Das Stift Klosterneuburg und der Stephansdom in Wien sind die Ziele der diesjährigen Wallfahrt der Mesner:innen. Mehr als 400 Frauen und Männer aus allen Diözesen Österreichs sowie aus Südtirol werden dazu erwartet.
Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ schließen sich die Teilnehmer:innen dem Leitgedanken des Heiligen Jahres an.
Den feierlichen Auftakt bildet eine Vigil am Montag, 25. August, im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg und anschließendem geselligen Beisammensein mit Gelegenheit zum Austausch über Diözesangrenzen hinweg.
Der zweite Wallfahrtstag, Dienstag, 26. August, beginnt mit einer Statio in der Franziskanerkirche in Wien. Von dort zieht die Prozession, begleitet von der Gardemusik des Österreichischen Bundesheeres, zur Pontifikalmesse in den Stephansdom. Die Feierlichkeiten werden von Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer geleitet, der als Protektor die Anliegen der Mesner:innen in der Österreichischen Bischofskonferenz vertritt.
Diese Wallfahrt, die alle fünf Jahre stattfindet, rückt eine Berufsgruppe in den Mittelpunkt, die ihren wertvollen Dienst meist im Hintergrund verrichtet: In den rund 8.000 Kirchen und Kapellen Österreichs versehen mehr als 10.000 Frauen und Männer – oft ehrenamtlichen – ihren Dienst.
Neben der sorgfältigen Vor- und Nachbereitung liturgischer Feiern gehört auch die Pflege und Bewahrung des kirchlichen Inventars zu den Aufgaben womit die Mesner:innen wesentlich zur Bewahrung eines bedeutenden Kunst- und Kulturerbes in Österreich beitragen.
In einer Zeit wachsender Seelsorgeräume, in denen Priester und pastorale Mitarbeitende nicht mehr überall ständig präsent sein können, sind Mesner:innen eine verlässliche Konstante im Gemeindeleben. Durch ihren stillen, aber engagierten Einsatz prägen sie das spirituelle und gemeinschaftliche Leben vieler Pfarren nachhaltig.
Stephansdom
Dienstag, 26. August, 12:00 Uhr
Pontifikalmesse mit Weihbischof Hansjörg Hofer