Der Papst, der die Welt umarmte.
Karol Józef Wojtyła wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice im südlichen Polen geboren, als Sohn eines k. und k. Offiziers. Die Nazi- Besetzung Polens formte ihn früh: Er arbeitete als Werksstudent in einer Fabrik und studierte im Untergrundseminar von Krakau. 1946 wurde er zum Priester geweiht, studierte weiter in Rom wurde Studentenseelsorger und Universitätsprofessor und bereits 1958 zum Bischof, 1964 zum Erzbischof von Krakau, 1967 zum Kardinal.
Am 16. Oktober 1978 wählte ihn das Konklave zum 265. Nachfolger Petri – dem ersten nichtitalienischen Papst seit 455 Jahren. Er sollte die Kirche sechsundzwanzig Jahre leiten, das zweitlängste Pontifikat der Kirchengeschichte.
Sein Pontifikat war von ungewöhnlicher Breite. Er unternahm über 100 Auslandsreisen, veröffentlichte 14 Enzykliken, berief 15 Bischofssynoden ein und erhob rund 1.800 zu den Ehren der Altäre.
Am Fatimatag, dem 13. Mai 1981 überlebte er ein Attentat schwer verletzt, was er der Hilfe der Muttergottes zuschrieb, der er die kommunistischen Länder, ja die Welt weihte. So trug er entscheidend zur politischen Wende in Europa 1989 bei.
Als erster Papst betrat er 1986 die Synagoge in Rom, lud Religionsführer aus aller Welt zu interreligiösen Friedensgebeten nach Assisi ein und führte die Christenheit im Heiligen Jahr 2000 ins 3. Millenium , das dreißig Millionen Pilger nach Rom zog.
. Der Katechismus der katholischen Kirche erschien 1992.
In Folge des Attentates schwächte ihn die Parkinsonsche Krankheit zunehmend. Am 2. April 2005 starb er im Vatikan. Seine letzten Worte, auf Polnisch gesprochen: Lasst mich ins Haus des Vaters gehen.
Benedikt XVI. sprach ihn am 1. Mai 2011 selig. Franziskus heiligsprach ihn am 27. April 2014, gemeinsam mit Johannes XXIII. Sein Gedenktag ist der 22. Oktober.
Jesus, Anfang und Vollendung des neuen Menschen, bekehre unsere Herzen zu dir, damit wir die Irrwege verlassen und deinen Spuren folgen auf dem Weg, der zum Leben führt. Gib, daß wir dem Taufversprechen treu bleiben, geradlinig unseren Glauben leben und voll Eifer dein Wort bezeugen, damit in Familie und Gesellschaft das belebende Licht der Frohen Botschaft aufstrahlt.
(Lob und Ehre sei dir, Christus, heute und in alle Ewigkeit).
Jesus, Gottes Kraft und Weisheit, entzünde in uns die Liebe zur Heiligen Schrift, in der die Stimme des Vaters widerhallt, die erleuchtet und begeistert, nährt und tröstet. Du Wort des lebendigen Gottes, erneuere in deiner Kirche den missionarischen Eifer, damit alle Völker dich erkennen, den wahren Sohn Gottes und den wahren Menschensohn, den einzigen Mittler zwischen Gott und Mensch.
(Lob und Ehre sei dir, Christus, heute und in alle Ewigkeit).
Johannes Paul II (1920 - 20055)
Im Zentrum der frohen Botschaft steht die Wahrheit von der Umkehr: Umkehr ist möglich, und Umkehr ist nötig!
Vater, reinige das Gedächtnis
der Jünger deines Sohnes
und gib, dab sie ihre Schuld erkennen.
Lass sie eins sein,damit die Welt glaube. …
Geist des Lebens, durch den das Wort im Schoß der Jungfrau,
der Frau des Schweigens und des Zuhörens, Fleisch geworden ist,
mach uns den Eingebungen deiner Liebe gegenüber fügsam
und bereit, immer die Zeichen der Zeit zu erkennen,
die Du auf dem Weg der Geschichte setzt.
Es muss wieder klar werden, dass das Leben ein Geschenk ist, das der Mensch in seiner Verantwortung vor Gottes Angesicht führen soll!
Habt keine Angst, euch in eurem Milieu als Christen zu bekennen.
Die Geschichte lehrt uns, dass Menschen und Völker, die ohne Gott auszukommen glauben, stets der Katastrophe der Selbstzerstörung preisgegeben sind.
Die Kirche bekennt den kühnen Glauben, dass der Mensch ein Bild Gottes ist und dass er bei Gott seine ewige Zukunft hat.
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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Bitte einfach das Projektbüro Offene Kirche,
Niki Haselsteiner | Mob. +43/664/515 52 67
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