Am Sonntag, 12. August 2023, und dem darauffolgenden Marienfeiertag, 15. August, bieten ORF III und Regionalradios Gelegenheit zum Mitfeiern.
Am Sonntag übertragen ORF III und die österreichischen Regionalradios ab 10 Uhr einen Gottesdienst aus der Pfarre Mariasdorf im Burgenland. Mit der Gemeinde feiert Pfarrer Dietmar Stipsits zum Thema "Der kleingläubige Petrus". Musikalisch gestaltet wird die Messe vom Ensemble "ConChor" unter der Leitung von Helmut Karger sowie Organist Mario Weber. Es erklingen unterschiedliche Chorstücke sowie Lieder aus dem Gotteslob.
Die burgenländische Pfarre ist Teil des Seelsorgeraumes Bad Tatzmannsdorf-Bernstein-Mariasdorf, der 2015 vom Eisenstädter Bischof Ägidius J. Zsifkovics offiziell errichtet wurde. Gegründet wurde die dem Fest Mariä Himmelfahrt geweihte Pfarre bereits im Mittelalter. Der Kirchenbau wurde in zwei Bauphasen, um 1400 und im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet. 1666 erfolgte eine Barockisierung des Innenraums. 1712 wurde die Kirche renoviert. Nach einem Brand 1849 wurde die Kirche zwischen 1882 und 1899 nach Plänen von Emmerich Steindl regotisiert.
Am Marienfeiertag, 15. August, wird ebenso auf ORF III und den österreichischen Regionalradios ab 10 Uhr ein Gottesdienst aus der Pfarre Göriach in Kärnten übertragen. Pfarrer Stanislaus Trap feiert mit der Gemeinde die heilige Messe, musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Cornelia Mörtl, die auch die Orgel spielt. In seiner Predigt will Pfarrer Trap, der seit 1977 für die Pfarre Göriach/Gorje verantwortlich ist und mit September in den Ruhestand tritt, "die Gottesmutter Maria als Wegbegleiterin - auch als meine persönliche - ins Zentrum stellen".
Göriach, rund 5 Kilometer südöstlich von Feistritz/Gail gelegen, gehört zur politischen Gemeinde Hohenthurn. Die Pfarrkirche Mariä Namen, um 1314 durch Abt Gunther von Arnoldstein gestiftet und 1371 erstmals urkundlich erwähnt, liegt am Marienpilgerweg etwas erhöht am Nordrand des Ortes. 1478 wurde die Kirche bei den Türkeneinfällen zerstört, danach wieder aufgebaut und 1489 oder 1507 neu geweiht. Der prägnante Westturm mit spätgotischer Polychromie trägt einen Spitzgiebelhelm.
Der zweigeschossige Hochaltar mit zwei Doppelsäulen wurde zwischen 1677 und 1692 errichtet. In der Mittelnische befindet sich eine geschnitzte Mondsichelmadonna aus dem 18. Jahrhundert. Die weiteren Heiligenstatuen am Hochaltar stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Orgel aus dem Jahr 1841 wurde 2015 restauriert.