreter im Vikariatsrat zu einem ersten Treffen zusammengefunden.

 

Dieses galt nicht nur dem Kennenlernen, sondern es wurde eifrig besprochen, wie z.B. derzeit die Gottesdienstzeiten sind, wer von den nicht Hauptamtlichen wann und wo aushelfen kann und welche ersten Schritte zum Zusammenwachsen helfen können.

 

Viel Gespräch, viel Erklärung

P. Christian erzählte, dass er seine Gläubigen in einer der letzten Predigten mit der neuen Situation konfrontierte und fragte „Wie geht es uns, wenn es eines Tages heißt: Die Mette ist heuer in XX oder die Fronleichnamsprozession findet heuer in XY statt.“ 

 

Ravelsbach ist derzeit die einzige Pfarre, die bisher einen Priester für sich hatte. Damit wollte er hinweisen, dass es in Zukunft nicht mehr so selbstverständlich sein wird, dass immer und zu jeder Zeit eine Heilige Messe in „der eigenen“ Pfarre gefeiert werden kann.


Allgemein wurde der Wunsch geäußert, dass der Entwicklungsraum „Sitzendorf Süd“ langsam zusammenwachsen darf. 

 

 

Ein erster Schritt wurde gesetzt, dass zur Maiandacht am 1. Mai um 18 Uhr in Zemling der gesamte Entwicklungsraum eingeladen wird, um die Zusammengehörigkeit zu fördern. An diesem Tag soll in keiner anderen Pfarre oder Ortskapelle von „Sitzendorf Süd“ eine Maiandacht stattfinden.

 

Gemeinsame Gottesdienstordnung

Damit die Gläubigen alle Priester im Entwicklungsraum kennen lernen, sollen in der nächsten Zeit die Priester gelegentlich in anderen Pfarren die Hl. Messe feiern. Auch ist angedacht, eine gemeinsame Gottesdienstordnung aller Pfarren zu erstellen und für alle einsichtig zu machen.


Für eine gute Vernetzung gehört auch ein gegenseitiges Kennenlernen. So findet am 22. April in Maissau nach einer gemeinsamen Andacht in der Pfarrkirche ein Treffen aller Verantwortlichen mit den stellvertretenden PGR-Vorsitzenden jeder Pfarre statt. Hier werden nächsten Schritte gesetzt und gemeinsames Zusammenkommen und liturgische Feiern geplant.

erstellt von: Der SONNTAG / Josef Schwaiger
25.02.2016

P. Christian Blauensteiner, Jerome Ambarusi, Fritz Zimmerl, P. Edmund Tanzer, Josef Schwaiger, Martin Wieser, Krzysztof Darlak, Abt Georg Wilfinger.

Weitere Informationen

Entwicklungsraum „Sitzendorf Süd“

 

Mehr zum:

Diözesaner Reformprozess "APG 2.1"

 


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