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24.08.2016 · Weltkirche · Orden

Sommergespräch: „Raus mit euch, ihr habt eine Sendung“

Pater Karl Wallner OCist möchte als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke das Bewusstsein für die Anliegen der Weltkirche stärken und zeigen, dass sie keine Einbahnstraße ist.

Der neue Missio-Nationaldirektor im SONNTAG-Sommergespräch: eine Ohrfeige als Ministrant, dennoch frühe Berufung zum Priester und Mönch und Motivation durch Arnold Schwarzenegger. Das alles prägt den Zisterzienserpater Karl Wallner.

 

DER SONNTAG: Pater Karl Wallner, man kann Sie als Tausendsassa im christlichen Einsatz bezeichnen. Wie gehen sich Ihre Aufgaben aus?


P. KARL WALLNER: Viele Tätigkeiten kommen aus einem einzigen Anliegen, das ich habe: die Verkündigung des Glaubens im 21. Jahrhundert.

 

Ich habe festgestellt, dass mir der liebe Gott ein gewisses Talent gegeben hat. Ich habe in Wien „sub auspiciis“ promoviert, dann die Professur in Heiligenkreuz für Dogmatik und Sakramententheologie übernommen.

 

Ich habe bald gesehen, dass heute das Problem nicht in der Intellektualität der Weitergabe des Glaubens besteht, sondern überhaupt in der Frage: Wie kommen wir bei den Menschen an?

 

Wie finden wir eine Sprache für die jungen Leute, für die Suchenden? Damit der Glaube wieder attraktiv wird, wie die Jugendlichen sagen würden: cool.

 

Ich glaube, alle meine Tätigkeiten haben die Grundlinie des Apostolates, des missionarischen „Hinaus!“.

 

Ich habe sehr viele Vorträge gehalten über das „Ite, missa est“ am Ende der Messe, das bei uns im Deutschen katastrophal übersetzt wird. Es heißt nicht „Gehet hin in Frieden“ mit der Konnotation „Gehet hin, jetzt habt’s endlich einen Frieden vom Gottesdienst und der Kirche“, sondern „Raus mit euch, ihr habt eine Sendung“.

 

Alles, was die Kirche tut, hat keinen anderen Sinn und Zweck, als das Evangelium zu allen Menschen zu bringen.

 

Wir sind nicht von Christus gegründet als ein selbstgenügsamer Verein einer religiösen Elite.


Der Tag in Heiligenkreuz beginnt früh, damit Sie Ihre Tätigkeiten bewältigen?

 

P. KARL WALLNER: Ich muss ja fast alles abgeben. Ich kann nicht auf zehn Kirtagen tanzen. Der Hauptbereich ist natürlich das Mönchsein. Wenn man um 5 Uhr 15 beim Chor ist und dann über den Tag verteilt dreieinhalb Stunden gemeinsames Gebet hat, für die Öffentlichkeitsarbeit eines boomenden Klosters verantwortlich ist, das kostet Zeit. Da muss ich reduzieren.

Ab 1. September sind Sie Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in Österreich. Haben Sie sich schon eine Ausrichtung Ihrer Mission zurechtgelegt?

 

P. KARL WALLNER: Auf die neue Aufgabe habe ich mich intensiv vorbereitet. Ich bin in Österreich herumgefahren und  habe mir angehört, was die Leute denken.

 

Viele kennen die Päpstlichen Missionswerke gar nicht. Ich war bei der Sitzung der Nationaldirektoren aller Länder der Welt in Rom.

 

Das war die sinnvollste Sitzungsperiode, die ich je in meinem Leben hatte. Dabei habe ich Weltkirche erlebt. Plötzlich redimensioniert sich das, was wir bei uns in Österreich an Problemen haben, auf Problemchen im Vergleich mit dem, was Weltkirche auszustehen hat. Wo es Armut, Krankheit, Leiden, Christenverfolgung gibt.

 

Da merkt man, wie gut es uns noch geht. Meine erste Aufgabe ist, „Missio“ noch bekannter zu machen, und ich hoffe, dass das auch gelingt.

Mission hat historisch betrachtet keinen guten Ruf...

 

P. KARL WALLNER: Katastrophal, was da im Laufe der Geschichte geschehen ist, wo Mission mit Kolonisation und mit einer Verbreitung von europäischen politischen Formen verbunden wurde.

 

Heute bringt das Christentum wirklich in alle Länder eine Kultur der Liebe und der Hingabe. Das ist ein Qualitätsplus im Christentum.

 

Wir sehen das gerade jetzt auch in der Konfrontation mit anderen Religionen, wie tolerant im Laufe der Geschichte das Christentum geworden ist und wie intolerant andere Religionen noch sind.

 

Deshalb müssen wir Christentum verbreiten, um Liebe und Toleranz zu verbreiten.

Sind wir in Europa nicht auch zum Missionsgebiet geworden?

 

P. KARL WALLNER: Das ist absolut richtig. Das ist auch ein großes Thema innerhalb der Päpstlichen Missionswerke. Es wird sich hier aber in der nächsten Zeit nichts bewegen, weil es auch um den ökonomischen Unterschied geht.

 

Die Päpstlichen Missionswerke sorgen für die über tausend armen Diözesen in der Welt, die von den Spenden des Weltmissionssonntags abhängen, die wir hier sammeln.

 

Von der Sache und der geistigen Einstellung sind wir in Europa Missionsgebiet geworden. Die Menschen im Süden haben den Glauben, wir haben das Geld. Deshalb muss man schauen, dass ein Austausch stattfindet.

 

Eines ist sicher: Großzügigkeit hat eine geistige Umwegrentabilität. Wenn du gibst, wird dir gegeben. Aber das darf man nicht als Strategie einsetzen. Wir müssen selbstlos sein gegenüber den bedürftigen Kirchen des Südens, damit uns geholfen wird in der Stärkung des Glaubens.

Sie sind mit sehr jungen Jahren ins Zisterzienserkloster Heiligenkreuz eingetreten. Was hat Sie bereits in jungen Jahren für den Dienst in der Kirche geprägt?

 

P. KARL WALLNER: Zunächst einmal meine Eltern, die in einer normalen Weise gläubig waren. Wo auch versucht wurde, liebevoll über die Kirche zu reden.

 

Ein Erlebnis hat mich sehr geprägt. Ich war Ministrant in Wampersdorf und sehr frech und habe vom Pfarrer in der Sakristei eine Ohrfeige eingefangen, obwohl der sonst die Liebenswürdigkeit in Person war.

 

Ich bin beleidigt nach Hause gelaufen. Das wäre heute ein Kirchenskandal. Zu Hause habe ich gesagt, ich gehe nie wieder in die Kirche.

 

Dann kamen meine Eltern und die Oma und haben gesagt: „Heast, du gehst nicht wegen dem Pfarrer in die Kirche.“


Das ist sakramententheologisch auch ganz richtig. Wir gehen wegen Jesus Christus in die Kirche.

 

Mit 16 habe ich Beten gelernt bei einer Jugendgruppe der Legion Mariens. Aber ich wollte immer heiraten. Das hat sich ganz geändert.

 

Ich sehe diese Kirche mit ihren vielen Fehlern und Schwächen als ein ganz großes Wunder Gottes, das er in die Zeit gesetzt hat, um seine Liebe durch schwache Instrumente und Werkzeuge – und das sind wir in der Kirche – zu den Menschen zu bringen.


Stift Heiligenkreuz boomt. Sie haben so viele Novizen wie kein anderer Orden im deutschsprachigen Raum. Andererseits gibt es gesellschaftliche Säkularisierung?


P. KARL WALLNER: Wir machen es so, wie es im Text des Konzils steht: neue Liturgie, aber in lateinischer Sprache. Nicht irgendwelche Experimente.

 

Dass wir jetzt das größte Kloster in Europa sind, ist ein Witz der Geschichte. Aber vielleicht aus dem Grund, weil hier ein heiliges Bemühen um Kontinuität da ist.

 

Wir gehen insgesamt sehr liebevoll miteinander um. Die jungen Leute, die zu uns kommen, spüren, dass eine große Harmonie da ist.

 

Neben der Frömmigkeit, der Spiritualität und Gemeinschaft gehört auch eine große Offenheit für Jugend und Gäste dazu. Bei unserer Jugendvigil kommen monatlich 300 Teilnehmer.

 

Die Stimmung stimmt dabei. Eine geordnete Offenheit, kein Anbiedern nach außen, das zieht die jungen Leute an.

Gibt es für Sie noch persönliche Ziele?


P. KARL WALLNER: Ich habe keine Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Als ich 1999 die Hochschule übernommen habe, war das Ziel, sie so gut wie möglich weiter zu führen.

 

Dann haben sich Türen geöffnet und wir sind durchgegangen.

 

Irgendwelche Zukunftsvisionen für die Päpstlichen Missionswerke oder für mich selber zu haben – um Gottes Willen warum?

 

Da werde ich unglücklich. Ich gehe durch die Tür, die Gott öffnet.

 

Und ich trete auch an, so wie Arnold Schwarzenegger, ein nicht unerfolgreicher Österreicher, in seinen Motivationsregeln sagt: „Hab nie Angst zu scheitern!“

 

Ich sehe darin eine Herausforderung, die Gott mir stellt.

erstellt von: Der SONNTAG / Stefan Hauser
24.08.2016
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Weitere Informationen

zur Person:

 

Pater Karl Wallner OCist wurde 1963 im niederösterreichischen Wampersdorf geboren und ist mit 19 Jahren ins Zisterzienserstift Heiligenkreuz eingetreten.


Der mit „sub auspiciis“ promovierte Dogmatikprofessor ist Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.

 

P. Wallner zeichnet für die Öffentlichkeitsarbeit des Stiftes verantwortlich und ist Jugendseelsorger.


Im Frühjahr 2016 wurde er zum neuen Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke berufen, dieses Amt tritt er mit Anfang September an.

 

 

 

Radiotipp

P. Karl Wallner im Sommergespräch mit Stefan Hauser. Montag, 29. August, 17.30 Uhr auf radio klassik Stephansdom.

 

 

 

 

 

Sommergespräche 2016

 

 

 

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Orden reagiert auf Bitten aus der Gottesdienstgemeinde mit einer Verschiebung auf Anfang März.

Über 750 Menschen laufen im Prater für Missio-Krankenhaus

Der „RunForHope“ übertrifft alle Erwartungen der Organisatoren. Über 750 Menschen sind am Sonntagvormittag in der Prater-Hauptallee beim Missio-Charity-Lauf „RunForHope“ mitgelaufen. Kinder, Jugendliche, Hobby- und Profiläufer über alle Altersgruppen hinweg, haben mitgemacht. 

Steyler Missionar feierten Priester- und Ordensjubilare

Dem Ruf Gottes gefolgt: Steyler Missionar feierten Priester- und Ordensjubilare

Am Patronatsfest von St. Gabriel begingen 16 Patres und Brüder aus der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare ihre runden Priester- und Gelübdejubiläen.

Podcastaufnahme im Passionistenkloster Maria Schutz

Ordenspodcast: "Nach Maria Schutz kommt man zum Beten"

Der Wallfahrtsort mit Heiligjahr-Jubiläumskirche am Semmering steht im Mittelpunkt der neuen Podcast-Folge von "Orden on air". Maria Schutz ist für heilkräftiges Bründlwasser, Naturraum und Klosterkrapfen bekannt.

Moderne Mystiker im Fokus: Der Mystik-Lesekreis geht in die nächste Runde

Suchen Sie nach Inspiration, die über den Alltag hinausgeht? Dann ist der Mystik-Lesekreis der Dominikaner genau das Richtige für Sie!

Kardinal Peter Turkson

Musik, Begegnungen und Verantwortung – Kardinal Turkson über Wien und die Jugend

Kardinal Peter Turkson spricht im Interview über seine Eindrücke von Wien – vom Wiener Schnitzel bis zur Oper. Er würdigt die kulturelle Tiefe der Stadt, seine Begegnung mit Kardinal Schönborn und betont die Rolle junger Menschen in der Klimafrage. Ein Gespräch über Kunst, Kirche und Zukunftsperspektiven.

Kardinal Turkson eröffnet Klima-Gipfel mit Aufruf zu Solidarität

Kardinal Turkson eröffnet Klima-Gipfel mit Aufruf zu Solidarität

Hochrangige Veranstaltung am 28./29. August in der Akademie der Wissenschaften über regionale und lokale Strategien zum Umgang mit der Klimakrise. Turkson: Wien hat auch in Klimafragen wichtige Brückenfunktion zwischen Ost und West.

Feierliche Profess von drei jungen Mönchen am Hochfest Mariä Himmelfahrt.

Stift Heiligenkreuz hat nun über 100 Mönche

Feierliche Profess von drei jungen Mönchen am Hochfest Mariä Himmelfahrt. Vier Kandidaten haben Noviziat begonnen.

Redemptoristen ordnen ihre Strukturen neu

Redemptoristen ordnen ihre Strukturen neu

Die neue Föderation der nordwesteuropäischen Redemptoristenprovinzen soll die Zusammenarbeit vertiefen, zugleich bleiben die Provinzen in ihrer Eigenständigkeit bestehen.

Erzbischof Franz Lackner

Lackner: Kritik an Antisemitismus und Krieg im Heiligen Land

Wortlaut der Erklärung von Erzbischof Lackner zum zunehmenden Antisemitismus in Österreich und zu Krieg und Terror im Heiligen Land.

Stift Heiligenkreuz

Stift Heiligenkreuz: Verfahren gegen einen Beschuldigten eingestellt

Ermittlungen um anonyme Schreiben dauern aber an.

Synodaler Prozess: Weltsynode-Schlussdokument auf Deutsch erschienen

Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz enthält auch Papst-Ansprachen und erklärende Note.

Junge Frau schaut nachdenklich in einer Wiese sitzend in den Sonnenuntergang.

Anselm Grün: Schicksal spirituell deuten statt in Opferrolle verharren

Benediktiner spricht bei "Disputationes"-Reihe in Salzburg über religiöse Wege im Umgang mit dem Schicksal. Anknüpfung an antike Philosophie, biblische Zeugnisse und eigene Erfahrungen. Glaube als Quelle innerer Freiheit und Vertrauen auf göttliche Vorsehung.

Besuch unserer Partnerdiözese in Lodwar

Karibu sana Kenya – Eine Reise der Hoffnung und Begegnung

Vor zwei Jahren begann unsere gemeinsame Reise in Wien – nun endlich war es so weit: Der Besuch unserer Partnerdiözese in Lodwar, Kenia, konnte Wirklichkeit werden.

Eingang Universität Wien

Religion und Wandel: EuARe-Konferenz in Wien eröffnet

Europäische Religionsakademie tagt in Wien. Keynotes von Franz Fischler und Grace Davie zu Keynotes zu Religion, Säkularisierung, Populismus und gesellschaftlichem Wandel in Europa.

Am Sonntag, 6. Juli 2025, legte Frater Dominicus Maria Armbruster OP in der Wiener Dominikanerkirche S. Maria Rotunda im Rahmen der Heiligen Messe die Feierliche (auch: ewige) Profess ab und gelobte damit, sich auf Lebenszeit an den Orden der Predige

Versprechen auf Lebenszeit gegeben

Am Sonntag, 6. Juli 2025, legte Frater Dominicus Maria Armbruster OP in der Wiener Dominikanerkirche S. Maria Rotunda im Rahmen der Heiligen Messe die Feierliche (auch: ewige) Profess ab und gelobte damit, sich auf Lebenszeit an den Orden der Predigerbrüder zu binden.

Synoden-Expertin Becquart

Synoden-Expertin Becquart: Austausch zwischen Ortskirchen fördern

Theologin und Synodensekretärin zu neuem Schreiben über Umsetzungsphase der Weltsynode. Leo XIV. übt Papstamt "in synodalen Stil" aus.

15 junge Freiwillige starten in wenigen Wochen ihren Sozialdienst in Bildungs- und Sozialprojekten auf der ganzen Welt.

Freiwillige aus Erzdiözese Wien gehen nach Ecuador, Georgien, Kambodscha, Kenia und Kolumbien

15 junge Freiwillige starten in wenigen Wochen ihren Sozialdienst in Bildungs- und Sozialprojekten auf der ganzen Welt. Acht von ihnen kommen aus der Erzdiözese Wien.

Blick über den Vatican und Rom

Vatikan veröffentlicht Fahrplan für Weltsynode bis 2028

Schreiben zur Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodale Kirche liegt vor. Fünf Phasen auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene münden in "allgemeine kirchliche Versammlung" im Vatikan.

Eine Lern- und Begegnungsreise nach Lodwar, Kenia

Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung – Eine Lern- und Begegnungsreise nach Lodwar, Kenia

Eine Gruppe aus der Erzdiözese Wien reist im Juli 2025 nach Lodwar, Kenia – für interkulturellen Austausch, gemeinsames Lernen und gelebte weltkirchliche Solidarität.

Kirchliche Kulturvermittler erkundeten Wiener Kapuzinergruft

Kirchliche Kulturvermittler erkundeten Wiener Kapuzinergruft

Jahrestagung der ARGE Kulturvermittlung fand im Wiener Kapuzinerkloster statt und widmete sich "Erkundungen zwischen Leben und Tod".

 David Steindl-Rast

Neuer Chatbot ermöglicht virtuelles "Gespräch" mit David Steindl-Rast

Die KI-basierte Dialog-App mit spirituellen Inspirationen aus dem Gesamtwerk des Benediktinermönchs für den Alltag. Der Salzburger Entwickler und Informatikprofessor Pree: "App macht Bruder Davids Wissen für jüngere Generation lebendig".

Br. Georg Lichtenberger SVD

Bruder Georg Lichtenberger verstorben

Bruder Georg Lichtenberger ist am 24. Juni, nach schwerer Krankheit im Krankenhaus in Mödling verstorben.

Papst Leo XIV.

Leo XIV. stärkt Reformprozess der Weltsynode

Der Papst traf Mitglieder des Ordentlichen Rates des Generalsekretariates der Bischofssynode. Leo XIV.: "Synodalität ist ein Stil, eine Haltung, die uns hilft, Kirche zu sein und authentische Erfahrungen von Teilhabe und Gemeinschaft zu fördern".

Missio-Österreich-Direktor Begegnung mit Papst Leo XIV

P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa

Missio-Österreich-Direktor nach Begegnung mit Papst Leo XIV.: Kirche muss selbstbezogene Haltung überwinden. Päpstliche Missionswerke wollen "Brückenfunktion" einnehmen.

Österreichs katholische Kirche dankt für neuen Papst Leo XIV.

Österreichs katholische Kirche dankt für neuen Papst Leo XIV.

Kardinal Schönborn beim "Te Deum" im Stephansdom: Das Bekenntnis zu Christus ist ein Fels, auf den die Kirche gebaut ist. Der 267. Nachfolger Petri in 2000 Jahren zeigt  Kontinuität.

Papst Leo XIV.

"Sich klein machen, damit Christus bleibt" - Erste Papstpredigt im Wortlaut

Wortlaut der Predigt von Papst Leo XIV. bei der Messe mit den Kardinälen am 9. Mai 2025 in der Sixtinischen Kapelle.

Schönborn: Papst kam früher schon gerne nach Österreich

Schönborn: Papst kam früher schon gerne nach Österreich

Kardinal Schönborn bei einer Pressekonferenz in Wien über die Affinität des neuen Papstes zu Österreich, seine künftigen Akzentsetzungen und warum ein Teamplayer an der Spitze der Katholischen Kirche so wichtig ist.

Rauch- und Hoffnungszeichen

Von einem, der ohne große Erwartungen auf den Petersplatz geht und voll Hoffnung davon zurückkommt…

Vor nicht langer Zeit, zu Allerheiligen, war Kardinal Prevost, der nunmehrige Papst Leo, zu Gast in Wien.

Papst Leo, Mozart & Bruckner

Vor nicht langer Zeit, zu Allerheiligen, war Kardinal Prevost, der nunmehrige Papst Leo, zu Gast in Wien. Er folgte der Einladung seiner Mitbrüder im Augustinerorden zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des Weihejubiläums der Augustinerkirche in der Inneren Stadt.

Der neue Papst trägt den Namen Leo - In den Spuren großer Vorgänger

Kardinal Robert Francis Prevost hat sich für den Namen Leo XIV. entschieden. Mit diesem Namen tritt er in eine traditionsreiche Reihe ein - Von Christiane Laudage.

Beten für den neuen Papst und die Kirche

Gebet, Andacht und Fürbitten für den neuen Papst und die Kirche.

Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. setzt zu Beginn klare Signale

Der neue Papst in seiner erstern Ansprache: "Wir wollen gemeinsam unterwegs sein, den Frieden und die Gerechtigkeit ohne Furcht suchen. Wir wollen gemeinsam als Missionare unterwegs sein."

Robert Prevost ist Papst Leo XIV.

Robert Prevost ist Papst Leo XIV.

Der 69-jährige ist der erste US-Amerikaner als Papst. "Habemus Papam" verkündete Kardinal-Protodiakon Mamberti vor mehr als 100.000 jubelnden Gläubigen auf dem Petersplatz.

Weißer Rauch: Neuer Papst im vierten Wahlgang gewählt

Weißer Rauch: Neuer Papst im vierten Wahlgang gewählt

Name des neuen Papstes wird in Kürze von der Mittelloggia des Petersdoms aus der Öffentlichkeit verkündet.

Stille kommunizieren

Mehr als  5000 Medienschaffende ringen zurzeit auf dem Petersplatz in Rom um Worte. Information ist teuer. Vor allem kostet sie enormes Engagement.

Ein Blogbeitrag von Georg Schimmerl aus Rom.

Papstwahl: Donnerstagmittag wieder schwarzer Rauch

Papstwahl: Donnerstagmittag wieder schwarzer Rauch

Nach drei Wahlgängen im Konklave noch kein neuer Papst. Erneut Tausende auf dem Petersplatz.

Konklave: Schwarzer Rauch über der Sixtina

Konklave: Schwarzer Rauch über der Sixtina

Wie erwartet am Mittwochabend noch keine Entscheidung bei Papstwahl. 45.000 Menschen auf dem Petersplatz.

Kardinal Christoph Schönborn

Schönborn: Franziskus stand in einer Linie mit seinen Vorgängern

Kardinal Schönborn im Interview: Alle drei Pontifikate von Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus waren stark vom Konzil geprägt. "Dieses Erbe von Franziskus ist daher nicht einfach nur sein, sondern es ist das gemeinsame Erbe der letzten Pontifikate aus dem Ereignis des Konzils heraus".

Sr. M. Petrina verstorben

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe geben den Tod ihrer Mitschwester bekannt.

Papst Leo XIV. auf der Mittelloggia des Peterdoms

Glückwünsche an Papst Leo XIV.

Unsere Gebete gelten in diesen Stunden dem neugewählten Papst Leo XIV., seinem Klerus und seinem gläubigen Kirchenvolk. Sie können hier Ihre Glückwünsche und Gebetsanliegen vorbringen.

Blick auf den Petersdom

Was im Vatikan passiert, wenn der Papst gestorben ist

Nur wenige Verantwortungsträger bleiben im Amt. Camerlengo (Kämmerer) der katholischen Kirche und Dekan des Kardinalskollegiums zunächst die wichtigsten Personen. Kardinalskollegium übernimmt bis zur Wahl eines neuen Papstes die Verwaltung des Staates Vatikanstadt.

Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck verstorben

Sein Wahlspruch war: "Der Herr ist wahrhaft auferstanden!"- Am Ostersonntag ist Altabt Gregor Henckel Donnersmarck 82jährig nach langjähriger Krankheit verstorben.

'Einblicke in die Vielfalt von St. Gabriel: Erfolgreicher Tag der offenen Tür'

"Einblicke in die Vielfalt von St. Gabriel: Erfolgreicher Tag der offenen Tür"

Die Lebenswelt St. Gabriel öffneten ihre Türen unter dem Motto "Ein altes Klosterdorf blüht auf". Hunderte Besucher genossen bei Frühlingswetter ein vielfältiges Programm mit Kulinarik, Führungen, Musik und Workshops.

In spiritueller Atmosphäre glauben und verstehen

Ab 22. April 2025, lädt „gamma – noch mehr Fragen“ mit Dominikaner P. Markus Langer zur Vertiefung in Aspekte des christlichen Glaubens ein.

Weltsynode 2024: Rück- und Ausblick

Das Schlussdokument der Bischofssynode 2024 setzt auf mehr Mitbestimmung, Inklusion und Transparenz. Papst Franziskus fordert die Ortskirchen zur zügigen Umsetzung auf.

Buch 'Atlas der unbegangenen Wege. Eine Reise zu dir selbst'

Melanie Wolfers: Gelegenheiten im Leben für Neuanfang nutzen

Ordensleute Wolfers und Knapp liefern in neuem Buch "Atlas der unbegangenen Wege" eine "innere Landkarte" für Umbruchszeiten und Neuanfänge.

Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in Wien

Seit 475 Jahren im Himmel und von Joseph Haydn verehrt: Johannes von Gott

Jedes Jahr am 8. März wird der Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder, Johannes von Gott, gefeiert. Heuer gibt es am Freitag, 7. März 2025, um 18:30 Uhr einen Festgottesdienst mit der Krönungsmesse von W. A. Mozart und anschließender Agape.

Grass blossom in the morning

Dominikaner laden zur Vortragsreihe „Fasten im Jubeljahr“ ein

In der Fastenzeit dieses Jahres, das die Kirche als Jubel- oder auch „heiliges“ Jahr begeht, laden die Dominikaner an fünf Abenden, zu der Vortragsreihe „Fasten im Jubeljahr - Ökologische Gerechtigkeit als biblisches Anliegen“ ein.

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