Mit einem Ticket hat man Zugang zu allen teilnehmenden Museen und Einrichtungen. Die Eintrittskarte gelten auch als Fahrschein für Shuttlebusse zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.
Mit einem Ticket hat man Zugang zu allen teilnehmenden Museen und Einrichtungen. Die Eintrittskarte gelten auch als Fahrschein für Shuttlebusse zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.
In Wien ist etwa das Museum im Schottenstift, die Schatzkammer des Deutschen Ordens und das Bibelzentrum im Museumsquartier geöffnet.
731 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen in ganz Österreich, in Liechtenstein und der Schweiz öffnen im Rahmen der ORF-"Langen Nacht der Museen" am Samstag, dem 3. Oktober 2015, ihre Tore. Unter den Programmangeboten finden sich auch kirchliche Highlights von Eisenstadt bis Feldkirch, so können etwa mehrere Diözesanmuseen und die Schauräume einiger Klöster besichtigt werden. Zum 16. Mal haben Interessierte mit nur einem Ticket Zugang zu allen teilnehmenden Einrichtungen; sie kosten 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) und gelten am Samstag von 18 bis 1 Uhr als Eintrittskarte sowie als Fahrschein für Shuttlebusse zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.
In Wien kann man im Museum im Schottenstift Wien den berühmten Altar des Schottenmeisters mit der ältesten topografischen Darstellung der Stadt Wien bewundern, in der Schatzkammer des Deutschen Ordens den Spuren des mehr als 800 Jahre alten ehemaligen Ritterordens folgen oder im Bibelzentrum am Museumsquartier die Heilige Schrift, ihre Geschichte und Bedeutung erkunden.
Wie sehr Ordensniederlassungen auch heute noch beeindruckende Sammelstätten von Kunst und Kultur aus Geschichte und Gegenwart sind, werden Besucherinnen und Besucher auch in den Stiften Göttweig (NÖ) und Admont (Steiermark) feststellen. Die Diözesanmuseen in Graz, St. Pölten und Eisenstadt zeigen ihre Dauer- und aktuellen Sonderausstellungen.
In Graz ist dabei auch der Ortsbischof eingebunden: Unter dem Titel "Wilhelm und Maria" zeigt Bischof Wilhelm Krautwaschl drei für ihn besonders bedeutsame Mariendarstellungen, die Exponate der Schau "Maria. 1001 Gesichter der Liebe" sind. Eine weitere Anlaufstätte in der steirischen Landeshauptstadt ist das renommierte Kulturzentrum bei den Minoriten Graz, das derzeit unter dem Titel "reliqte, reloaded" veranschaulicht, wie das Erbe christlicher Bildwelten heute aufgegriffen und neu gestaltet wird.
Das im Vorjahr eröffnete "DomQuartier" lädt zu einem Rundgang durch das barocke Herz von Salzburg, wie es zuvor nur den Fürsterzbischöfen zugänglich war. Auch die Hofkirche Innsbruck punktet mit prunkvoller Geschichte, birgt es doch mit dem Grabmal Kaiser Maximilians I. Tirols bedeutendstes Kunstdenkmal und eines der großartigsten Kaisergräber in Europa. In der Bibliothek der Diözese Feldkirch bündelt sich die noch junge Geschichte dieses Bistums, sie hat das historische und wissenschaftliche Bibliotheksgut der Diözese Feldkirch, ihrer Körperschaften, Pfarren, Ämter und Einrichtungen zu sammeln, zu erhalten und für die wissenschaftliche Arbeit zu erschließen.