Zehntausende Jugendliche aus ganz Europa werden von 28. Dezember 2015 bis 1. Jänner 2016 zum traditionellen europäischen Taizé-Jugendtreffen in Valencia erwartet.
Zehntausende Jugendliche aus ganz Europa werden von 28. Dezember 2015 bis 1. Jänner 2016 zum traditionellen europäischen Taizé-Jugendtreffen in Valencia erwartet.
Ökumenische Gemeinschaft veröffentlicht Programm des fünftägigen Großevents rund um den Jahreswechsel.
Zehntausende Jugendliche aus ganz Europa werden von 28. Dezember 2015 bis 1. Jänner 2016 zum traditionellen europäischen Taizé-Jugendtreffen in Valencia erwartet. Am Mittwoch, 16. Dezember 2015 hat die Gemeinschaft von Taizé das Programm für die 38. Ausgabe des Großevents auf ihrer Homepage veröffentlicht.
Auf dem Plan stehen Thementreffen, Gebete und Gesänge sowie Gespräche mit Vertretern aus Religion und Politik. Valencia erwartet auch Pilgergruppen aus Österreich, darunter rund 70 Jugendliche aus den Diözesen Graz-Seckau und Gurk-Klagenfurt, wo die Fahrt zum Taize-Treffen zum Jahreswechsel bereits Tradition hat.
Das Treffen beginnt am Montag, dem 28. Dezember, mit einem gemeinsamen Abendessen im Turia-Park. Die anschließenden Tage bis zum 1. Jänner sind durch Gebetstreffen und Workshops strukturiert. Startpunkt ist jeweils um 8:30 Uhr in den Gastkirchengemeinden, in denen die Jugendlichen untergebracht sind, mit einem Morgengebet. Die beiden folgenden gemeinsamen Gebetszeiten um 14 und 19 Uhr finden simultan im Dom, den Innenstadtkirchen und in zwei Zelthallen statt. Das offizielle Programm endet täglich nach dem Abendgebet um 19 Uhr mit Gedanken von Frere Alois, dem Prior der Gemeinschaft von Taizé.
An den Nachmittagen laden rund 20 über die ganze Stadt verteilte Thementreffen zum Diskutieren und Nachdenken über Glaube und Spiritualität, Solidarität und Gesellschaft und Kunst und Glauben ein. Im Rahmen der Treffen werden Jugendliche u.a. Valencias Bürgermeister Joan Ribo, dem Soziologen Luis Die Olmos und Vicente Torres, Staatsanwalt am Antikorruptionsgericht, begegnen.
Höhepunkt des Jugendtreffens, das die geistliche Gemeinschaft seit 1974 organisiert, ist die Feier eines alternativen Jahreswechsels in Form eines "Gebets für den Weltfrieden" und eines "Festes der Völker" - "alkoholfrei und bis 2 Uhr morgens", wie die Gemeinschaft ankündigte. Bereits am Nachmittag des 31. Dezembers versammeln sich die Teilnehmer nach Ländern und Regionen. Österreich bildet gemeinsam mit Deutschland und Südtirol eine Gruppe. Am 1. Jänner beschließen ein Gottesdienst und Mittagessen in der Gastgemeinde das Treffen.
Valencias Erzbischof Kardinal Antonio Canizares versicherte der Gemeinschaft, dass der Gastgeberort für das internationale Treffen bereit ist: "Wir sind eine Kirche, die an Jesus Christus glaubt, eine vereinte Kirche; eine Kirche, die dem Wunsch unseres Herrn entspricht, eins zu sein, damit die Welt glauben kann. Denn im Glauben finden wir Hoffnung."
Taizé im französischen Burgund ist seit 1944 Sitz einer von Frère Roger Schutz gegründeten ökumenischen Bruderschaft. Ihr gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25 Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche stammen. Internationale Jugendtreffen veranstaltet Taizé seit 1978 jedes Jahr um Silvester in einer anderen europäischen Großstadt. Geleitet wird die Gemeinschaft vom 60-jährigen Stuttgarter katholischen Theologen Alois Löser.
Ökumenische Gemeinschaft von Taize:
www.taizé.fr