In das stadteigene Weingut Cobenzl hatte die Stadt Wien die Oberinnen und Oberen der Ordensgemeinschaften der Stadt Wien zur Begegnung und zum Austausch eingeladen.
In das stadteigene Weingut Cobenzl hatte die Stadt Wien die Oberinnen und Oberen der Ordensgemeinschaften der Stadt Wien zur Begegnung und zum Austausch eingeladen.
Vertreter der Stadt Wien und der Wiener Orden diskutierten über gemeinsame Anliegen und Probleme.
Immer wieder haben heimische Orden Probleme mit dem Fremdenrecht, wenn sie Ordensmitglieder aus anderen Ländern zu einem Studien- oder Pastoraleinsatz nach Österreich holen wollen. Dieser internationale Austausch wird immer schwieriger. Bei einer Begegnung von Oberinnen und Oberen der Wiener Ordensgemeinschaften mit Vertretern der Stadt Wien wurde diese Problematik diskutiert, wie die heimischen Ordensgemeinschaften auf ihrer Website berichten.
Der Erste Vorsitzende des Wiener Gemeinderates, Godwin Schuster, versprach den Orden gemeinsame Überlegung hinsichtlich des Fremdenrechts: "In Zusammenhang mit dem Fremdenrecht sollten wir gemeinsam überlegen, wie wir hier zu nachhaltigen Lösungen kommen", so Schuster wörtlich. Der Vorsitzende des Gemeinderates hob vor allem die Leistungen der Ordensschulen, der Ordensspitäler, der Sozialeinrichtungen und der Kulturangebote der Orden in der Stadt Wien hervor: "Es braucht ein Zusammenrücken, ein gegenseitiges Unterstützen, auch wenn wir dann jeder wieder alleine gehen müssen. Aber das abgeschlossene Allein-Sein gibt es nicht mehr." Schuster betonte weiters das Engagement der Orden an den sozialen Rändern der Stadt Wien.
Von Seiten der Orden nahmen an der Begegnung am Cobenzl u.a. P. Lorenz Voith, Vorsitzender der Wiener Regionalkonferenz, Sr. Judith Tappeiner, Vorsitzende der Frauenorden-Regionalkonferenz in Wien, der Leiter der ARGE Ordensspitäler, P. Erhard Rauch, die Präsidentin der Frauenorden in Österreich, Sr. Beatrix Mayrhofer, und der Vorsitzende der Männerorden in Österreich, Abtpräses Christian Haidinger, teil.
P. Lorenz Voith stellte die Wiener Kirchensituation aus Sicht der Orden dar. Er erwähnte, dass gerade im ersten Bezirk bis auf eine Kirche alle Kirchen von Orden betreut werden: "Orden sind im Gegenüber zu den Diözesen der zweite Lungenflügel der Kirche", so Voith. Er appellierte zugleich an die Stadt Wien, im Bereich der Spitäler oder im Bildungsbereich die Ordenseinrichtungen "nicht zu übersehen".
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