Geschichte lebt! Österreichs Ordensarchive öffnen ihre Tore und gewähren spannende Einblicke in Jahrhunderte alte Dokumente.
Anlässlich des Internationalen Tages der Archive am 9. Juni präsentiert die Österreichische Ordenskonferenz faszinierende Einblicke in zwei ihrer Ordensarchive. Diese "Gedächtnisse der Orden" bewahren Dokumente vom 8. Jahrhundert bis heute und sind "lebendige Archive", die durch ständige Neuzugänge wachsen. Sie beherbergen Schätze wie Originalpläne von berühmten Architekten und Briefe historischer Persönlichkeiten.
In neuen Videos stellen Archivare die Besonderheiten zweier Sammlungen vor:
Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis: Sr. Sieglinde Ruthner und Elisabeth Meyer präsentieren das Hildegard-Burjan-Archiv. Zu sehen sind persönliche Gegenstände der 2012 seliggesprochenen Ordensgründerin Hildegard Burjan, darunter eine Perlenkette, Ring und Kreuz, sowie Originalfotos und Möbel.(link zum Video)
Deutscher Orden: Bernhard Huber gibt Einblicke in die "Ahnenproben" des Zentralarchivs in Wien. Diese Adelsnachweise, die Ordensritter seit dem Mittelalter erbringen mussten, werden am Beispiel von Erzherzog Maximilian Joseph veranschaulicht. (link zum Video)
Die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs fördert seit 2003 die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch dieser wichtigen Einrichtungen. Am 5. Juni öffnet zudem das Archiv der Erzabtei St. Peter in Salzburg im Rahmen der "Tage der Archive" seine Pforten, um die Wendezeit um 1500 zu beleuchten. Diese Initiativen machen die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe der Orden für zukünftige Generationen zugänglich.