wohl der Seelsorger der Jugend ...
Johannes Bosco wurde 1815 in Becchi, nahe Turin (Italien) in einer armen Bauernfamilie geboren. Neben seiner hart erkämpften schulischen Ausbildung erlernte er handwerkliche Fertigkeiten als Schmied, Tischler, Schneider und Kellner.
Nach seiner Priesterweihe sah er die soziale Not in der Industriemetropole Turin. In seiner seelsorglichen Tätigkeit zeichnete sich bald seine Bestimmung zur Erziehung Jugendlicher ab. Viele von ihnen waren sozial entwurzelt, arbeitslos oder straffällig geworden. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf.
Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube.
Don Bosco war überzeugt, dass man jungen Menschen nicht mit Strenge, sondern mit Güte begegnen muss. Er gewann Mitarbeiter und gründete 1859 die Gesellschaft des heiligen Franz von Sales – heute Salesianer Don Boscos genannt.
Gemeinsam mit Maria Domenica Mazzarello rief er die Don Bosco Schwestern ins Leben. Don Bosco starb am 31. Jänner 1888 in Turin und wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen.
Für uns besteht die Heiligkeit darin, dass wir fröhlich sind. Der Herr liebt es, dass man das, was man für ihn tut, mit Freude tut.
Man muss arbeiten, als brauchte man nicht zu sterben, und leben, als könnte man jeden Tag sterben.
Hl. Johannes Don Bosco (1815-1888)
Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.
Man erreicht mehr mit einem Blick voll Liebe, mit einem Wort der Ermunterung, das Vertrauen bewirkt, als mit vielen Vorwürfen.
Meine lieben Jungen, lauft, schreit, lärmt, aber begeht keine Sünde, und ein Platz im Himmel ist euch sicher.
Das Gebet überwindet alles. Begleiten wir alles durch Gebet, und es wird eine mächtige Wirkung zeigen.
Die Güte Gottes kennt keine Grenzen und schließt niemanden aus, egal wie alt er ist, was er tut und welche Überzeugungen er hat.
Wenn ich hundertmal mehr Glauben gehabt hätte, würde ich hundertmal mehr getan haben, als ich vollbracht habe.
Es ist gewiss leichter, sich zu ärgern als geduldig zu sein; leichter, einem Kind zu drohen als es zu überzeugen.
Ja, ich würde sogar sagen: Für unsere Ungeduld und unseren Stolz ist es bequemer, diejenigen zu bestrafen, die Widerstand leisten, als sie mit Festigkeit und Güte
zu ertragen und dadurch zu bessern. ...
Stellen wir uns gleichsam in ihren Dienst, wie Jesus, der gekommen ist, um zu gehorchen und nicht, um zu herrschen. Schämen wir uns über alles, was an uns den Anschein von Herrschsucht tragen könnte. Üben wir Autorität nur aus, um ihnen mit umso größerer Freude zu dienen.
So handelte Jesus mit seinen Aposteln: Er ertrug ihre Unwissenheit und ihre grobe Art, ihre mangelnde Treue, und er begegnete den Sündern mit einer Vertrautheit und Herzlichkeit, die die einen erstaunte, andere beinahe zum Ärgernis reizte und vielen die heilige Hoffnung schenkte, Vergebung von Gott zu erlangen.
Deshalb sagte er uns, wir sollten von ihm lernen, sanftmütig und demütig von Herzen zu sein (vgl. Mt 11,29).
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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Niki Haselsteiner | Mob. +43/664/515 52 67
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