Der Stadtpatron: ein echter Wiener aus Südmähren ...
Der Heilige Klemens wurde 1751 als Johannes Hofbauer im südmährischen Tasswitz (Tasovice) bei Znaim (Znojmo) geboren und erlernte das Bäckerhandwerk in Znaim. Später arbeitete er als Bäcker in Wien und studierte Theologie. Dann verließ er Österreich und trat 1783 in Rom in den Redemptoristenorden ein.
Danach wirkte er viele Jahre in Warschau. Er war um eine lebendige Seelsorge bemüht und gründete Heime und Schulen für arme und verwaiste Kinder. 1808 kam Hofbauer nach Wien.
Zuerst wirkte er als Hilfsseelsorger in der Minoritenkirche, dann entfaltet er als Rektor der Klosterkirche St. Ursula seine unverwechselbare Pastoral. Er war Beichtvater und Geistlicher Begleiter von Studenten, Adeligen und einfachen Menschen und sorgte persönlich für materielle Hilfe für Menschen in Not. Noch in Hofbauers Todesjahr 1820 wurde die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen in Österreich zugelassen.
Das Wiener Kloster „Maria am Gestade“ wurde zum Ausgangspunkt für die weltweite Verbreitung der Ordensgemeinschaft. 1909 wurde Hofbauer von Papst Pius X. in Rom heiliggesprochen, 1914 wurde er zum Stadtpatron Wiens erhoben.
„Nur Mut! Gott ist der Herr; er lenkt alles...
...zu seiner Ehre und zu unserem Wohle, und niemand kann ihm widerstehen. Alle Pläne der Menschen, mögen sie auch noch so gut angelegt sein, sie dienen nur, um seinen heiligen Willen zu erfüllen.
(…) Ich sehe, dass alles, was uns feindlich zu sein scheint, uns dorthin führt, wo Gott uns haben will (...) Lassen wir Gott lenken und leiten, und alles wird gut werden. (…)
Teure Brüder, bewahren wir unsere Unschuld und unsere Vollkommenheit; das ist das einzige, was wir suchen müssen; der eine möge den andern zum Guten aneifern. Seid liebevoll miteinander! Ich grüße Euch alle im Herzen Jesu“.
Aus einem Brief des Hl. Klemens Maria Hofbauer
Clemens Maria Hofbauer (1751-1820)
Gott unser Vater, … mache, dass wir hier nur für ihn leben, denn da er alles wegen uns erschaffen, hat uns allein wegen seiner gemacht, und uns würdig und fähig gemacht, ihn lieben zu können, und von ihm ewig geliebt zu werden.
Wie oft wünsche ich allein in einer Wüste zu sein, weil ich mit Wehe meines Herzens alles sehen muss, dass man könnte, aber nicht wirken darf.
Jesus Christus, unser Herr,
auf die Fürsprache des Heiligen Klemens Maria Hofbauer bitten wir dich für unsere Stadt Wien und alle ihre Bewohner.
In diesen schwierigen Zeiten bitten wir dich:
Schau besonders auf die, die sich jetzt um diese Menschen sorgen.
Der Heilige Klemens Maria hat gesagt:
„Nur Mut, Gott lenkt alles!“
Herr, gib uns Mut, einander im Herzen zu umarmen, gib uns Zuversicht und Hoffnung, gib uns Kraft, andere mit deiner Liebe zu entzünden und so gemeinsam die Herausforderungen gut zu meistern.
Der du lebst und herrschst mit dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes in alle Ewigkeit.
Amen.
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„Gewiss bin ich ein großer Sünder, ein Mann voller Armseligkeit, aber ich besitze einen Schatz, den Gott mir gegeben hat, den Schatz des Glaubens, …
In der Zeit der Betrachtung vor den Füßen des Gekreuzigten scheint man zu allem entschlossen zu sein, aber sobald der Herr uns sein Kreuz auflegen will, so ist man ungeschickt, selbes zu tragen. Ein solcher alter Esel bin ich.
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Rezept (Aus der Bäckerei Grimm) das Original-Klemensweckerl
Zutaten:
In einer kleinen Schüssel den Zucker in ca. 50ml lau warmem Wasser auflösen, die Germ zerbröseln und dazugeben, gut auflösen. Mehl, Salz und Kümmel mischen und das GermZucker-Wassergemenge dazuleeren. Mit dem Knethaken kneten, nach und nach das restliche Wasser zugießen. In einer großen Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt ca. 15 Min. gehen lassen. Wenig Mehl daraufstauben und einmal „zusammenschlagen“ = sanft durchkneten, dass die Luft/ Gärgase entweichen. Nochmals 15 Min. gehen lassen. Formen: der Teig ist sehr weich –die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf stürzen, vorsichtig einschlagen und zu einer Teigrolle formen, in ca. 15 Teile „schneiden“ nach Belieben formen. Das Original-Klemensweckerl wird zweimal eingedrückt, dass in der Mitte ein „dickerer Bauch“ entsteht. Vorsichtig auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech setzen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backrohr ca. 25 Min. backen. Unten ins Backrohr eine Schüssel mit Wasser stellen. |
mehr zum Hl. Clemens Maria Hofbauer:
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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