Sr. Anita Leipold wurde zur neuen Regionalleiterin der Region Deutschland/Österreich der Missionarinnen Christi gewählt. Sie übernimmt ihr Amt als Regionalleiterin offiziell am 6. Oktober 2019 von Sr. Christine Rod.
Sr. Anita Leipold wurde zur neuen Regionalleiterin der Region Deutschland/Österreich der Missionarinnen Christi gewählt. Sie übernimmt ihr Amt als Regionalleiterin offiziell am 6. Oktober 2019 von Sr. Christine Rod.
Nachfolgerin von Sr. Christine Rod tritt ihr Amt am 6. Oktober 2019 offiziell an. In der Region Österreich/Deutschladen leben und arbeiten derzeit 93 Schwestern der Gemeinschaft.
Sr. Anita Leipold ist zur neuen Regionalleiterin der Region Deutschland/Österreich der Missionarinnen Christi gewählt worden. Sie folgt damit auf Sr. Christine Rod und tritt ihr Amt am 6. Oktober 2019 offiziell an, kündigten die Ordensgemeinschaften Österreich am Mittwoch, 17. April 2019 auf ihrer Website an. Die Regionalleitungen werden von den Mitgliedern der Regionen direkt gewählt. Für die Generalversammlung werden die Delegierten gewählt, die wiederum die Generalleitung wählen.
Sr. Anita wurde 1970 in der Diözese Passau geboren. Sie machte zunächst eine kaufmännische Lehre im Versicherungswesen, war danach zehn Jahre innerhalb einer Ordensgemeinschaft für eine Freiwilligenorganisation tätig, bei der es um soziale Einsätze junge Menschen im Ausland ging. 2007 trat sie in die Gemeinschaft der Missionarinnen Christi ein. Ihr Postulat machte sie im österreichischen Maria Kirchental. Sie studierte soziale Arbeit in Dresden. Seit 2014 leitet Sr. Anita das Haus Emmaus, in dem Menschen ohne Wohnung unterkommen. Außerdem berät und begleitet sie Flüchtlinge und ist in der Asylsozialberatung tätig.
Die Gemeinschaft hat derzeit 133 Mitglieder (Stand September 2017) und gliedert sich in die Regionen Deutschland/Österreich (93 Schwestern), Afrika (30 Schwestern) und Brasilien (10 Schwestern). Jede Region hat eine eigene Regionalleitung, die alle drei Jahre von den Schwestern der jeweiligen Region gewählt wird. Diese setzt sich zusammen aus der Regionalleiterin und mehreren Rätinnen. Um besser auf die örtlichen Verhältnisse eingehen zu können, wird den Regionen eine Eigenständigkeit übertragen, die in den jeweiligen Richtlinien der Region geregelt und beschrieben wird.
Die Generalleitung hat ihren Sitz in München. Sie besteht aus der Generalleiterin und vier Rätinnen und ist das ständige Leitungsgremium der Missionarinnen Christi. Sie bemüht sich um die Einheit in der Vielfalt, um Kontinuität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Außerdem sorgt sie für die Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung. Diese ist das oberste Leitungsgremium der Gemeinschaft, wird alle sechs Jahre einberufen und wählt die Generalleitung. Seit September 2010 ist Sr. Hildegard Schreier Generalleiterin der Gemeinschaft der Missionarinnen Christi.
Gegründet hat die Gemeinschaft der Missionarinnen Christi am 8. Dezember 1956 der Herz-Jesu-Missionar P. Christian Moser im oberbayrischen Freilassing. Missionarinnen Christi wirken in verschiedenen Ländern und Kulturen mit, "dass die Menschen durch die Begegnung mit Jesus Christus den liebenden Gott erkennen und anbeten und dass sie Leben und Hoffnung haben", heißt es in der Selbstbeschreibung des Ordens.