und seine Autobahn in den Himmel
Der Selige Carlo Acutis, am 3. Mai 1991 in London geboren und in Mailand aufgewachsen, fiel früh durch eine außergewöhnliche Frömmigkeit auf. Eucharistiefeier, Rosenkranz und Beichte waren Grundpfeiler seines religiösen Lebens.
Programmierer des Herrn & Ausstellungs-Entwickler
Dies verband er mit einem besonderen Talent: Acutis besaß schon als Kind hervorragende Programmierfertigkeiten auf dem Niveau von fortgeschrittenen Informatikstudenten. Er schrieb Algorhythmen, gestaltete Webseiten und Layouts für Internet-Zeitungen.
Die Liebe zur Eucharistie motivierte ihn, im Alter von elf Jahren ein Online-Verzeichnis eucharistischer Wunder anzulegen. Zweieinhalb Jahre arbeitete er an der Datenbank. Heute ist diese Online-Ausstellung weltweit bekannt.
Durch sein gewinnendes Wesen und seine besonderen Fähigkeiten hatte er großen Einfluss auf seine Altersgenossen. „Er spielte Playstation, liebte seine Katzen und seinen Hund, schaute Actionfilme, spielte mit seinen Freunden Fußball und saß natürlich am Computer“ so seine Mutter.
Gleichzeitig engagierte sich Carlo innerhalb seiner Pfarre für Flüchtlinge und Obdachlose. Anfang Oktober 2006 wurde bei ihm eine aggressive Form von Leukämie diagnostiziert. Acutis nahm die Diagnose mit einer bemerkenswert gläubigen Haltung an. Er verstarb innerhalb von knapp vierzehn Tagen am 12. Oktober 2006.
Seine Ausstrahlung hielt weit über seinen Tod hinaus nicht nur an, sondern wuchs und mündete am 10. Oktober 2020 in seiner Seligsprechung in Assisi. „Carlo liebte Videospiele, liebte Fußball, so wie ich, aber trotzdem hat er es geschafft, immer Gott an die erste Stelle zu setzen. Denn genau das ist der Weg zur Freiheit“, so Dejan Ljubicic, Fußballer bei SK Rapid und FC Köln, über Carlo Acutis.
„Finde Gott
und du wirst den Sinn deines Lebens finden.“
„Der Heißluftballon muss Gewicht abwerfen, um in die Höhe aufzusteigen. Genauso muss die Seele, die zu Gott aufsteigen will, auch jene kleinen Gewichte der lässlichen Sünden loswerden.
Sollte vielleicht eine Todsünde da sein, dann fällt die Seele auf die Erde zurück, aber die Beichte ist wie das Feuer, das den Heißluftballon in den Himmel aufsteigen lässt, wenn es entzündet wird.
Man muss oft beichten.“
„Traurigkeit, das ist der auf sich selbst gerichtete Blick.
Glück, das ist der Blick, der auf Gott gerichtet ist.“
„Die Heiligung ist kein Prozess des Hinzufügens, sondern der Subtraktion.
Weniger Ich um mehr Raum für Gott zu lassen.“
„Der Rosenkranz ist die kürzeste Leiter in den Himmel.“
Hl. Carlo Acutis (1991-2006)
„Das Leben ist ein Geschenk, denn solange wir auf diesem Planeten sind, können wir unser Maß an Nächstenliebe steigern. Je größer es sein wird, desto mehr werden wir die ewige Glückseligkeit Gottes genießen.“
Hier in der Kirche, findet man zum Glück keine mehrspurige Straße, sondern Stille und Einsamkeit, vielleicht auch den Tabernakel, wo die Eucharistie aufbewahrt wird.
Einfach sich jetzt einen Moment der Stille gönnen, um diesen direkten, schnellen Weg in den Himmel zu verkosten, zu verstehen warum die Eucharistie eine Schnellverbindung in den Himmel ist und Carlo nachzuahmen.
„Ein Leben ist wirklich schön, nur wenn man es schafft, Gott mehr als alle anderen Dinge zu lieben und den Nächsten, wie sich selbst.“
„Was uns in Gottes Augen wirklich schön machen wird, das wird die Art sein, wie wir Ihn geliebt haben und wie wir unsere Brüder geliebt haben.“
„Immer mit Jesus vereint sein, das ist mein Lebensproramm.“
„Nur wer den Willen Gottes erfüllt, der wird wahrhaft frei sein.“
„Unser Ziel muss der Unendliche sein nicht das Endliche.“
O Gott, unser Vater,
danke, dass du uns Carlo geschenkt hast,
Vorbild des Lebens für die Jugendlichen
und Botschaft der Liebe für alle.
Du hast bewirkt, dass er sich
in deinen Sohn Jesus verliebt,
und so wurde die Eucharistie
seine „Autobahn in den Himmel“.
Du hast ihm Maria geschenkt,
als seine über alles geliebte Mutter,
und mit dem Rosenkranz hast du aus ihm
einen Sänger ihrer Zärtlichkeit gemacht.
Erhöre sein Gebet für uns.
Blicke vor allem auf die Armen,
die er geliebt und denen er geholfen hat.
Gewähre auch mir
auf seine Fürsprache
die Gnade, um die ich bitte...
Amen.
+ Domenico Sorrentino (Bischof von Assisi)
„Ohne Ihn kann ich gar nichts machen.“
„Alle werden als Originale geboren,
aber viele sterben als Kopie.“
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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Niki Haselsteiner | Mob. +43/664/515 52 67
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