4. Wort (Mk 15,34 / Mt 27,46)
(Anfang von Psalm 22)
Ein paar musikalische Impulse:
| Video | Kammermusik
| Audio | Chorfassung unter Nikolaus Harnoncourt
Aufnahme Concentus Musicus Wien · Arnold Schoenberg Chor & Nikolaus Harnoncourt
| Audio | Orchesterfassung
Aufnahme des Ensemble Rezonanz · Riccardo Minasi
Ein paar geistliche Impulse:
Blieb auch Jesus am Ende nur das Gebet? Die Frage ist berechtigt. Sie ist nicht respektlos. Am Ende seines irdischen Lebens, im Angesicht des nahen Todes, betet Jesus. Er hat seinen Weg abgeschlossen. ...
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Statt eines erfolgreichen Retters erleben die Leute einen machtlosen Gefangenen, der schließlich am Kreuz sein Leben aushaucht. Ist sein letztes Gebet ein Ausdruck seiner Ohnmacht? Was tun wir, wenn wir in einer ausweglosen Situation zum Gebet Zuflucht nehmen? Ist es ein Versuch, sich über das Unausweichliche hinwegzutrösten? Oder ist das Gebet die Möglichkeit, mit dem eigenen Schicksal positiv umzugehen?
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Das Gebet Jesu zeigt, welche Kraft das Beten hat, wie es scheinbar ausweglose Situationen verwandeln kann. Wer betet, vertraut. Beten heißt sich selber und die eigene Situation in Gottes Hand zu legen.
Eine Sendung zum Thema "Beten mit den Psalmen" zu Psalm 22
„Nicht als hätte ihn der Vater verlassen, sondern er nimmt die Stimme unseres Menschengeschlechtes an.“
nach Hilarius von Poitiers
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„Dieser Ruf des Herrn ist nicht die Stimme des Verzagens, sondern das Geheimnis unserer Erneuerung. Denn in seiner menschlichen Natur rief er zu Gott im Namen des ganzen menschlichen Geschlechtes, dessen Schwachheit er getragen hat.“
nach Leo dem Großen
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„Er spricht die Worte des zweiundzwanzigsten Psalms, um zu zeigen, dass in seiner Person erfüllt wird, was prophetisch über ihn vorhergesagt worden war.“
nach Hieronymus
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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Bitte einfach das Projektbüro Offene Kirche,
Niki Haselsteiner | Mob. +43/664/515 52 67
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