Vertreter von Zivilgesellschaft und Kirche - darunter Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner und der Steyler Missionar P. Franz Helm - setzen ab sofort sonntags im Advent "Zeichen gegen soziale Kälte und Unmenschlichkeit".
Vertreter von Zivilgesellschaft und Kirche - darunter Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner und der Steyler Missionar P. Franz Helm - setzen ab sofort sonntags im Advent "Zeichen gegen soziale Kälte und Unmenschlichkeit".
Caritas-Generalsekretär Schwertner und Steyler Missionar P. Helm setzen in Kundgebung vor der Kirche St. Gabriel "Zeichen gegen soziale Kälte und Unmenschlichkeit". "#zusammenHalt" jeden Sonntag.
Vertreter von Zivilgesellschaft und Kirche - darunter Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner und der Steyler Missionar P. Franz Helm - setzen ab sofort sonntags im Advent "Zeichen gegen soziale Kälte und Unmenschlichkeit". Unter dem Hashtag-Titel "#zusammenhaltNÖ" finden bis auf weiteres jeden Sonntag um 17 Uhr vor der Kirche St. Gabriel in Maria Enzersdorf (Niederösterreich) Kundgebungen für ein von Menschlichkeit geprägtes gesellschaftliches und politisches Klima statt. Veranstalter sind die Asylkoordination Österreich sowie die Initiative "Connect Mödling".
Erstmals gab es am 2. Dezember 2018 spontane Zusammenkünfte von Niederösterreichern, die zuletzt durch den "Fall Drasenhofen" alarmiert waren. Jene minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge, die dort an der österreichisch-tschechischen Grenze in einem gefängnisartigen Quartier untergebracht waren, wurden mittlerweile in das Caritas-Flüchtlingsheim St. Gabriel bei Mödling gebracht und werden dort auch bleiben.
"Drasenhofen war nur eine Spitze des Eisberges, die Schließung sollte kein Anlass sein, uns beruhigt zurückzulehnen", betonten die Veranstalter der "#zusammenhaltNÖ"-Kundgebungen. Jetzt sei es nötig zu zeigen, "dass wir für ein anderes Niederösterreich stehen". Versammlungen finden an mehreren Orten des Bundeslandes statt, für den Bezirk Mödling ist St. Gabriel der wöchentliche Treffpunkt. Interessierte sind aufgefordert, Kerzen als "Zeichen der Hoffnung" sowie sichtbar getragene Wäscheklammern als Zeichen für "#zusammenHalt" mitzubringen. Als weitere Termine sind der 16., 23. und 30. Dezember angekündigt, Beginn ist jeweils 17 Uhr.
Klaus Schwertner erinnerte daran, dass derartige Zusammenkünfte in Hohenems begannen und nun für NÖ Vorbild sind. "Wir stehen für Solidarität statt Rassismus und sozialer Ausgrenzung", sei in Vorarlberg zu hören gewesen. Das Schandquartier in Drasenhofen "muss für immer geschlossen bleiben", betonte der Caritas-Wien-Generalsekretär.