Ein Geschenk in der Kirche – ein Stern zum Basteln & ein 2. zum Weiterschenken
Ein Geschenk in der Kirche – ein Stern zum Basteln & ein 2. zum Weiterschenken
Ein kleines Weihnachtsgeschenk für Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher: ein Stern zum Behalten, ein Stern zum Weiterschenken.
Zu Weihnachten liegen in offenen Kirchen besondere Bethlehem-Stern-Faltkarten zur freien Entnahme auf. Die Karten laden dazu ein, die Weihnachtsfreude ganz praktisch weiterzugeben.
Jede Faltkarte ist in der Mitte teilbar: Aus der einen Hälfte entsteht mit wenigen Handgriffen ein wunderschöner Bethlehem-Stern für den Christbaum oder als weihnachtliche Dekoration. Die Bastelanleitung findet sich auf der Karte und zusätzlich hier auf unserer Website.
Die zweite Hälfte ist zum Weiterschenken gedacht. Als kleines Zeichen der Verbundenheit, als Weihnachtsgruß oder einfach als unerwartete Freude für einen anderen Menschen.
Die Bethlehem-Stern-Faltkarten möchten die Weihnachtsbotschaft auf eine ganz besondere Weise erfahrbar machen. Aus einer Karte entstehen zwei Sterne: Einer darf bleiben, der andere ist zum Weiterschenken gedacht.
Der Stern erinnert an den Stern von Bethlehem, der den Weg zu Jesus gewiesen hat. Und er erinnert daran, worum es zu Weihnachten geht: Gott wird Mensch. Mit der Geburt Jesu beginnt etwas völlig Neues. Gott kommt den Menschen ganz nahe und stellt damit manches auf den Kopf. Deshalb findet sich auf den Karten auch ein Bibelwort, das bewusst „auf dem Kopf“ steht und so zum Nachdenken einlädt.
Der erste Stern kann am Christbaum, am Fenster oder an einem anderen schönen Platz aufgehängt werden. Der zweite Stern hingegen wartet auf einen Menschen, der eine kleine Freude gebrauchen kann: ein Familienmitglied, eine Nachbarin, einen Freund, eine Kollegin oder vielleicht jemanden, an den man zunächst gar nicht gedacht hätte.
Denn Freude, die man weitergibt, wird größer. Gerade darin liegt etwas vom Geheimnis von Weihnachten.
Wer den zweiten Stern erhalten soll? Vielleicht hilft ein kurzes Gebet:
„Jesus, wem soll ich den zweiten Stern schenken?“
Manchmal führt schon diese Frage zu einer überraschenden Antwort.
Weihnachten funktioniert genauso.
Einfach das Dreieck ausschneiden, daraus einen Stern falten und ihn aufhängen – als leuchtendes Zeichen der Weihnachtsfreude.
Das Dreieck entlang der Außenkante ausschneiden. Die Seite mit dem Text bildet später die Unterseite des Sterns.
Nacheinander jede der drei Spitzen auf die Mitte der gegenüberliegenden Seite legen und die Kante falten. So entstehen drei Falzlinien. Diese sind auf dem Ausdruck bereits leicht gestrichelt markiert. Anschließend wieder auffalten.
Die Mitte des Dreiecks ist markiert. Nun jede der drei Spitzen so zur Mitte falten, dass sie genau den markierten Mittelpunkt berührt. Auch diese Falzlinien sind leicht gestrichelt angedeutet. Danach wieder vollständig auffalten.
Nun die drei äußeren Kanten entlang der vorbereiteten Falzlinien in die entgegengesetzte Richtung falten. Dadurch entsteht die Grundform eines Sechsecks.
An den inneren Falzlinien die drei trapezförmigen Seitenteile nach innen falten, sodass die drei Sternspitzen sichtbar werden.
Jede der drei Spitzen wird auf der linken Seite unter die benachbarte Spitze gesteckt. Dadurch hält der Stern von selbst zusammen. Bei Bedarf kann man ihn zusätzlich mit etwas Klebstoff fixieren.
Den Stern wenden. An der mit einem kleinen Kreis markierten Stelle mit einer Nadel oder Schere vorsichtig ein Loch anbringen. Dort kann man einen Faden oder einen S-Haken befestigen, um den Stern aufzuhängen.
Fertig ist der Bethlehem-Stern!
Die Bethlehem-Stern-Faltkarten sind in drei verschiedenen Farben erhältlich und tragen jeweils einen unterschiedlichen Bibelvers, der auf die Weihnachtsbotschaft einstimmt.
Auf den Faltkarten mit dem gelben Stern / Christbäumen ist folgende Perikope zu lesen:
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. ... Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
aus dem 2. Kapitel des Lukasevangeliums
Auf den Faltkarten mit dem roten Stern / Christbäumen ist folgende Perikope zu lesen:
Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, …: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe …
aus dem 2. Kapitel des Lukasevangeliums
Auf den Faltkarten mit dem grünen Stern / Christbäumen ist folgende Perikope zu lesen:
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
aus dem 1. Kapitel des Johannesevangeliums
Pfarren und Pfarrverbände sind herzlich eingeladen, die Karten in ihren Kirchen aufzulegen, etwa bei der Weihnachtskrippe, im Eingangsbereich oder bei den Schriftenständen.
Auf Wunsch können auch individuell gestaltete Karten bestellt werden. Dabei wird das Diözesanlogo durch das Logo der jeweiligen Pfarre oder des Pfarrverbandes ersetzt.
Bei Interesse ein E-Mail ans Offene Kirche Büro
(bis spätestens 20. November)
Für eine ansprechende Präsentation der Faltkarten gibt es passende Bastelboxen, in denen die Karten übersichtlich aufgelegt werden können. Besonders bei Krippen, Weihnachtsbäumen oder in offenen Kirchen schaffen sie eine einladende Möglichkeit zur Entnahme.
Die Bethlehem-Stern-Faltkarten sowie die dazugehörigen Bastelboxen können über die Materialstelle am Stephansplatz bezogen werden, sobald sie fertig gedruckt sind (Plan: Mitte November).
Dann sind sie unter folgendem Link zu erhalten:
himmlische Patronin
Patronin dieser Initiative ist die heilige Mirjam von Abellin (1846-1878). Die „kleine Araberin“ aus dem Heiligen Land lebte und wirkte länger und bis zu ihrem Lebensende im Karmel von Bethlehem. Sie erinnert uns daran, dass Gott Großes durch kleine Zeichen wirken kann. Möge sie alle begleiten, die diesen Bethlehem-Stern weiterschenken.
Weitere Hilfen für die Gestaltung des Weihnachtsabends, etwa das Weihnachtsevangelium von Kardinal Schönborn gelesen, Weihnachtslieder, Tipps und vertiefende Informationen für das Weihnachtsfest.
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag:
9 - 15 Uhr
Freitag:
9 - 14 Uhr
E-Mail:
materialstelle@edw.or.at
Telefon:
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Bitte einfach das Projektbüro Offene Kirche,
Niki Haselsteiner
+43/664/515 52 67
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