Junge Ordensleute aus verschiedenen Gemeinschaften ls "Pilger:innen der Hoffnung" auf dem Weg nach Maria Taferl.
Eine besondere Form des "Junge-Ordens-Leute-Treffens" (JOLT) führte am 17. Mai junge Ordensfrauen und -männer auf eine Wallfahrt von Melk nach Maria Taferl. Unter dem Motto „Pilger und Pilgerinnen der Hoffnung“ erlebten die Teilnehmer eine spirituelle und gemeinschaftliche Reise entlang der Donau.
Der Tag begann mit herzlicher Gastfreundschaft im Stift Melk. Nach einem gemeinsamen Gebet zur Einstimmung machten sich die jungen Ordensleute auf den Weg. Die Route entlang der Donau bot dabei nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch Raum für persönliche Einkehr und angeregte Gespräche.
Die Pilgerwanderung war geprägt von stillen Momenten des Gebets, Zeiten der inneren Einkehr und einem intensiven Austausch untereinander. Eine Mittagsrast, begleitet von der gemeinsam gebeteten Mittagshore, diente der Stärkung – körperlich wie geistig. Selbst wechselhaftes Wetter mit Sonnenschein und kräftigem Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Der Regen wurde dabei als Sinnbild für den Lebensweg gedeutet, der nicht immer nur „bei schönem Wetter“ beschritten wird.
Auf dem letzten Abschnitt der Strecke wurde die Gruppe von Bischofsvikar Erich Bernhard COp begleitet, der nicht nur mitpilgerte, sondern in Maria Taferl auch die Heilige Messe mit den Pilgern feierte.
Den Abschluss bildete eine Agape, bei der die Erlebnisse des Tages geteilt und die Gemeinschaft vertieft wurde. Das JOLT stand ganz im Zeichen der Hoffnung – getragen vom gemeinsamen Glauben und der Erfahrung, als junger Mensch im Ordensleben nicht allein unterwegs zu sein.