So unterschiedlich ihr individueller Weg verlaufen ist, gemeinsam ist ihnen ihre Begeisterung für das Evangelium und die Freude an ihrer Berufung für Gott und die Menschen da zu sein.
So unterschiedlich ihr individueller Weg verlaufen ist, gemeinsam ist ihnen ihre Begeisterung für das Evangelium und die Freude an ihrer Berufung für Gott und die Menschen da zu sein.
Michael Semmelmeyer, Diakon und Priesteramtskandidat und Weihbischof Stephan Turnovszky teilen ihre Erfahrungen und Gedanken in einem Gespräch vor der Kamera: Spiritualität und Seelsorge, Herausforderungen heute und die Zukunft der Kirche
Im Hinblick auf die bevorstehende Priesterweihe von Michael Semmelmeyer und das "silberne Priesterjubiläum" von Weihbischof Stephan Turnovszky haben wir beide zu einem Gespräch vor die Kamera gebeten.
Als Stephan Turnovszky am 29. Juni 1998 im Stephansdom durch Kardinal Schönborn die Priesterweihe empfängt, hat er bereits einen langen Weg hinter sich. Nach Chemiestudium und einer vielversprechenden beruflichen Karriere hat er sich mit 27 Jahren dazu entschlossen, ins Priesterseminar einzutreten. Heute weiß er: Das war die beste Entscheidung seines Lebens.
1998 ist Michael Semmelmeyer gerade drei Jahre alt. Er wächst in Schöngrabern im Weinviertel auf und spürt bereits im Alter von 17 Jahren den klaren Wunsch, Priester und Pfarrseelsorger zu werden. Am kommenden Samstag, den 17. Juni 2023, wird der 28-Jährige zum Priester geweiht. Auch er wird von Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn geweiht. Mit dabei sein wird aber auch Weihbischof Turnovszky, mittlerweile Bischofsvikar für das Weinviertel, genauer für das „Vikariat Nord -Unter dem Manhartsberg“.
Im Video, das seit kurzem auf dem YouTube-Kanal der Erzdiözese Wien online ist, tauschen sich beide zu Themen aus, die Priester in unserer gesellschaftlichen und kirchlichen Wendezeit bewegen. Es geht etwa um die Balance zwischen Seelsorge und Spiritualität, über Prioritäten in wachsenden Seelsorgeräumen und das sich verändernde Rollenbild des Pfarrers in der Gemeinde, sie reflektieren über Sinn und Unsinn von sozialen Medien und das große Thema des Umgangs mit dem kostbaren Gut „Zeit“. Auch die wachsende Bedeutung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die Herausforderungen großer Pfarrgebiete sowie das gute Verhältnis zwischen individueller Seelsorge und Präsenz in der Gesellschaft bewegt sie.
So unterschiedlich ihr individueller Weg verlaufen ist, gemeinsam ist ihnen ihre Begeisterung für das Evangelium und die Freude an ihrer Berufung für Gott und die Menschen da zu sein.