"Terror kann nicht der Weg sein. Der Weihnachtsfrieden sieht anders aus. Jesus hat zur Versöhnung aufgerufen. Hass wird nicht durch Hass besiegt, so Kardinal Schönborn.
"Terror kann nicht der Weg sein. Der Weihnachtsfrieden sieht anders aus. Jesus hat zur Versöhnung aufgerufen. Hass wird nicht durch Hass besiegt, so Kardinal Schönborn.
Wiener Erzbischof: "Hass wird nicht durch Hass besiegt".
Mit Betroffenheit und Anteilnahme hat Kardinal Christoph Schönborn auf den Anschlag in Berlin reagiert. Er wünsche "Beileid den Familien der Toten" und empfinde "herzliche Anteilnahme an der Not der Verletzten". In der Stellungnahme schreibt der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz am Dienstag, 20. Dezember 2016: "Terror kann nicht der Weg sein. Der Weihnachtsfrieden sieht anders aus. Jesus hat zur Versöhnung aufgerufen. Hass wird nicht durch Hass besiegt. Wir sind herausgefordert, zu zeigen, dass die christlichen Werte stärker sind als Gewalt und blindes Morden. Gerade Weihnachten kann uns in dieser Überzeugung stärken."
"In tiefer Betroffenheit und mit Entsetzen" hat der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker die Nachricht von dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin aufgenommen. Er bete für die Opfer und Angehörigen, ließ er in einer Aussendung am Dienstag wissen. In seiner Reaktion auf die mutmaßliche Terrorattacke am Montagabend erklärte Bünker, der auch Generalsekretär der Evangelischen Kirchen in Europa ist, wörtlich: "Die Menschen kann ich nur bitten, zusammenzuhalten und sich von feigen Anschlägen wie diesen nicht von ihren Grundüberzeugungen einer offenen Gesellschaft auf rechtsstaatlicher Grundlage abbringen zu lassen."
Besonders schmerzlich sei, dass der Anschlag "am Platz vor einer Kirche durchgeführt wurde, die selbst ein Mahnmal gegen Krieg, Gewalt und Terror ist", nahm der Bischof Bezug auf den Tatort an der Berliner Gedächtniskirche.
Die Todesfahrt eines Mannes mit einem Lastwagen kostete mindestens zwölf Menschen das Leben. Die Polizei geht von einem Anschlag aus.
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