Direktor Johannes Poyntner begrüßt SchülerInnen und Eltern im neuen Privaten Gymnasium Klosterneuburg.
Direktor Johannes Poyntner begrüßt SchülerInnen und Eltern im neuen Privaten Gymnasium Klosterneuburg.
Schulamtsleiterin Pinz: Fokus auf christliches Menschenbild, ganzheitliche Bildung und verantworteter Leistungsbegriff.
In Klosterneuburg hat am Montag, 2. September 2019 ein neues katholisches Privatgymnasium der Erzdiözese Wien seinen Betrieb aufgenommen. Mit vorerst 50 Schülern in zwei ersten Klassen, zehn Lehrern und Johannes Poyntner als Direktor wurde die neue Schule mit den Zweigen Gymnasium und Realgymnasium und hier jeweils den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als Schwerpunkte eröffnet. Wie bei allen Privatschulen der Erzdiözese Wien, wisse man sich in der Pädagogik "dem christlichen Menschenbild verpflichtet", erklärte Andrea Pinz, die Leiterin des Erzbischöflichen Amts für Schule und Bildung, aus diesem Anlass.
Besondere Rolle spiele die "individuelle Förderung eines jeden jungen Menschen", so die Schulamtsleiterin weiter. Die katholischen Privatschulen würden sich ganz klar zu einem "ganzheitlichen Bildungsverständnis, das einen verantwortungsvollen Leistungsbegriff einschließt" bekennen. Jedes Kind solle sich "bestmöglich entwickeln und seine Talente entfalten können". Dazu würden u.a. auch klassenübergreifende Sozialprojekte in der Oberstufe beitragen. Für alle Schüler des Privatgymnasiums sind zudem der Besuch eines konfessionellen Religionsunterrichts sowie die Teilnahme an Schulfesten im christlichen Jahreskreis verpflichtend.
Für das neue Privatgymnasium wurde ein modularer Holz-Glas-Bau auf dem Gelände neben dem ehemaligen Essl-Museum errichtet. Der Standort ist jedoch vorerst ein provisorischer. Als Präferenz für den endgültigen Schulbau gab die Erzdiözese Wien zuletzt das sogenannte "Pionierviertel" an, das in den nächsten zehn bis 15 Jahren in Klosterneuburg als neuer Stadtteil entstehen soll.