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14.09.2018 · Weltkirche · Familie

Schönstattbewegung erinnert an 50. Todestag ihres Gründers

P. Josef Kentenich

Genau 50 Jahre ist es am 15. September her, dass der Gründer der katholischen Erneuerungsbewegung Schönstatt, P. Josef Kentenich (1885-1968), verstorben ist.

P. Josef Kentenich verstarb am 15. September 1968. Veranstaltungen in Erinnerung an den Gründer der katholischen Erneuerungsbewegung auch in Wien.

Genau 50 Jahre ist es am 15. September her, dass der Gründer der katholischen Erneuerungsbewegung Schönstatt, P. Josef Kentenich (1885-1968), verstorben ist. Weltweit begeht die besonders auf Familienpastoral fokussierte Schönstattbewegung den Todestag - in Österreich mit einem "24-Stunden-Fest" ab Freitagabend, 14. September 2018 auf dem Wiener Kahlenberg, mit Jugend- und Familienprogramm, Gebeten, Vorträgen, Workshops und einem Festgottesdienst am Samstag um 16.30 Uhr. Eine dazu gestartete weltweite Online-Initiative "Virtuelles Heiligtum" sammelt unter dem Motto #kentenichfuture bereits seit Monaten Videos mit Glaubenszeugnissen über die Bedeutung von Josef Kentenich für Gegenwart und Zukunft.

 

Gründer und Vorbild

P. Kentenich werde von seiner Bewegung als "Vorbild, Vater, Gründer und Prophet" sowie als "Geschenk Gottes" angesehen, erklärte der Generalobere der Schönstatt-Patres, der Argentinier P. Juan Pablo Catoggio, in einer Stellungnahme zum Jubiläum. Kentenichs Vision einer "Gemeinschaft von Herzen für Gottes Plan einer spirituellen Familie" gehe bis heute weiter und inspiriere die Schönstattbewegung dazu, missionarisch als "Schönstatt im Aufbruch" tätig zu sein. Im Bereich der Jugend, der Familie, der Kirche und der gesamten Gesellschaft und Kultur gelte es, das Evangelium auf besondere Weise zu verkünden.

Josef Kentenich stammte aus kleinbäuerlichen Verhältnissen und wurde mit acht Jahren von seiner Mutter in ein Waisenhaus gegeben. Seine tiefe Religiosität und seine Liebe zur Theologie ließen ihn 1904 in die Gemeinschaft der Pallottiner eingetreten und 1910 zum Priester geweiht, zu einem charismatischen Kirchenlehrer heranwachsen. Als Spiritual des Studienheimes der Pallottiner in Schönstatt folgte Kentenich nicht dem gängigen autoritären Erziehungsstil, sondern stand den Heranwachsenden als Berater und väterlicher Freund zur Seite. Er entfaltete die Vision "von einem neuen Menschen in einer neuen Gemeinschaft", der sich aus freiem Entschluss durch Selbsterziehung heiligt.

 

1918 Laienbewegung gegründet

Bereits 1918 gründete Kentenich mit seinen Schülern eine Laienbewegung - die "Marianische Kongregation", aus der sich das heutige Schönstattwerk entwickelte. Geistliches Zentrum war und ist bis heute die kleine, unscheinbare Marienkapelle in Schönstatt, dem sogenannten "Urheiligtum" im Ortsteil des rheinischen Vallendar bei Koblenz. Kentenich hatte hier 1914 einen Schwur an die Muttergottes - das "Liebesbündnis" - geleistet: Wenn dort genügend Menschen zu Maria beteten, möge diese den Raum mit ihrer Kraft füllen. Bald suchten immer mehr Menschen diesen Kraftort auf. "Nichts ohne dich - nichts ohne uns" wurde ein wichtiger Leitsatz für die Weggemeinschaft mit der Gottesmutter.

Zwischen den beiden Weltkriegen wuchs die Schönstatt-Bewegung beträchtlich. Etwa ein Drittel des deutschen Klerus besuchte die Exerzitien Pater Kentenichs. Er erkannte bald die zerstörerischen Kräfte im Nationalsozialismus und lehnte ihn radikal ab. Folge war, dass er von den Nationalsozialisten vier Jahre lang im Konzentrationslager Dachau festgehalten wurde, wo er jedoch weiterhin als Seelsorger wirkte und zwei neue Gruppierungen der Schönstattbewegung gründete.

Die Nachkriegsjahre brachten eine starke Internationalisierung der geistlichen Erneuerungsbewegung; besonders in Lateinamerika fasste Schönstatt Fuß. Aber Kentenich stellten sich auch Widerstände entgegen. Denn die Dynamik von Schönstatt und die neuen pastoralen Formen erregten - zwei Jahrzehnte vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil - nicht nur große Aufmerksamkeit, sondern auch Ablehnung in der kirchlichen Öffentlichkeit.

Wesentliche Elemente der Bewegung wie die Erklärung der kleinen, weltweit 200-mal nachgebauten Kapelle zum wirkmächtigen "Gnadenort" Marias wurden angezweifelt. Es kam zu kirchenamtlichen Visitationen, die schließlich zu einer Amtsenthebung Kentenichs als Leiter der Bewegung führten. Daraufhin ging er in die USA, wo er von 1952 bis 1965 lebte und als Seelsorger der deutschen Gemeinde in Milwaukee wirkte.

Im September 1965 führte Kentenich in Rom Gespräche mit verschiedenen vatikanischen Stellen. Papst Paul VI. verfügte am 22. Oktober die Aufhebung der Dekrete über ihn. Kardinal Augustin Bea, der seit langem dem Werk des Schönstatt-Gründers verbunden war, sagte ihm damals: "Ohne das Konzil wären Sie nie verstanden worden". Mit Erlaubnis Roms verließ Kentenich die Gemeinschaft der Pallottiner, um sich seiner nun kirchlich anerkannten Gründung voll zu widmen.

Noch fast drei Jahre gab der nun 80-Jährige seiner inzwischen weltweit verbreiteten Bewegung letzte Impulse. Am 15. September 1968 starb er nach der Zelebration seiner ersten Messe in der neu erbauten Dreifaltigkeitskirche in Schönstatt. An seinem Sterbeort, der damaligen Sakristei der Kirche, wurde er bestattet. Auf seinem Sarkopharg stehen die von ihm gewünschten Worte "Dixit ecclesiam" - Er liebte die Kirche.

Seit 1975 unterstützt die Schönstatt-Bewegung die Seligsprechung von Pater Kentenich. Diese sei "weit fortgeschritten", erklärte kürzlich der damit beauftragte Postulator, Pater Eduardo Arguirre; es blieben aber auch noch "offene Fragen". Das Verfahren sei "umfangreich, weitreichend und nicht frei von Auseinandersetzungen". Schließlich habe Kentenich über 14 Jahre "eine Prüfungszeit durch die Kirche" erlebt.

Heute gibt es in 33 Ländern rund 210 originalgetreue Nachbauten des "Urheiligtums", und an die 140.000 Menschen in 130 Ländern - außer Europa besonders in Lateinamerika, USA, Indien und einigen Ländern Afrikas - sind in der Schönstatt-Bewegung aktiv und teils auch sozial engagiert. Der Gründungsort Schönstatt als spirituelles Zentrum und Mittelpunkt ist jedes Jahr Ziel von zehntausenden Wallfahrern.

erstellt von: red/kap
14.09.2018
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SchülerInnen spendeten 81 Brillen für Menschen in Afrika

SchülerInnen und Schüler des Gymnasiums in der Dreihackengasse in Graz haben 81 Brillen gesammelt und an das Blindenapostolat der Erzdiözese Wien übergeben.

Katharina Dolezal (Leiterin des Refugiums Collegialität), Nicole Meissner (Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung), Thomas Böck (Vorsitzender Collegialität Privatstiftung), Daniel Resch (Bezirksvorsteher Döbling) und Josef Grünwidl (Administrat

„Refugium Collegialität“ eröffnet: Neue Unterstützungsangebote für Kinder und Familien

Ab Herbst werden im neu errichteten Haus in Wien-Döbling Lerngruppen, therapeutische und psychosoziale Begleitung sowie Gemeinschaftsaktivitäten angeboten.

Pilotprojekt in Wien: Interreligiöser Religionsunterricht in vier Schulen erprobt

Pilotprojekt in Wien: Interreligiöser Religionsunterricht in vier Schulen erprobt

Was braucht ein zeitgerechter Religionsunterricht – in einer Gesellschaft, die vielfältiger ist denn je? Dieser Frage widmet sich ein interreligiöses Pilotprojekt in Wien.

„Ach du heilige Scheine!“ – Jetzt mitmachen und die Übernahme von Rechnungen gewinnen

Du hast viele Ideen für deine Jugendgruppe, aber das Budget ist immer zu knapp? Es gibt eine Chance, wie deine Rechnung übernommen werden kann. Ein wenig Kreativität ist dabei gefragt. Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2025.

"Denk Dich Neu": Kirchliche Jugendinitiative startet in Festivalsommer

"Denk Dich Neu" ist mittlerweile ein "Erfolgsprojekt für zeitgemäße Seelsorge", sagt Pastoralinstituts-Leiterin Eder-Cakl.

Firmlinge gestalten Ort für Sternenkinder

Erinnern, trauern, sprechen: Firmlinge gestalten Ort für Sternenkinder

Firmlinge der Pfarrgemeinde St. Florian gestalteten vor der Kirche die erste „Sternenbank“ Wiens: Unterstützung für Menschen, die vor, während oder nach der Geburt ein Kind verloren haben.

Tag des Lehrlings 2025: Begegnung, Berufung und Begeisterung

Tag des Lehrlings 2025: Begegnung, Berufung und Begeisterung

Beim diesjährigen „Tag des Lehrlings“ stand das Miteinander im Mittelpunkt: Rund 400 Lehrlinge aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland kamen im Stift Herzogenburg zusammen, um unter dem Motto „Dasein für andere“ Gemeinschaft zu erleben, sich zu vernetzen und neue Perspektiven auf Kirche und Beruf zu gewinnen.

Babysitter gesucht

Babysitter gesucht

Der Katholische Familienverband Wien startet den Babysitterdienst „Sicher & Geborgen“ als Ergänzung zum Omadienst. Bewerbungen von Babysitterinnen werden ab sofort angenommen.

Tanzpaar vor Kapelle

Sommernachtsball am Kahlenberg

Beliebter Ball im Schönstattzentrum findet heuer bereits zum elften Mal statt. Live-Musik, Weinviertler Weine, Cocktailbar, Tombola und mehr erwarten die Gäste.

Pfingsten steht vor der Tür!

Pfingsten steht vor der Tür!

Lobpreis, Gebete und inspirierende Talks sind zentrale Elemente des Events, das am Pfingstwochenende (7.-8. Juni 2025) in ganz Österreich und natürlich auch in der Erzdiözese Wien und zwar in der Pfarre Lichtental stattfindet.

Nobelpreisträger zum Anfassen: Anton Zeilinger diskutiert im Gymnasium Sacré Coeur Wien

Nobelpreisträger zum Anfassen: Anton Zeilinger diskutiert im Gymnasium Sacré Coeur Wien

Ein echter Nobelpreisträger war zu Gast im Gymnasium Sacré Coeur Wien. Im Rahmen der Gesprächsreihe "Forum Sacré Coeur" diskutierte der Physiker Anton Zeilinger mit Oberstufenschüler:innen über eine breite Palette an Themen aus der Welt der Wissenschaft.

Mamas Werkstatt

Mamas Werkstatt

"Antworten" von Kardinal Christoph Schönborn, aus der Zeitung HEUTE, am Freitag, 9. Mai 2025.

72 Stunden ohne Kompromiss

Anmeldestart für "72 Stunden ohne Kompromiss" 2025

Zwölfte Ausgabe von Österreichs größter Jugendsozialaktion von 22. bis 25. Oktober 2025. Erneut Tausende Teilnehmende erwartet. Bundesweites Projekt mit Ö3-Berichterstattung.

Segen zur Matura: Kerzen anzünden per WhatsApp

Segen zur Matura: Kerzen anzünden per WhatsApp

Wer die Matura vor sich hat und möchte, dass für die herausforderndsten Prüfungen eine Kerze in einer Kirche angezündet und gebetet wird, kann sich ab sofort online dafür anmelden. Am Prüfungstag kommen dann Segenswünsche per WhatsApp. 

Bischof Turnovszky wird „visitiert“

Schüler:innen aus Laa an der Thaya besuchen ihren Bischofsvikar. Weihbischof Turnovszky stellt sich den kritischen Anfragen der jungen Leute.

„Zeit:Raum“ für Maturant:innen – Auftanken vor der Matura in der Gesprächsinsel

„Zeit:Raum“ für Maturant:innen – Auftanken vor der Matura in der Gesprächsinsel

In der stimmungsvollen Atmosphäre der Romanischen Kapelle im Schottenstift erwartet die Maturant:innen am 23. April ein vielfältiges Angebot.

Matura: Segen für über 500 Schüler und Lehrer im Stephansdom

„Gottes Lächeln über mir": Unter diesem Motto stellten am Dienstag Maturantinnen und Maturanten ihre bevorstehenden Prüfungen bei der ökumenischen Segensfeier „BE BLESSED!" unter den Segen Gottes.

Zwei kinder bemalen Ostereier

Ostern kindgerecht vermitteln: Jungschar bietet Materialien und Tipps

Ostergrußaktion und Vorbereitung auf Osterfest. Tipps zum Sprechen über Tod und Auferstehung.

„BE BLESSED!“ Segensfeier für Maturanten und Lehrer im Stephansdom

Das Schulamt lädt am Dienstag, 8. April 2025, um 14:00 Uhr zum großen ökumenischen Matura-Gottesdienst, „um den Zuspruch Gottes für die anstehenden Herausforderungen zu erbitten“.

Kinder-Orgel-Tag Meidling

Kinder-Orgel-Tag Meidling: Meet the queen of the instruments

Du möchtest die Orgel hautnah erleben und auch eine eigene Orgelpfeife bauen? - Dann bist du hier richtig. Bevor wir in ein Kinder-Orgelkonzert eintauchen, gibt es die Möglichkeit an einer kurzen interaktiven Orgelführung teilzunehmen.

Follow Me! Jüngerschaftsschulung für 16- bis 30-Jährige

Die Wochenend-Jüngerschaftsschulung Follow Me! (für 16- bis 30-Jährige) startet im April mit einer neuen Staffel in Wien!

Die Freiwilligen aus der Erzdiözese Wien

Verein "Volontariat bewegt" entsendet 13 junge Freiwillige

Freiwillige starten Volontariat in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Kirchliches Einsatzprogramm in Sozialprojekten der Salesianer Don Boscos und weiterer Partnerorganisationen in Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

Full house beim KHG Tuesday

Jede Woche full house beim KHG Tuesday – neues Konzept bewährt sich

60 bis 80 Studierende nehmen jede Woche am KHG Tuesday teil. Neben gutem Essen gibt es spannende Themen und viel Gemeinschaft.

Zwei Mädchen basteln und malen

Dom Museum Wien - Freundschaft und Kunst im Familienatelier

"Beste Freund*innen für immer", heißt es am Sonntag, 19. Jänner, für Kinder von 3 - 12 Jahren, beim Familienworkshop im Domatelier des Dom Museum Wiens.

Leihomas dringend gesucht!

Leihomas dringend gesucht!

Der Katholische Familienverband Wien sucht Leihomas in Wien und Wien-Umgebung.

KHG-Chor beim Internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus

KHG-Chor beim Internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus

Eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten - das Adventsingen im Rathaus.

Overturned glass jar full with gingerbread Christmas cookies surrounded by numbered paper bags, a selfmade advent calendar.

Adventkalender: "Denk Dich Neu" verlost Event-Gutscheine via Instagram

Dialog-Initiative für junge Erwachsene verlost an den vier Adventsonntagen Gutscheine im Wert von jeweils 150 Euro. Auch 2025 wieder Einsätze bei allen großen Festivals des Landes geplant.

Young Mission Praise: Adventlicher Lobpreisabend für junge Menschen im Stephansdom

Young Mission Praise: Adventlicher Lobpreisabend für junge Menschen im Stephansdom

Young Missio lädt Jugendliche und junge Erwachsene am 12. Dezember 2024 um 20 Uhr zum „Young Mission Praise - Advent-Special“ in den Wiener Stephansdom ein.

Kirchliche Dialog-Initiative "Denk Dich Neu" zieht Positiv-Bilanz 2024

Tausende Kontakte bei rund 30 Veranstaltungen in ganz Österreich. Sprecherin Eder-Cakl: "Ziel ist es, Junge Erwachsene und kirchliche Angebote in Kontakt zu bringen, dies ist im Jahr 2024 gelungen und geht im kommenden Jahr weiter".

High school student and her friends using their smart phones in a hallway.

Österreichischer Jugendpreis für Caritas-Chat-Plattform "open2chat"

Der Jugendpreis wurde bereits zum neunten Mal in vier Kategorien verliehen.

Religionsvertreter: Religionsunterricht trägt zur Demokratisierung bei

Religionsvertreter: Religionsunterricht trägt zur Demokratisierung bei

Enquete von neun beteiligten Religionsgemeinschaften im Wiener Rathaus. Religionspädagogen Lehner-Hartmann und Sejdini: Religiöse Quellen als Gegenpol zu reinem Effizienz-, Fortschritts- und Leistungsdenken. Umgang mit Vielfalt im Unterricht lernen.

Young woman with hands up the sun light finding happiness, peace and hope

Ladies Lounge - Female Empowerment für Alleinerziehende

Über 2025 gibt es drei Themenblöcke mit 18 Veranstaltungen zu je 100 Minuten zu den Themen Selbstfürsorge & Self-Awareness für Resilienzförderung, Stressmanagement & Selfmanagement, Burnout Prävention, Gewaltprävention & Konfliktmanagement sowie gelingende Beziehungsgestaltung.

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