3. Wort (Joh 19,26–27)
Ein paar musikalische Impulse:
| Video | Kammermusik
| Audio | Chorfassung unter Nikolaus Harnoncourt
Aufnahme Concentus Musicus Wien · Arnold Schoenberg Chor & Nikolaus Harnoncourt
| Audio | Orchesterfassung
Aufnahme des Ensemble Rezonanz · Riccardo Minasi
Ein paar geistliche Impulse:
Die knappen Worte des Evangeliums lassen ahnen, dass die Frauen beim Kreuz Jesu ihm vor allem dadurch geholfen haben, dass sie aus echter Liebe bei ihm ausgeharrt haben. Nur die Liebe kann im großen Leid wirklich trösten.
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Jesus hat diese Liebe in berührender Weise erwidert. Seine Mutter steht in dieser schwersten Stunde zu ihm. Und er zu ihr! Denn mit seinem Tod wird sie es als Witwe schwer haben. So vertraut er sie dem Menschen unter seinen Vertrauten, der ihm besonders lieb war, an: Johannes. Und ihm gibt er den Auftrag, sie wie seine eigene Mutter zu sehen. „Von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.“
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Bis zu ihrem Lebensende hat Johannes für die Mutter Jesu gesorgt. Durch alle Jahrhunderte haben Christen diese letzte Geste des sterbenden Jesus so verstanden, dass er Maria nicht nur Johannes zum Sohn gegeben hat, sondern alle Menschen. Vom Kreuz herab wollte Jesus seine Mutter Maria uns allen als Beistand geben.
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Eine Sendung von Radio Maria - RM Campus
„Hier ist eine Belehrung zur menschlichen Pflicht. Der Meister unterweist die Seinigen durch sein eigenes Beispiel: Als Gott sorgte er für uns alle, als Mensch aber sorgte er am Kreuz für seine Mutter.“
nach Augustinus
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„Er übergibt seine Mutter dem Jünger und lehrt uns dadurch, auch in der Stunde des Leidens für die Eltern Sorge zu tragen.“
nach Johannes Chrysostomus
Himmlischer Patron
Der Heilige Alfons von Liguori lehrt mit seinem Werk „Vorbereitung zum Tode“, die eigene Endlichkeit als Weg zur bewussten Lebensgestaltung zu begreifen. Wie Jesus am Kreuz, der sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legte, lädt Alfons ein, den Tod nicht als Ende, sondern als erwartungsvolle Heimkehr zu betrachten. Seine geistlichen Tipps ermutigen dazu, jeden Tag in tiefer Hingabe, Vertrauen und Gelassenheit zu leben – als Vorbereitung auf die Begegnung mit der göttlichen Barmherzigkeit, das macht ihn zueinem guten Patron dieses Projektes.
Das weltbekannte partizipative Kunstprojekt „Before I Die“ der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ermöglicht es allen sich an "Bevor ich Sterbe..." zu beteiligen, ohne, dass die Künstlerin dafür ein Honorar verlangen würde. Jedoch soll man die auf ihrer Website angebotenen Tool-Kits verwenden, damit es zu den weltweit über 5000 "Before I Die" dazu passt...
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Bitte einfach das Projektbüro Offene Kirche,
Niki Haselsteiner | Mob. +43/664/515 52 67
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